What’s next? Produkte von Morgen auf der Next Organic 2016 in Berlin

Next Organic 2016

Großblättrige Verpackungen, Windelwiederverwertung, Paleo-Kombucha; Algen-Pasta und Katzenkekse – die Next Organic hielt auch in diesem Jahr viel Interessantes zu entdecken für mich bereit. Schon im letzten Jahr  war ich auf der Fachmesse rund um Bio und Nachhaltigkeit in Berlin am Start. Nicht ganz uneigennützig, zugegeben, denn schließlich kann man hier vor allem eines: sich durch diverse Leckereien probieren! Neben den ganzen innovativen Konzepten und kulinarischen Innovationen könnte dies zur Entscheidung beigetragen haben.😛 Und ich fand die Messe diesmal noch schöner;  der lichtdurchfluteten und geräumigen Station herrschte entspannte Atmosphäre und ließen einen die dreißig Grad im Schatten draußen vergessen. Gleich beim Eintreten traf ich auf „alte“ Bekannte: denn hier hatten tatsächlich die Steinzeitler ihr Lager aufgeschlagen, die ich schon auf der Paleo Convention getroffen hatte. Doch Zähne wurden hier nur auf die allerfreundlichste Art gezeigt….obwohl mir der Knochenbrühe-Stand ans Herz gelegt wurde. Sie geben eben nie auf!😀 Aber es gibt ja auch ein paar Gemeinsamkeiten, Eis und Kombucha ist ja auch was für die Pflanzisten unter den Urmenschen. Gibt’s sowas? Achja, das heißt „pegan“. O.O

Ein anderes großes Thema waren umweltfreundliche Verpackungen, allein dazu habe ich mindestens drei Aussteller gesehen. Jeder mit eigenen Besonderheiten, etwa Leef mit Tellern aus heruntergefallenen (!) Palmblättern oder Biofutura mit Geschirr aus Reishülsen und Holz, das aussieht wie Plastik aber ungleich biologisch abbaubar ist. Dycle will Müll reduzieren, indem Windeln in fruchtbare Erde umgewandelt werden. Ein Kind allein könne pro Monat mehr als 30 Liter wertvoller Humuserde erzeugen helfen. Und mein völlig platt war ich, als mir nebenan beim Stand zu Kompostmöbeln von Hubus lebende Würmer präsentiert wurden, mit deren Hilfe man quasi im Wohnzimmer seinen Biomüll ganz selbständig kompostieren kann. Krass, oder? Ist das schon Massentierhaltung oder darf man das als Veganer? :D  Nebenan der Stand von nearBees, die über Patenschaften und regionale Imker zum Bienenretten motivieren wollen. Leider wird ja der Großteil des in Deutschland verarbeiteten Honigs (in Produkten) importiert und das geht leider auf Kosten der Bienen selbst.

Nicht ganz zufällig war ich gleich drei Mal beim Stand von „I sea Pasta“. Das ist schon ziemlich cool: naturbelassene Algen, die wie Tagliatelle verwendet werden. Schmecken nicht fischig, ein bißchen wie Meeresfrüchte, sind kohlehydratarm, mineral- und ballaststoffreich, Omega 3 ist auch drin. Und es wird „seastainable“ geerntet, immer nur 15 Prozent, so dass es leicht zurückwachsen kann. Ein ganz unschuldig sanftgelber Ingwer-Drink wurde mir an einem anderen Stand gereicht. Und zack – war ich hellwach!😀 Da ist stückweise Ingwer drin und daher schön scharf. Geht schon fast als Kaffee-Ersatz durch. So erfrischt machte ich bei Sophia Hoffmanns („Oh, Sophia“ – Bloggerin, Autorin und Köchin) Tour mit. Sie führte zu einigen Ständen, bei denen man nicht sofort auf das Thema vegan kommen würde. Besonders in Erinnerung bleibt einem da der Herbaria-Gewürzstand, bei dem wir zitronigen Pfeffer probierten, der schon in allerkleinsten Mengen eine enorm auf der Zunge brannte. So viele Stände, so wenig Platz hier im Blog: daher habe ich das Meiste für euch in der Galerie verbildlicht. Viel Spaß beim Durchschauen!🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

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