11 Gründe, warum Veganismus doof ist

Vor einer Weile kommentierte ein Leser mit dem vielsagenden Namen „RandomGuy“ unter meinem „Zwei Jahre vegan – 10 Dinge“ – Post einige seiner Gründe, wieso er nach beachtlichen 13 Monaten Pflanzismus leider gar nicht nachvollziehen kann, warum ich/wir ihm immernoch verfallen sind.

Weiterlesen „11 Gründe, warum Veganismus doof ist“

The #WurstCase: Fleisch erregt Aufsehen und Krebs

Von einer Bratwurst stirbt man ja nicht...gleich.
Von einer Bratwurst stirbt man ja nicht…gleich.

Die Weltgesundheitsorganisation stuft Fleisch als krebserregend ein – es ging ein Freudenschrei der Veganer und Vegetarier rund um den Globus. Sollte man meinen. Tatsächlich ist es durchaus begrüßenswert, dass sich 22 Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) über rund 800 Studien hergemacht haben um endlich rauszufinden, was wirklich an der Sache dran ist. Denn neu ist das Thema nicht, höchstens für diejenigen, die für völlig wahllos rechts und links in die Supermarktregale greifen und sich selbst nach einem selbstverordneten Zuckerkoma keine Gedanken um die Wirkung stark verarbeiteter Produkte machen. Weiterlesen „The #WurstCase: Fleisch erregt Aufsehen und Krebs“

Die Vitamin B12-Frage

Pflanzenfresser auf Facebook-Diskussion// Prolog: Wer Achtung, Pflanzenfresser auf Facebook folgt, hat es schon gesehen: es gibt einen neuen Aufreger: den ARD-Beitrag Plusminus „Boom Geschäft vegane Produkte“. Während sich die erste Hälfte um vegane Produkte dreht und sich die gleiche Problematik ergibt, wie hier bereits besprochen, wird es gegen Ende immer ärgerlicher, als ein Experte erst in einem veganen Backbuch (5:27 min) blättert und dann etwas von Mangelerscheinungen faselt und eine Ärztin gar von Körperverletzung bei veganer Kinderernährung spricht. Letztere erhielt dann auch umgehend Post von Herrn Vagedes (vegane gesellschaft) und relativierte in ihrer Antwort ihre dort gemachten Aussagen. Es ginge ihr nur darum, dass man eine Ernährungsform richtig durchführt: „Wenn man mich gefragt hätte, was ich davon halte wenn jemand ein Kilo Fleisch in der Woche isst, hätte ich Ähnliches geantwortet.(…) natürlich kann man eine vegane Ernährung durchführen, Mängel ausgleichen und dann gibt es auch keine Probleme.Auf welche Nährstoffe man als Veganer achten sollte, habe ich ja bereits hier zusammengefasst. Hier will ich jetzt nochmal genauer auf das ominöse Vitamin B12 eingehen – denn je stärker unser Nervenkostüm, desto besser können wir mit objektiver Berichterstattung wie dieser umgehen… 😉 Ende //
Weiterlesen „Die Vitamin B12-Frage“

Gesundheitliche Vorteile pflanzlicher Ernährung

Kürzlich wurden endlich die Studienergebnisse veröffentlicht, auf die ich gewartet hatte: ein Vergleich der Nährstoff-Profile von Normalessern, Vegetariern und Veganern (Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics Volume 113, Issue 12, Pages 1610-1619, December 2013). Die Daten von 71,751 Personen im Zeitraum von 2002-2007 wurden ausgewertet. Das Ergebnis: Normalesser weisen den niedrigsten Anteil an Ballaststoffen, Beta-Carotin, Pflanzenproteinen und Magnesium und den höchsten Anteil an gesättigten Fetten, Transfetten, Arachidonfettsäuren und Docosahexaenfettsäuren auf. Weiterlesen „Gesundheitliche Vorteile pflanzlicher Ernährung“

Krebszellen mögen keine Himbeeren – Prof. Dr. med. Richard Béliveau

Krebszellen mögen keine HimbeerenEs ist das Buch, das ich auf dem Tisch einer Krebspatientin im Krankenhaus liegen sah – eine der vielen unendlich traurigen Darmkrebsgeschichten der Station. Ich hatte das Buch schon eine Weile als mögliche nächste Lektüre im Auge und hab es mir daraufhin endlich zugelegt. Eins gleich im Voraus: Es ist  als Ratgeber zur Prävention und nicht unbedingt für bereits an Krebs erkrankte Menschen gedacht. Und dieses Thema dürfte jeden interessieren – diese Krankheit ist allgegenwärtig. Jedenfalls für mich – ich kenne in meinem Familien- und Kollegenkreisen leider einige Menschen, die diese Krankheit haben/hatten. Dass man mit gesunder Ernährung vorbeugen kann, ist kein Geheimnis, in diesem Buch erfährt man es noch etwas genauer. Der Herr Professor erklärt die Zusammenhänge sehr detailliert und bleibt dabei auf dem Boden der wissenschaftlichen Tatsachen, die er aus Studienergebnissen eruiert. Weiterlesen „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Prof. Dr. med. Richard Béliveau“

Zwei Jahre vegan – Zehn Dinge

Diesmal bin ich nicht ganz so spät dran mit meinem fälligen Fazit. Was hat sich geändert? Ich glaube, vor allem, dass ich inzwischen noch entspannter mit dem Thema umgehe. Ja, ich bin nicht perfekt und es gab auch wieder einige Ausnahmen, aber einen Anspruch auf Perfektion habe ich eigentlich ohnehin nicht, die Gründe habe ich hier schon erläutert. Lieber langfristig und entspannt, als perfekt zu sein und nach einem halben Jahr die Flinte ins Korn werfen… (wenn ich die Blogroll in der Link-Seite aktualisiere, bin ich immer ein bißchen traurig, wenn wieder ein Blog entfernt wurde oder nicht mehr betreut wird.) Auch zum Orthorektiker bin ich trotz meiner intensiven Recherchen nicht geworden, ich futtere bei weitem nicht immer so gesund wie mein Blog aussieht. Pommes, Marmeladenbrötchen, Lasagne, Schokolade gibts bei mir auch. Ich lerne immer noch dazu, freue mich über kleine Erfolge wie zum Beispiel das Verbot des Kükenschredderns in NRW und teste immer mal wieder ein paar Rezepte.Zwei Jahre Achtung, Pflanzenfresser!Ich habe mal zehn Dinge zusammengetragen, die sich seit dem Vegan-Werden geändert haben bzw. die ich für mich entdeckt habe:

  • 1. Ich liebe Tahin! Außerdem Tempeh, Avocado und Erbsen. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit schmeckt mir pflanzliche Milch sogar besser als Kuhmilch.
  • 2. Ich brauche inzwischen nicht mehr so viel Süßkram wie früher, habe eigentlich fast nie Heißhunger darauf.
  • 3. Früher wurde ich von Salat oder „nur“ Gemüse nicht satt – das Bauchgefühl war einfach anders als nach einem deftigen Mahl. Heute werde ich definitiv von Gemüse satt und ich schätze das „leichte“ Gefühl im Bäuchlein.
  • 4. Tierleid berührt mich auf eine besondere Weise. Und damit meine ich nicht die armen, süßen, kleinen Küken oder Kälbchen, die für Eier oder Milch draufgehen. Ich weiß, dass nicht alle Tiere niedlich oder menschenbezogen sind. Ich will da nichts verklären. Aber die Bilder und Videos aus der Massentierhaltung oder Schlachthöfen sind verstörend. Sowas vergisst man nicht.
  • 5. Im Gegensatz zu früher zieht es mich mehr ins Freie. Ich bin ja auch beruflich eher ein Stubenhocker, aber aus irgendwelchen Gründen habe ich seit der Umstellung viel ölfter das Gefühl, rausgehen und aktiv sein zu wollen. Außerdem scheine ich die Sonne besser zu vertragen als früher. Ich war immer ein Schattenhüpfer und fand den Sommer oft unerträglich, die Hitze machte mich müde und unkonzentriert. Das hat sich inzwischen etwas gelegt.
  • 6. Der Geruch! Ich glaube es stimmt, dass man als Pflanzist weniger duftet selbst wenn man schwitzt. Außer man isst Knoblauch 🙂
  • 7. Kulinarische Überraschungen: Als Pflanzist probiere ich mehr aus und erlebe dadurch positive wie auch negative Überraschungen – nein, Ersatzprodukte schmecken nicht immer. Ja, so manches Rezept mutet anfangs merkwürdig an, aber stellt sich als absolut unwiderstehlich heraus. Vor allem gibt es Rezepte, die nicht nur wahnsinnig simpel sondern auch noch viel gesünder sind als ihre nicht-veganen Pendants (z.B. Eiscreme).
  • 8. Ich lese so viel über Ernährung, dass ich ernhaft über ein Zweitstudium (Ernährungswissenschaft) neben dem Job nachgedacht habe. 🙂 Ist einfach irre interessant.
  • 9. Meine Eltern kaufen mir veganen Aufstrich, wenn ich zu Besuch komme, meine beste Freundin hat ihr Faible für Salat entdeckt und in der Kantine gibt es inzwischen immer mal eine vegane Option! Und noch besser: Kürzlich hat der Chefkoch ein Seminar zum veganen Kochen besucht – da kommt also bestimmt noch mehr!
  • 10.  Ich bin mir sicher, dass sich die Kassiererinnen angesichts meines Wocheneinkaufs (der übrigens nicht mal halb so lange dauert wie früher) ein bißchen wundern, ob ich nur von Obst und Gemüse lebe…:D Natürlich nicht, ich kaufe ja auch im Bio-Laden, Reformhaus, etc. (Ich hatte mal einen Nebenjob an der Kasse – man versucht durchaus, vom Warenkorb auf den Käufertypen zu schließen.)

Und was sind eure zehn Dinge? Kommentiert hier oder schickt mir den Link zu eurem Soundsoviel-Dinge-Blogpost, dann verlinke ich ihn gern hier! 🙂

Weiterlesen:

Teilnahmebedingungen:

Die nachfolgenden Bedingungen gelten für die Teilnahme an der Verlosung eines Bildes „I create you destroy“ auf der Facebook-Seite „Jea Pics“ und ich muss sie schreiben, weil Facebook das so will 😉

Mit der Teilnahme erklärt sich der Teilnehmer mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden:

  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
  • Die Teilnahme am Gewinnspiel ist über die Jea Pics – Facebook-Seite möglich. Der/die GewinnerIn wird von mir benachrichtigt. Es wird nur eine(r) sein.
  • Das Spiel beginnt mit dem Posten des Beitrages und endet am Sonntag, 13.11.2016 um 10 Uhr.
  • Zur Teilnahme muss die entweder ein Kommentar unter dem Facebook-Beitrag geschrieben, oder der Beitrag mit einem Like versehen werden. Der Teilneher sollte zudem Follower der Seite sein. Das wäre zumindest echt nett. Alle Teilnehmer haue ich dann in einen Lostopf und lose dann am Ende des Gewinnspiels einen nach Zufallsprinzip aus. Die Teilnehmer erklären sich einverstanden, im Falle eines Gewinns per Privatnachricht durch mich kontaktiert zu werden. Also schön nachschauen, ob man Post hat!
  • Der Gewinn sind zwei VIP Tickets für die Kunstmesse Leipzig 2016 (17.11.-20.11.). VIP Ticket bedeutet (laut Aufschrift), dass man vor allen anderen (vor der offiziellen Eröffnung um 20 Uhr)  schon am Donnerstag 17.11.2016 18-20 Uhr zur VIP-Preview geladen ist und überdies an jedem der vier Tage Kunstmesse besuchen kann ohne jedes Mal Eintritt zu bezahlen. Um den Gewinn entgegen zu nehmen, muss der Gewinner auf die persönliche Nachricht, die ich ihm schicke, antworten und mir logischerweise seine Adresse zum Verschicken (bzw. wenn möglich zur Übergabe) geben. Spielunterstützende Maßnahmen sind unwahrscheinlich, aber trotzdem verboten. Ich behalte mir das Recht vor, Teilnehmer vom Gewinnspiel auszuschließen, die gegen die Teilnahmebedingungen oder die guten Sitten verstoßen und/oder sonst in unfairer und/oder unlauterer Weise versuchen, die Verlosung zu beeinflussen. 🙂 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Is klar!