Schluss mit der Schlunzerei! 10 Tipps zum Abnehmen, whoop, whoop!

Bücher

Jupp, der Schweinehund und ich, wir sind wieder allerbeste Freunde geworden! Gemütlich schlurfen wir zur Arbeit und zurück, nehmen nie die Treppe aber dafür jede Leckerei, sitzen kuschelnd auf dem Sofa und schmelzen in wohligweicher Faulheit dahin… Das Leben ist so schön, wir sind verliebt, wer denkt da schon an die Folgen?❤
Na, gut, so schlimm ist es nun auch nicht. Händchenhaltend im Park spazieren gehen ist doch schließlich auch Sport, oder?😀 Kann aber nicht schaden, ganz traditionell im Frühling das Thema Bauchspeck anzugehen, oder –  wie ich es gern nenne – : Back to Basics! Weg mit Fertigkram, her mit den Hanteln.

13023705_10207654071482272_1492219197_nOffenbar gibt es auch für fleischige Fleischlose einschlägige Hilfe am Kiosk, wenn gar schon „Die neue SHAPE-Diät“ extra Optionenen für Vegetarier und Veganer bietet. Bei näherem Hinschauen beschränkt sich das aber auf nicht allzu kreatives „ersetze Hühnchen durch Tofu“. Wär ja auch viel zu schwer gewesen, da gleich fleischlose Gerichte einzubauen. Tja. Dann hat doch lieber ein Klassiker: Das Buch, das ich so ziemlich zu Anfang meiner Pflanzisten-Laufbahn gelesen hatte: „Eat to Live“ (inzwischen gibt es das btw auch auf Deutsch). Das Buch kann vor allem eines: dir eintrichtern, wie nährstoffreich und großartig Gemüse und Obst sein kann. Aber vor allem Gemüse eben. Grünes. Aber auch Buntes. Und schwarze, weiße, rote Bohnen, rote und braune Linsen, gelbe und grüne Erbsen. Ich merke gerade selbst: ich verbinde mit dem Buch offenbar auch vor allem Farbiges. Dabei hatte die englische Taschenbuchausgabe nicht ein Foto drin, dafür ist in der deutschen alles richtig schick bebildert. Foodporn vom Feinsten! Es ist auch ein Sechs-Wochen-Plan mit Rezepten drin, allerdings sind da überproportional viele Salatrezepte enthalten (logisch!), mit selbstgemachtem Dressing.

Das war mir dann irgendwann nicht mehr spannend genug und ich hab mir kurzerhand Kochbücher besorgt, die ebenfalls auf nährstoffreiche, fettarme Küche legen, viel probiert habe ich ja aus Neal Barnards Büchern und irgendwie wollte ich mich auch immer durch „The Happy Herbivore“ kochen, weil das im Netz ziemlich gehypt wird und viele clevere Rezept-Ideen enthält. Was soll ich sagen, das Buch steht immernoch im Regal und ich hab noch nicht ein Rezept daraus versucht, zum Einen vielleicht, weil es mich optisch nicht so richtig anspricht, oder weil ich ein disziplinloser Schlunz sein kann…oder weil mich andere Kochbücher mehr angezeckt haben, keine Ahnung. Kennt ihr das? Habt ihr auch Kochbücher im Schrank, die ihr immer testen wolltet aber nie dazu gekommen seid?
IMG_1423
Na, am Ende macht es auch nix, denn die liebe Lindsay S. Nixon wollte nicht auf mich warten und hat inzwischen einfach ein neues, sehr ansprechendes Buch veröffentlicht, das es auch auf Deutsch gibt: „The Happy Vegan – 150 Rezepte zum Abnehmen und Glücklichsein“. Ich finde schon den Titel gelungen, denn er verbindet Veganismus und gesunde Rezepte mit einem positiven Gefühl: kein Diät-Tschakka, sondern eine sanfte Anpassung der Lebensweise und zwar in eine bessere, schönere Richtung.🙂 Ja, das liegt mir!  Überhaupt scheint Lindsay ziemlich bodenständige und entspannte Ansichten zu haben, so erklärt sie im (nicht ganz so bodenständigen betitelten ) Abschnitt „Das Utopie-Paradox“, dass es für sie keine „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel gibt, sondern eher so eine Art Skala, etwa: klar ist brauner Reis am besten, aber wenn es eben keinen gibt, dann ist auch weißer Reis immernoch besser als Frittiertes. Oder wenn es um „bio oder nicht bio“ geht: „manchmal sind biologisch angebaute Lebensmittel schlicht nicht erschwinglich oder werden von so weit her engeflogen, dass sie gegenüber konventionell angebauten Lebensmitteln aus ökologischer Sicht nicht vorteilhaft sind.“ Und ein Nicht-Bio Apfel ist immernoch besser als Bio-Kartoffelchips.

Es geht auch nicht darum, knallharte Regeln zu befolgen – das kommt mir sehr entgegen, wie ihr wisst😀 Ich sag immer: fang nichts an, was du nicht langfristig weiterverfolgen möchtest…wähle, ob es ab jetzt zu deinem Leben gehören soll oder nicht. Nicht crashen, sondern verändern. Man kann mit einem Zuviel an nur 100 kcal pro Monat zunehmen, die Kilos kriechen sich übers Jahr heimlich auf den Hintern, aber umgekehrt kann man mit dem Einsparen von nur 100 kcal pro Monat auch abnehmen, sagt Linday. Es geht – wie so oft – immer nur um Balance. In ihrem Buch hab ich dann auch die zehn Tipps zum Abnehmen als Liste gefunden. Gut, keine Ahnung ob man sich versehentlich den Zahnschmelz wegrubbelt, wenn man sich nach jeder Mahlzeit wirklich die Zähne putzt oder ob es unbedingt Staudensellerie sein muss (ich tendiere eher zum Apfel), aber einige der Tipps finde ich ganz hilfreich und ihr ja vielleicht auch🙂

IMG_1413Weiterlesen

 

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

4 Kommentare zu „Schluss mit der Schlunzerei! 10 Tipps zum Abnehmen, whoop, whoop!“

  1. Haha, ich habe gar keine Kochbücher mehr. Es gibt da einen Schnellhefter mit einem ausgedruckten Rohkost-E-Book und ein paar anderen Ausdrucken, drei umfangreiche Pinterest-Boards die sich Tag für Tag weiter füllen und eine Youtube-Playliste wo ich mir immer wieder Rezeptvideos drauftu wenn sie mir zusagen. Aber im Prinzip kommt es auf das Gleiche : Ich bereite nichts davon zu. Dafür starte ich demnächst eine 100 Tage-Challenge auf Youtube, da werde ich 100 Rezepte raussuchen und die machen🙂
    „Schlunz“ ist ja ein unglaublich lustiges Wort😉 Du hältst uns jetzt eh auf dem Laufenden wie deine Lifestyle-Umstellung läuft ?

    Katharina

    1. Bei mir klappt das eben nur mit Disziplin!😀 BZw. wenn man eine zusätzliche Motivation hat, so wie bei dir mit deiner Challenge. Ich bin gespannt!🙂

      1. Das Datum für den Start der Challenge steht fest : 10. Mai🙂 Ich bin aber jetzt schon am Sporteln und so, damit ich den Einstieg schon gewagt habe😉

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s