Drei Gerichte für Superhelden

Ja, es sind tatsächlich noch ein paar Rezepte aus Alicias „Kind Diet“ übrig, die ich noch nicht probiert habe. 😀 Drei davon findet ihr hier, und bis auf das erste sind sie alle aus der Superhero-Abteilung, also Makro-light. Habt ihr auch schon gehört, dass Alicia gleich zwei neue Bücher herausbringen wird? Eins heißt “The Kind Mama”, spricht also Mütter an, und solche die es werden wollen – hat also wahrscheinlich nicht ganz so viel mit Kochen zu tun. Das zweite dafür umso mehr: “The Kind Diet Cookbook” soll es heißen. Auf beide müssen wir allerdings noch bis nächstes Jahr warten, hieß es auf ihrer Webseite „The Kind Life“.
Eggplant Chana MasalaAlicias „Eggplant Chana Masala“ (167) hat nicht wirklich viel mit den ursprünglichen Chana Masala zu tun, das laut Wiki ein „Gemüsegericht der Indischen und Pakistanischen Küche ist und hauptsächlich aus Kichererbsen besteht“ – soweit ok, Weiterlesen „Drei Gerichte für Superhelden“

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The Macro Wrap Up II – Berries, Purple Passion and more

Good Morning, sunshine! 🙂 Es gibt doch nichts Schöneres als am frühen Morgen von einem Sonnenstrahl gekitzelt zu werdem – und dann frische Erdbeeren zum Frühstück, yummy!

Alicias „Fruity French Lentils“ (S. 245) sind eigentlich als Mittagsgericht gedacht und laut Rezept können die Himbeeren auch mit Erdbeeren, Aprikosen, Feigen oder anderen Früchten getauscht werden. Grüne Linsen, frische Basilikum-Blättchen, Walnüsse, Orangensaft und etwas Erdbeermarmelade machen zusammen ein sommerlich-süßes Gericht. Überragend fand ich es aber trotzdem nicht…


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The Macro Wrap Up – Baked Beans, casserole and pasta

Dies ist jetzt erstmal die letzte Runde Macro, da ich im Sommer wahrscheinlich ein paar Roh-Experimente durchführen werde 🙂 Scheint ja allgemein sehr beliebt zu sein und ich sehe auch durchaus ein paar interessante Aspekte daran. Wie immer bei mir aber in der gemäßigten Version, ich werde nicht von Null auf Hundert gehen, sondern nur einige Sachen ausprobieren. Doch zuvor noch mein vorerst letztes Macro-Weekend.
Der Start in den sonnigen Tag wurde durch ein deftiges Frühstück mit dem klangvollen Namen „Boston Baked Beans with Sourdough Toast“ (Seite 258) verschönert. Das Rezept stammt aus dem, bereits erwähnten Buch von Verne Varona, das zumindest im Rezepteteil eine (fast zu) gemäßigte Version der makrobiotischen Küche präsentiert. Erfreulicherweise könnt ihr es hier online bei Google books nachlesen! Neben den weißen Bohnen wird mit Süßkartoffeln, Karotten und Tomatenmark für den etwas süßlichen Geschmack gearbeitet. Ich habe noch ein paar gebackene Champignonköpfe (übrigens echt lecker!) ergänzt, damit es noch ein bißchen mehr wie ein englisches Frühstück wirkt. 🙂
Als Zweites gibt es ein Gericht, das dem Vorurteil des Körnerfressers richtig entgegenkommt: „Barley Casserole  – Gerstenauflauf, ja genau! Selbst die Erfinderin meint, hier wäre es Zeit seine Gesundheitslatschen rauszuholen :D. Das Rezept kommt aus dem veganen Teil von Alicias Buch (S. 150), aber es könnte fast macro sein. Und ja, ich habe versucht, es für das Foto mit Petersilie zu verschönern, denn es ist nicht wirklich hübsch anzusehen. Ich muss gestehen, ich mochte es nicht wirklich, es ist viel zu schwer (die Makros würden sagen: zu yang 😉 ) und trotz der vielen Gewürze ist es mir nicht gelungen, es zu einem Geschmackserlebnis zu machen. Vielleicht versuche ich das nächste Mal eine Abwandlung mit wesentlich mehr Gemüse und Soße. Ansonsten sollte man es am besten in ganz kleinen Portionen essen mit noch etwas Grün dazu.

Schon viel besser war die „Ginger Pasta with Zucchini“ aus Silverstones Buch (238). Statt Vollkornweizennudeln gabs bei mir Soba-Nudeln (zum Teil aus Buchweizen), weil ich die gerade da hatte. Warum man extra festes Tofu nehmen soll nur um es doch nur zu zerkrümeln, ist mir irgendwie unklar. Ich hab jedenfalls Räuchertofu genommen und nur gewürfelt. Das mit dem Ingwer zequetschen bis Saft herauskommt, hab ich nicht so gut hinbekommen, aber ich brauch auch nicht so viel Ingwer-Geschmack in meinen Nudeln. Dafür gabs extra viel Zwiebel. Da steh ich drauf. 🙂

More Macro Magic – Dipedidip

Endlich ein Grund, Nachos zu kaufen! 😀 Dass es nicht der übliche Käsedip sein muss, bewies ich mir selbst mit dem Ausprobieren des Hummus-Rezepts aus einem Macro-Buch (274). Der orientalische Kichererbsen-Sesammus-Brei ist nun wirklich nichts Neues, sondern traditioneller Bestandteil der orientalischen Küche. Hier wird mit Zitronensaft, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Salz, Olivenöl und etwas Kümmel gewürzt. Kann man auch prima als Brotaufstrich verwenden. Hab ich aber wegen dem Knoblauch nicht gemacht… Weiterlesen „More Macro Magic – Dipedidip“

More Macro Magic – SommerSalabim

Es wird buuunt!! Sommerliche Supersalate, die auf jedes Grillfest Farbe bringen. Ich meine, selbst Tofu – Würstchen sind einfach nur – irgendwie braun. Oder? 😀 Zu Rate gezogen habe ich diesmal auch „Macrobiotics for Dummies„, das trotz des etwas abwertenden Titels wirklich wunderbar einfach und locker erklärt ohne sich in philosophischen Kram zu verlieren. Die Rezepte sind nicht besonders streng makrobiotisch, sondern an den westlichen Lebensstil angepasst, ähnlich wie bei Alicia Silverstones und Jessica Porters Buch. Der Rezepteteil ist aber nur ein kleiner Anhang, und da ich langsam durch bin mit den anderen beiden Büchern, hab ich mir bereits zwei neue bestellt (jaja, ich bin süchtig. 😉 aber beide auf englisch und gebraucht, der Kostenaufwand hält sich also in Grenzen).

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Macro Weekend – Mini Dishes

Nach den umfangreichen Samstagsexperimenten mit Bulghur und Tempeh, von denen noch einiges über blieb, folgten am Sonntag ein paar kleine Gerichte. Nun liegt die Betonung im Gegensatz zu gestern nicht mehr auf rundum vollständigen Makro-Gerichten.

Zum Frühstück probierte ich die selbstgemachten Müsliriegel nach dem Rezept von Jessica Porter (Really Yummy Oat Bars, 236). Sowas habe ich wirklich noch nie probiert und irgendwie hats auch nicht so richtig funktioniert, die Mixtur war einfach zu trocken, also habe ich noch etwas Reismilch und eine Banane reingequetscht, so dass es ein Brei wurde, den man in eine Auflaufform matschen konnte, dann dünn mit Marmelade bestreichen und wieder etwas Brei drauf. Klingt nicht so appetitlich, komischerweise kann man aber trotzdem nicht aufhören zu naschen, sobald es fertig aus dem Ofen kommt. 🙂

Was hier so schön grün leuchtet, ist ein Algengericht nach Silverstones Rezept „Gingered Green Beans with Hijiki“. Mit grünen Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kann man sich die Algen schmecken lassen und erhält eine extra Portion Mineralien. Statt dem extrem jodhaltigen Hijiki habe ich lieber Arame-Algen genommen, die sind etwas milder und auch leichter zu dosieren. Bei jodhaltigem Seegemüse soll man ja immer ein bißchen aufpassen. Schöner Nebeneffekt: wenn man die Arame-Zweiglein kocht, duftet die Küche wie ein sommerlicher Tag am Meer… Weiterlesen „Macro Weekend – Mini Dishes“

Macro Weekend – Bulghur & Tempeh

Ein weiteres Makrobiotischkochexperimentewochenende. 🙂 Diesmal sind die Ansprüche besonders hoch, ich habe versucht, jedes Mahl rundum komplett zu halten. Außerdem sind besonders viele Rezepte mit Bulghur und Tempeh dabei. Bulghur ist geschälter, vorgekochter Weizen, muss nicht eingeweicht werden und dauert nicht so ewig beim Kochen. Allerdings halte ich ihn nährstofftechnisch nicht für so reichhaltig wie etwa Gerste, Hafer & Co, weil er eben vorbehandelt und geschält ist. Daher habe ich diese Rezepte etwas vor mir hergeschoben, auch weil ich eigentich bis Ostern komplett auf Weizen und Zucker verzichten wollte. Leider hab ich das nicht ganz hinbekommen. Also her mit dem Bulghur.:)

Zu einen ausbalancierten makrobiotischen Frühstück gehört meist Miso-Suppe, Getreide und eine gute Portion Grünzeug. Hier habe ich also neben der Suppe auch Gerste mit süßem Reis und Mais (Barley with Sweet Rice and Corn, Silverstone 289) und gedünsteten Chinakohl mit Tahini-Dressing (Silverstone 259) kombiniert. Wer danach nicht satt ist…

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