Avocado: Ei und Mousse

Da bin ich nun schon zwei Jahre dabei und hatte trotzdem noch nie was von Avocado-Ei gehört! Eine halbe Avocado mit dem Schwarzsalz Kala Namak bestreut soll wohl unter einigen Veganern als adequater Frühstücksei-Ersatz gelten. Bisher hatte ich nur Rührei-Variationen getestet. Das nach Ei schmeckende Schwefelsalz Kala Namak hatte ich noch zur Genüge da und auch schon gelernt, es sehr vorsichtig zu dosieren. Nun versuchte ich mich also an einem Ei-Aufstrich und ich muss sagen, echt superlecker. Eine schöne Alternative zu Guacamole.
Avocado-Ei
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Aber den (Bio)Tieren geht es doch gut?!

Es ist noch gar nicht so lange her, da fand ich es völlig ausreichend, aus Prinzip nur Bio-Eier zu kaufen. In der Packung steht:

„Unsere Tiere haben Nester zum Eierlegen, Sitzstangen zum Ausruhen, sie haben volle Bewegungsfreiheit mit überdachter Terasse und Ausgang ins Freie. Sie erhalten Futter aus biologischem Anbau. Es gelten außerdem die weitergehenden Vorschriften des Bio-Verbandes.“

Klingt prima! Zumindest oberflächlich betrachtet. Was ich allerdings gar nicht bedacht hatte, sind all die anderen Eier, die man unbewusst verputzt. Eier in Nudeln, im Kuchen des Bäckers von nebenan, in Soßen und Saucen und in zahllosen anderen Produkten im Supermarkt und natürlich in der Kantine, im Restaurant oder am Imbiss. Da darf man davon ausgehen, dass die aus der billigsten aller Haltungsformen gewonnen wurden, denn der Preis muss am Ende stimmen.

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Rührei Zauberei

Heißhunger!! Seit dem Besuch bei meinen Eltern, die – im Glauben ich sei Vegetarier und es wär ok – extra frischen Eiersalat für mich besorgt hatten, habe ich richtig schlimm Appetit auf Ei! Da muss es doch was geben! Und es darf auch gern ohne Tofu sein (deswegen *augenroll*). In der „Vegan Corner“ stieß ich auf ein Kichererbsen-Rührei-Rezept und startete an einem schönen Sonntagmorgen den Selbstversuch.

Das ist die Zutatenliste:
1/3 Tasse Kichererbsenmehl
2/3 Tasse Wasser
1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
1/4 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, süßer Paprika
1 kleine Zwiebeln, gewürfelt, und/oder etwas Frühlingszwiebel
2 EL Sonnenblumenöl

Das Kichererbsenmehl fand ich im Reformhaus, das Kurkuma hatte ich schon zu Hause (aber kaum verwendet bisher), das einzig wirkliche Problem war die Zauberzutat, die dem Ganzen den Eiergeschmack verpassen sollte: das indische Schwarzsalz namens Kala Namak. Nachdem ich wochenlang gesucht und unter anderem aus Versehen einen Spontankauf von „Garam Masala“ hinlegte, weil es so ähnlich klingt und ich den richtigen Namen nicht mehr im Kopf hatte, entschloss ich mich zum letztmöglichen Schritt und kaufte es einfach online. Über Amazon hatte ich es innerhalb von 2 Tagen für 3,50 Euro plus Versand. Na gut, es ist ja das Zaubersalz, das muss ich einfach haben! (Das Garam Masala habe ich übrigens auch ausprobiert und zwar an Polenta – Mann, wie kreativ! :P)

Endlich alle Zutaten zusammen, das magische Stäubchen verkostete ich schonmal vorab – Tatsache, das schmeckt ein bißchen wie Ei. Und zwar nicht wie faule Eier, wie es im Netz immer mal steht, sondern wirkich osterhaseneierig, ganz fein.

Versuch macht kluch!

Die Zubereitung gestaltete sich nicht so einfach. Man soll die Zutaten bis auf die Zwiebeln und das Öl gut mischen, in der Pfanne stocken lassen, dann irgendwie rühren bis ein Klumpen entsteht, dann rausnehmen, abkühlen lassen, kleinschnippeln und mit lecker angerösteten Zwiebelchen in der Pfanne nochmal anbraten. In meiner Pfanne brannte es schnell an, wie echtes Rührei – nervig! Man muss also wirklich viel rühren. Für den ersten Versuch sieht es zwar nicht übel aus, aber ich hab zu viel Salz genommen (nicht beachtet dass durch da Schwarzsalz ja schon ordentlich was drin ist) und kann zum Geschmack nicht viel sagen. Das schreit nach einem zweiten Versuch! Bis dahin, guten Appetit!