So einfach: Vegan in Barcelona

Oh, Barcelona im Frühling, wie herrlich! 😀 Dieses Gefühl, aus dem kalten Deutschland schon eine Vorschau auf einen mildwarmen Frühling zu bekommen. Hellgrüne Spitzen an den Zweigen und ein klarer blauer Himmel – und dazu diese Stadt! Man weiß schon beim Ankommen, dass man hierhin zurückkommen muss. Weiterlesen „So einfach: Vegan in Barcelona“

Macro Weekend – Mini Dishes

Nach den umfangreichen Samstagsexperimenten mit Bulghur und Tempeh, von denen noch einiges über blieb, folgten am Sonntag ein paar kleine Gerichte. Nun liegt die Betonung im Gegensatz zu gestern nicht mehr auf rundum vollständigen Makro-Gerichten.

Zum Frühstück probierte ich die selbstgemachten Müsliriegel nach dem Rezept von Jessica Porter (Really Yummy Oat Bars, 236). Sowas habe ich wirklich noch nie probiert und irgendwie hats auch nicht so richtig funktioniert, die Mixtur war einfach zu trocken, also habe ich noch etwas Reismilch und eine Banane reingequetscht, so dass es ein Brei wurde, den man in eine Auflaufform matschen konnte, dann dünn mit Marmelade bestreichen und wieder etwas Brei drauf. Klingt nicht so appetitlich, komischerweise kann man aber trotzdem nicht aufhören zu naschen, sobald es fertig aus dem Ofen kommt. 🙂

Was hier so schön grün leuchtet, ist ein Algengericht nach Silverstones Rezept „Gingered Green Beans with Hijiki“. Mit grünen Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kann man sich die Algen schmecken lassen und erhält eine extra Portion Mineralien. Statt dem extrem jodhaltigen Hijiki habe ich lieber Arame-Algen genommen, die sind etwas milder und auch leichter zu dosieren. Bei jodhaltigem Seegemüse soll man ja immer ein bißchen aufpassen. Schöner Nebeneffekt: wenn man die Arame-Zweiglein kocht, duftet die Küche wie ein sommerlicher Tag am Meer… Weiterlesen „Macro Weekend – Mini Dishes“

My Macro-Weekend, Pt. II


Und weiter geht’s mit meinem Makrobiotik-Experiment (zu Teil 1 geht’s hier!) Für Europäer sehr ungewohnt, begann ich den zweiten Tag mit einem Süppchen, der berühmten Miso-Suppe. Die einzigen gleich bleibenden Bestandteile sind Wakame (Algen) und Miso (Sojapaste), die restlichen Zutaten variieren. Ich hielt mich an die Basic Miso Soup wie beschrieben in Porters Buch auf Seite 225/226. Weiterlesen „My Macro-Weekend, Pt. II“

My Macro – Weekend – Pt. I

Nachdem ich also „The Kind Diet“ von Miss Silverstone und danach Jessica Porters Buch gelesen hatte, wagte ich mich endlich an einen ersten Versuch, makrobiotisch zu kochen. Ein Wochenende lang wollte ich dem Erstversuch widmen. Einige der komplizierteren Zutaten hatte ich schon Monate vorher im Asia Supermarkt oder im Netz gekauft, nur fristeten sie seitdem ihr Dasein unbeachtet ganz hinten im Schrank. Es brauchte einen Extra-Schub an Motivation um es w irklich zu versuchen. Gemüse und Obst holte ich natürlich frisch dazu, wobei ich kleinere Abstriche machen musste, weil es nicht alles gab.

Der Tag begann mit einer Runde Rührtofu – Scrambled Tofu (Seite 283, Silverstone),  mit viel Gemüse, etwas zu viel, wie man sieht, aber Alicias Rezepte sind meist für mehrere Personen, daher hab ich mich etwas vertan :D. Es war nicht schlecht, aber traditionell zubereitet ist es bestimmt noch besser, eine Variation hat Alicia selbst parat, siehe hier, alternative Rezepte gibts etwa hier bei Laubfresser.de oder bei Vegan Cooking with Ente.

Absolut umgehauen hat mich der Quinoa Salat (Seite 89, Porter). Quinoa ist ja sowieso sehr lecker und mit der Zubereitung in der Kombination leicht säuerlich-fruchtiger Noten durch die in Ume-Essig eingelegten Radieschen und Zwiebeln plus der Süße von ein paar Rosinen mit den angerösteten Haselnüssen – ein Träumchen! Und einfach wars auch. Zur Nachahmung empfohlen! Was’n Glück für euch, dass man dieses Rezept online einsehen kann! 😀 Und zwar hier bei Google books!

Die „gepressten Salate“ erschienen mir echt merkwürdig. Warum genau sollte ich im Salat herumwühlen und Gewichte darauf platzieren und die austretenden Flüssigkeiten einfach wegschütten? Sie würden dadurch leichter verdaubar und behielten trotzdem alle Enzyme, schreibt Silverstone. Ob das nun stimmt oder nicht, ein weiterer Grund wurde mir beim Erstversuch selber klar, denn die Aromen vermischen sich auf diese Weise wirklich wunderbar, kein extra Dressing vonnöten! Einfach gut! Auf dem Foto seht ihr den Cabbage, Radish and Cucumber Pressed Salad (Seite 256, Silverstone). Das Rezept gibt es ganz oft im Netz zum Beispiel hier!

Jetzt wirds etwas komplizierter, da ich zuerst die Mayo selbst zubereitete. Besser gesagt, hab ich dann die Tofu Sour Cream (Seite 122, Porter, Rezept hier bei Google books) genommen, da die Tofu Mayonnaise (ibid., 123) zu flüssig wurde. Warum genau soll man auch weichen Tofu kochen? Das kann doch gar nicht funktionieren, oder? Die Mayo  brauchte ich für den Mock Tuna Salad (246, Silverstone). Das war auch alles ok, nur wenn ich es jemandem anders anbieten würde, dann doch lieber mit gekaufter Mayo…oder diesem Tofu-Mayo-Rezept. Mit Thunfisch hatte das wirklich gar nichts zu tun. Aber lecker wars schon 🙂 Das Rezept schwirrt auch im Netz herum, zum Beispiel bei  Veggies have a heart oder gleich als Video:

Zum Schluss nochwas für den süßen Zahn: Strawberry Kanten (Seite 281, Silverstone).  Das sind im Prinzip nur gelierte Erdbeeren. Mit Agar-Agar (Geliermittel nicht aus Gelatine sondern aus Algen) und Obstsaft wird das Ganze auch süß genug. Denkbar einfach, nur fürs Abkühlen braucht man Geduld, etwa zwei Stunden sollte man einplanen. Ich war nicht superbegeistert davon, werde es mir aber merken und im Sommer mit anderen Säften und Obstsorten neu probieren, das wird bestimmt besser.