Merry Vegan X-mas: Wie ich Weihnachten ohne Käse überlebte

Das Fest der Liebe kam dieses Jahr besonders schnell. Wer behauptet, es finde jedes Mal zur gleichen Zeit statt, hat einfach mal keine Ahnung. 😀 Meiner höchst subjektiven Einschätzung zufolge rasten die Tage nur so dahin. Das lag vor allem daran, dass ich das ganze Jahr auf ein für mich sehr wichtiges Event hinarbeitete… Weiterlesen „Merry Vegan X-mas: Wie ich Weihnachten ohne Käse überlebte“

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Vegan for Youth / Vegan to Go – Attila Hildmann

Vegan For YouthNachdem ich schon zu Jahresbeginn angefangen habe, mich durch mein zweites Attila-Kochbuch zu kochen, legte ich eine viel zu laaaange Pause ein, besonders über den Sommer, und bekam mich erst wieder ein um Claudis „Rohvegan“ durchzuprobieren. Nun ist „Vegan for Youth“ natürlich nicht nur ein Kochbuch. Nein, es ist – genau wie „Vegan for Fit“ – ein Prachtexemplar an feinstem, tierfreien Food Porn plus Hildmannscher Motivation. Versprach der Vorgänger noch eine trendgemäße, schlanke Linie und Superkräfte durch 12 inkludierte Sportübungen und volle Pflanzenpower, findet man hier nicht weniger als die Verheißung ewiger Jugend durch geheimnisvolle Abkürzungen wie ORAC, Superfoodpulver und eso-angehauchten Lifestyle-Tipps, die der Attila allesamt uralten Japanern, Italienern und Wissenschaftlern abgeknöpft haben will. Zumindest bildeten sie den Quell der Inspiration für seinen kreativen Koch-Geist. Hildmann hält sich also nicht mehr länger nur mit Kochen und Sport auf, sondern will auch den Geist in Einklang bringen. Entprechend wird seine neue magische, vegane Diät zum Kunstwort „Triät“, das er sich wahrscheinlich schon patentieren lassen hat. Weiterlesen „Vegan for Youth / Vegan to Go – Attila Hildmann“

Vegan for Youth – Jung für einen Tag

Als kleine Vorschau auf meine sehr ausführliche „Vegan For Youth“-Rezi (next week!) gibt’s hier schonmal einen kleinen Einblick, wie so ein Tag als VFY-Challenger aussehen kann, ähnlich wie ich es hier für „Vegan for Fit“ skizziert habe. Nun gehen wir mit dem Matcha-grünen Jugendbuch von Attila Hildmann noch einen Schritt weiter: Fit und schlank sind wir ja nach dem Durchexerzieren des Vorgänger-Werks schon, dann können wir jetzt was gegen die ersten Falten tun…oder so ähnlich. Länger ist diese Challenge auch noch, von 30 Tagen bei „Vegan For Fit“ steigern wir uns hiermit um 100 Prozent auf ganze 60 Tage. Weiterlesen „Vegan for Youth – Jung für einen Tag“

Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee!

Oder sagen wir: es lässt sich nichts gegen fair gehandelten, handverlesenen, schonend gerösteten, sortenreinen Bio-Kaffee sagen, dessen Erwerb auch noch anteilig Entwicklungsprojekte unterstützt. Echt, das ist schon fast zu viel des Guten. Achja, schmecken tut er natürlich auch. Dieser Art von Kaffee kann kein konsumbewusster, ethisch-korrekter Jutebeutelträger widerstehen. Und ich ja sowieso nicht. Und genau diese Art von Kaffee hat mir Phillip von „Coffee Circle“ mal geschickt. Ganze Bohnen zum Selbermahlen. Soll ja das Aroma erhalten. Ich habe seit einer Weile eine kleine Kaffeemühle (auf Empfehlung meines Lesers Hauke) um mir meine Leinsamen selber schreddern zu können, da die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sehr empfindlich sind. Und die sind ja der Hauptgrund, warum ich mir die kleinen Samen ins morgendliche Müsli rühre. Nun kann ich die Mühle also ihrem eigentlichen Zweck zuführen: Es fällt gleich auf, das der Coffee-Circle-Kaffee viel heller ist als gewohntes Kaufpulver, aber das liegt sicher an der Sorte („Yirgacheffe-Kaffee“ – klingt auch noch sexy) oder an der „schonenden Trommelröstung“ (klingt ökogesund). Letztere soll besonders magenschonend sein. Den Eindruck hab ich sogar wirklich. Ich überdosiere gern und mit dem hatte ich keine Probleme. Und bevor das hier zu sehr nach der Hipster-Version von Gesundheitslatschen klingt: das Pulver hab ich dann einfach ganz normal in eine ebenso normale Filtermaschine gegeben. Was für Kenner wie kaltblütiger Aroma-Mord wirken dürfte. Denn bei diesem erlesenen Bio-Waldkaffee aus dem Süden Äthiopiens sind laut Beschreibung „akzentuierte Vanille- und Brombeernoten“ zu entdecken und je nach Zubereitungsform gar „fruchtig-süße Nuancen von Aprikosen oder blumig-würzige Noten von Kardamon“. Buhja!
Coffee Circle Fair Trade ohne Fair-Trade-Siegel?

Und wenn man im Taumel des Koffeinkicks noch was Gutes tun kann, sollte man das auch! Nur machte mich das Fehlen eines Fair Trade-Siegels etwas stutzig. Wie geht das denn? Wie glaubwürdig sind ihre eigene Claims? Die Erklärung auf ihrer Seite beginnt gleich mal mit einer guten Portion Desillusionierung: Fair Trade ist lange nicht so „fair“ wie wir gerne glauben wollen – und beruft sich dabei neben der eigenen Erfahrung auf aktuelle Artikel dazu in der ZEIT, The Guardian und Huffingtonpost. Erstens sind Fair-Trade-Siegel keinen einheitlichen Standards unterlegen und daher ziemlich undurchsichtig. Für die Zertifizierung als Fair Trade müssen Kaffeebauern außerdem ordentlich draufzahlen.Coffee Circle pflegt lieber den direkten Kontakt, sind zwei bis drei Mal im Jahr selber vor Ort und setzen auf nicht-staatliche Organisationen, die dort die Arbeitsbedingungen überprüfen – und diese Kosten fallen damit weg. Außerdem setzen sie auf Qualität, was auch den Bauern zugute kommt. Denn qualitativ hochwertiger Kaffee kann die Lebensbedingungen der Kaffeebauern verbessern, indem er auf dem Weltmarkt höhere Preise erzielt. Bei Fair Trade-zertifiziertem Kaffee gibt es hingegen das Prinzip des Mindestpreises, was die Bauern vor Preisschwankungen beim Börsenpreis schützt, aber nicht unbedingt Anreize zur Qualitätsverbesserung gibt. Coffee Circle zahlen den Kaffeebauern faire Einkaufspreise „weit über Weltmarktniveau“ – deswegen sind die Kaffees auch deutlich teurer als der normale Fair-Trade-Kaffee, nämlich etwa 13,50 Euro für 500 Gramm. Es ist keine Mischung wie sonst üblich, sondern sortenreiner Kaffee von jeweils genau einer Plantage. Und sie investieren nach eigenen Angaben pro verkauftem Kilo Kaffee einen Euro in Entwicklungsprojekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kaffeeanbau. Damit geben sie mehr als dreimal so viel an die Kaffeebauern zurück als es andere bekannte Systeme des fairen Handels tun. Insgesamt können sie also ohne Siegel nicht nur am Ende mehr für die Bauern tun, sondern auch direkter und transparenter. „Fair Trade war der notwendige Anfang einer Bewegung.“ heißt es hier „Doch es ist nun längst überfällig, den nächsten Schritt zu tun.“ Nicht leicht zu schlucken, dass Fair Tade nicht so perfekt ist wie erhofft. Aber wir Realisten haben das natürlich schon befürchtet. Es macht erstmal Sinn, ist aber eben noch nicht das Ende der Fahnenstange…

@Coffee Circle (zum Vegrößern klicken)

Röstkaffee lässt Zellen langsamer rosten

Wenn es um Gesundheit geht: Ja, Koffein ist ein Nervengift und sollte nur in Maßen genossen werden. Aber es ist auch wahr, dass er Antioxidantien enthält. Das sind die Dinger, die deine Zellen schützen. US-Amerikaner nehmen ihre tägliche Antioxidantien-Portion angeblich sogar zum Großteil in Form von Kaffee zu sich. Das liegt aber weniger daran, dass der aromatische Wachmacher außerordentlich große Mengen an Antioxidantien enthalten würde, sondern mehr daran, dass sie so wenig Obst und Gemüse essen, dafür aber ordentlich Aufgebrühtes in sich hineinschütten. Insgesamt ist die schädliche Wirkung von Kaffee bestenfalls umstritten oder er hat sogar positive Effekte – in der normalen Dosis, versteht sich. Auf mich auf jeden Fall, denn er macht mich unheimlich  g l ü c k l i c h und wachwachwach, was bei Arbeit im Schichtsystem mehr als hilfreich ist.

Mein Match(a) bleibt dunkelbraun, fast schwarz.

An Attilas Matcha komme ich trotz mehrfachen Versuchs nicht ran, obwohl das grüne Teepulver ja so unfassbar gesund sein soll und Herrn Hildmann befähigt, Quinoa-löffelnd jeden Tag einmal rund um den Globus – oder wenigstens von Berlin nach Los Angeles und zurück – zu fliegen, nebenbei noch zwei brandneue Rezepte zusammenzurühren, durch drei Radio-Shows zu sprinten, bei Youtube vorbeizuschauen und im Vorbeigehen ein neues Buch dahinzuklotzen *bäm*, bevor er den Tag in der nächsten Muckibude ausklingen lässt und gegen 23.30 Uhr vor dem Spiegel vom gepumpten 8-Pack noch ein schönes Selfie schießt. Bei mir wirkt Tee einfach anders als Kaffee, nämlich irgendwie unkontrollierbarer langsamer und dafür viel länger, was sich besonders nachts als Nachteil herausstellt. Vielleicht hab den Matcha auch ein zwei Mal überdosiert. Kann schon mal passieren, schließlich hab ich mich durch „Vegan for Fit“ gekocht und bin jetzt an „Vegan for Youth“ dran. Und im Dezember kommt schon das nächste….der Hildmann schläft wohl nie….
Coffee Circle Das Glück kommt nicht in Kapseln

Alles richtig gemacht, möchte man meinen, herzlichen Glückwunsch, liebe Coffee Circle-Gründer und Macher und überhaupt das ganze Team und natürlich der Pressemensch, gute Arbeit, wirklich! Nun hat sich das Unternehmen einen schönen hauseigenen Shitstorm zugezogen, als es im Juni ankündigte, ihren teuren Spitzenkaffee auch in Kapseln anzubieten. In KAPSELN?! Dabei kann man sich doch an allen zehn Fingern abzählen, dass diese Kapseln vor allem eines produzieren: nämlich Müll! Nach Schätzungen sollen es allein in Deutschland jährlich rund 4000 Tonnen sein. Auch Ökotest urteilte unlängst: „Es landen zu viele Aluminiumkapseln im Restmüll beziehungsweise werden in Ländern verkauft, wo eine Wertstoffsammlung schlecht oder kaum funktioniert.“ Denn das beste Recycling-Programm nützt nichts, wenn die Aluminium-Dinger vom Verbraucher nicht in die gelbe Tonne, sondern in den Restmüll geworfen werden. Allein in Deutsch­land landeten 2012 etwa 13 000 Tonnen Kapseln auf dem Müll. Wie passt dies also nun ins grüne und hyperkorrekte Image von Coffee Circle? Diese Frage habe ich auch Philip gestellt. Natürlich sind sie sich des Müllproblems bewusst: „Nun ist es jedoch so, dass unzählige Kaffeetrinker eine Nespressomaschine zuhause stehen haben und damit ihren Kaffee machen. Viele davon sind an unserem Handelsmodell interessiert und wollen unseren biologisch angebauten und gerecht gehandelten Kaffee trinken und trotzdem bei ihrer Maschine bleiben. Dasselbe gilt für viele Firmen, bei denen eben eine Kapselmaschine steht. An diese Kunden richtet sich unser Angebot: Wenn sie schon Kapselkaffee machen, dann bitte unseren, der lecker ist und eine nachhaltig positive Wirkung in Äthopien bewirkt!“ Es sei eine „Milimeterentscheidung“ für die Kapseln gewesen, wobei sie natürlich daran arbeiten, „so schnell wie möglich eine kompostierbare Kapsel zu bekommen“.

Ich finde es irgendwie kontraproduktiv, einen bewiesenermaßen problematischen Trend zu unterstützen, wenn man Gutes tun will. Denn man sagt ja damit aus, Kapselmaschinen sind okay, nutzt sie ruhig. Es ist unwahrscheinlich, dass die Kapselmaschinennutzer dann nur noch die (hoffentlich bald recyclebaren) Kapseln nehmen werden. Wahrscheinlich wirds eher eine Mischnutzung. Es wäre doch effektiver, gleich andere Maschinen bzw. Zubereitungsarten zu wählen, oder? Was ist mit Pad-Maschinen? Die sind nicht halb so problematisch, oder seh ich da was falsch? Okay, das Aroma hält sich bei den Pads vielleicht nicht so gut. Und ja, es ist vielleicht genauso unwahrscheinlich, dass die kapselverliebten Deutschen in absehbarer Zeit wieder auf normalen Filterkaffee umsteigen. Aber auch wahr: Coffee Circle will sich den lukrativen Kapselmarkt erschließen: Coffee Circle ist und bleibt ein Unternehmen, das wirtschaftlichen Erfolg anstrebt. Wir sind keine NGO und kein Charity-Verein. Ohne wirtschaftlichen Erfolg wird in Äthiopien gar nichts passieren. Am Ende springt dann für die äthiopischen Bauern mehr Lebensqualität heraus. Das ist schön. Und ein paar Tonnen mehr Müll um die Ecke. Das ist weniger schön. Da bleibt am Ende immer wieder nur die vielzitierte Macht des Konsumenten. Denn letztendlich muss ja jeder selber entscheiden, welche Maschine er kauft, welchen Kaffee er genießen will und welche Unternehmen und Projekte er unterstützen möchte. Für den einen wird Coffee Circle auch mit Kapseln die bessere Entscheidung sein, für den anderen gehts ums Prinzip. Ich persönlich nutze keine Kapselmaschinen…und Prinzipienentscheidungen haben so einen Alles-oder-Nichts-Beigeschmack mit dem ich nichts anfangen kann, weil bei mir an sich nichts nur Schwarz oder Weiß ist. Frag mich mal, wo ich mein Bio-Gemüse herbekomme. Nein, leider auch nicht nur vom Bio-Laden nebenan, nicht nur regional, nicht nur saisonal. Ich tu mein Bestes, aber ich bin alles andere als perfekt. Es wäre etwas vermessen, diesen Perfektionismus von anderen zu erwarten zumal es in dem Fall ja wirklich diskutabel ist. Aber genug von mir. Wie seht ihr das? 🙂

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Zu Besuch bei Mr. Longear

Mr. Longear hat schlechte Laune...Mr. Longear spürte ein Kratzen im Hals. Irgendwie fühlte er sich heute wie ein richtiges Schlappohr. An so einem grauen Herbsttag wollte er sich zusammengerollt mit Hund Mylo ans Fenster kuscheln und einfach mal gar nichts tun. Na gut, wenn er ganz ehrlich war, klarte das Wetter bereits ein wenig auf. Sein Missmut musste woanders herkommen. Bestimmt hatte er sich eine Erkältung zugezogen. Auch Frauchen Alice hatte die Tage schon zu kämpfen gehabt, Mr. Longear hatte die Vitamin C-Kapseln auf dem Küchentisch liegen sehen. Was war überhaupt mit Alice los? Schon den ganzen Morgen wuselte sie in der Wohnung herum und schenkte ihm überhaupt keine Beachtung. Dabei sehnte sich der Hase nach etwas Aufmerksamkeit. Sterbenskrank, wie er war. Mr. Longear schluckte und legte betrübt seine Hasenohren übers Gesicht. Wenn sich hier keiner um einen kümmert, konnte er genausogut verschwinden. So… Weiterlesen „Zu Besuch bei Mr. Longear“

Schon gesehen? Interessante Links und Videos der Woche

Statt mit Texten (es war definitiv zu heiß!!) habe ich hier ein paar Videos und Links für euch, die mich die Tage belustigt und bewegt haben. Und ziemlich witzige darunter noch dazu 🙂 Beginnen wir gleich mit meiner gestrigen Abendunterhaltung: Gabriele Busse „Ein bißchen Schlachten“ – sehr pointiert geht es hier um Vorurteile, denen man besonders oft in kleineren Gemeinden begegnet:


Für Vegan.news.de hat sie außerdem den ein oder anderen Absatz geschrieben: „I have a dream that one day all animals are equal (Gabriele Busse)“.
Der zweite Beitrag behandelt Strategien der Lebensmittelvermarktung. Die Vortragende ist eigentlich Schauspielerin, aber die Fakten und die Reaktionen der Zuschauer sind echt. Auf ziemlich kreative Weise werden sie hier mit der Nase drauf gestoßen, wie es sein kann, dass systematisierte Grausamkeit Wirklichkeit wird: es ist das Wegschauen, das dies ermöglicht. Was Hoffnung macht, ist zu sehen, wie zunehmend unwohl sich das Publlikum fühlt…

Auf der Liste der merkwürdigsten Fleischesser-Bingo-Sätze nimmt der hier mindestens Platz drei ein: „Hitler war Vegetarier!“. Wenn euch dies mal begegnet, seid ihr mit dem neuen Video von Der Artgenosse bestens gerüstet. SPOILER: Ist natürlich ziemlicher Bullshit. No offense.

Und obwohl ihr das sicher schon alle gesehen habt: Attila Hildmanns lange beworbenes, dann verschobenes und letztendlich zur besten Sendezeit ausgestrahltes Duell „Vegetarier gegen Fleischesser “ des ZDFs. Ich weise hier nochmal darauf hin, da es vermutlich nur sieben Tage dort online bleiben wird. Inhalt der Sendung: zwei Probanden-Gruppen wird 30 Tage lang Fleisch beziehungsweise fleischlose Kost vorgesetzt. Ergebnis: Fleischlose Ernährung ist gesünder und besser für die Umwelt. Klar, oder? 😉 Sonst hätte der Attila das Ding auch nicht so hemmungslos promotet. Achja nochwas, Männer, die fleischlos leben, stinken weniger 😀

Und noch mehr Veganitäten im ZDF:“Schluss mit wurstig“ –  Nicole von Vegan-Sein.de kocht mit Reporter Stephan Mündges, der sich am Pflanzismus versucht. Stephan hat während des Drehs zum ersten Mal Räuchertofu und Schwefelsalz probiert. Der Beitrag lief bei „Volle Kanne“ und wird Teil einer Reportage sein, die bald auf ZDF Info laufen soll, berichtet sie.

Widerstand gegen SchlachthofFür mich die schönste Nachricht der Woche: „Bernburg: Italienischer Investor gibt Schlachthof-Pläne auf“: Hier war der Bau eines Riesenschlachthofs geplant – wohlgemerkt im Nutztierärmsten Bundesland überhaupt, soll heißen: die Tiere müssen erstmal herangekarrt werden. 26.000 Schweine sollen hier pro Tag geschlachtet werden. Aber nachdem der Bau zwar erst massiv promotet wurde (mehr Arbeitsplätze etc.), stellte sich schließlich doch heraus, dass dies eine Milchmädchenrechnung ist und neben der Bevölkerung stellten sich sogar die Bauern selbst dagegen. Tierschützer protestierten und eine Bürgerinitiative sammelte 6.069 Unterschriften für einen Bürgerentscheid. Widerstand wirkt doch!

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Jetzt neu: Achtung, Pflanzenfresser auf Facebook
Achtung, Pflanzenfresser auf Facebook

Zwei Mal Zucchini-Pasta

Dass man Spaghetti-Ähnliches auch aus Gemüse machen kann, ist ein alter Hut – und sehr beliebt bei allen, die Pasta lieben, aber auf Kalorien achten wollen, low-carb oder gar rohköstlich unterwegs sind. ich bin nix von alledem, sondern einfach nur neugierig 😉 Ich nehme dafür einen ganz simplen Spiralschneider (GEFU), der ist handlich und nicht so teuer wie der Lurch Spirali bzw. das Hildmann-Gerät. So oft mache ich die ja nun auch nicht 😉 Zucchini Pasta Weiterlesen „Zwei Mal Zucchini-Pasta“