Vegan in Tallinn, Estland

Track - the liquid snackMomentan bin ich ein bißchen wie der Tintenfisch auf der „Track“- Pappdose. So viel zu tun, so wenig Zeit! Und am schlimmsten: No time to eat, deswegen dieses Flüssigfutter aus Bananen, Mandelmus und allerlei Gutem). ich habe den Verdacht, dass mein Freund  daher eine perfide Strategie entwickelt hat, um mehr von mir zu haben: er entführt mich einfach! 😀 Am besten gleich in ein anderes Land, Hauptsache weit weg von Computer und allen To Do-Listen. Naja, was soll ich sagen, es klappt. Das Wochenende Barcelona im Frühjahr hab ich euch gleich mal unterschlagen, aber ich werde den Bericht natürlich nachreichen. Und ja, meine Klimabilanz für dieses Jahr ist damit natürlich endgültig versaut. Man könnte höchstens mildernde Umstände für die ganzen reiselosen Jahre meinerseits gewähren… Weiterlesen „Vegan in Tallinn, Estland“

Mit Mr. Longear auf der NEXT ORGANIC Berlin

Mr. Longear witterte ein Abenteuer. An einem Sonntag Morgen schon um sechs Uhr aus dem Bett zu hüpfen, das schien selbst für sein sportliches Frauchen Alice ungewöhnlich. Doch ehe er sie fragen konnte, was auf dem Plan stand, hatte sie schon das Zimmer verlassen und er hörte die Dusche rauschen. Na gut, dachte er sich, soll sie ruhig. Wenn man hier nicht informiert wird, kann man sich genausogut noch einmal in die Kissen kuscheln und zzzzzzz….. Etwas verdutzt erwachte Mr. Longear eine Stunde später vom Geschaukel des Autos. Wohin ging es denn nun? Der Hase wollte Alice einen strafenden Blick zuwerfen, doch sie war vollkommen in ein Gespräch vertieft. Da saß noch jemand im Auto, jemand, den Mr. Longear schon kannte… (mehr zu Mr. Longear auf seinem Blog!)

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Curry & Co. – Iss mir doch Wurst!

Bevor hier noch jemand denkt, dass ich inzwischen zum Othorektiker mutiert bin und mich nur noch nach Plan und furchtbar gesund und auch noch makrobiotisch ernähre: Dem ist natürlich nicht so. Ich teste am Wochenende gern ein paar Rezepte (essen muss man ja eh), aber im Alltag ist vieles eher freestyle. Und Fast Food geht ja bekanntlich auch auf vegan. Muss man nicht mal selber machen: Die Kette „Curry & Co.“ bietet neben normalen Würstchen und ungewöhnlichen Soßen (Gorgonzola, Erdnuss etc.) auch vegane Currywurst an.  Ich wär da nie im Leben drauf gekommen, ich laufe immer einen Bogen um solche Imbisse, aber es hat mir sozusagen jemand geflüstert. Und bei einem Stadtbummel mit einer Freundin, die sich unfassbarerweise leider nicht für die Gourmetküche des Restaurant Zest interessierte, konnte ich das Angebot dann testen.

Zur Auswahl standen geräucherte vegane Wurst oder gebrühte vegane Bio-Wurst, ich entschied mich für letzteres, dazu Pommes und da die Mayo nur testweise angeboten wurde, nahm ich die auch noch. Soll ja künftig auch weiter angeboten werden 😉 Die Extrawürstchen wurden nicht etwa zusammen mit den normalen gebraten, sondern in einem eigenen Separet! Super! Ich fand alles sehr überzeugend, die Mayo war von der Konsistenz her wahnsinnig gut, so schön hab ich die selber nie hinbekommen, aber beim Geschmack liegt meine selbstgemachte eine Nasenlänge vorn, denke ich. 🙂 Die Wurst war perfekt, aber natürlich ist die Currywurstsoße ziemlich dominant. Vermutlich würde es auch keiner merken, wären alle Würstchen vegan. Zeigt ja auch der ein oder andere Test mit versteckter Kamera…

Test: Wie gut ist vegane Wurst? (Video) – Sat.1
Der Tofu-Test mit versteckter Kamera (Video)  – RTL

Food Revolution – John Robbins

Das ist das eine Buch, das man gelesen haben sollte. Hier habe ich wirllich die meisten Antworten auf meine Fragen gefunden. Robbins behandelt zahlreiche Aspekte der Lebensmittelindustrie angefangen vom Agrarwesen, der Tierproduktion, Gesundheitsvorsorge, Beeinflussung durch PR- und Werbung, Umweltverschmutzung, Welthunger bis zur Genmanipulation. Ohne zu generalisieren, erklärt Robbins die Zusammenhänge, untermauert mit Fakten und entzieht so ganz nebenbei den üblichen Vorurteilen, die einem im Kopf herumschwirren, jegliche Basis. Glaubt man den Rezensionen im Netz, hat dieses Buch schon bei zahlreichen Lesern Überzeugungsarbeit geleistet. Allerdings wurden einige auch durch den wesentlich kürzeren Lesegenuss von „Skinny Bitch“ konvertiert, dieses hier ist aber mit Sicherheit nachhaltiger. Weiterlesen „Food Revolution – John Robbins“