Jetzt schon an den V-Day denken: Mit self-made Pralinen aus der Schweiz!

RaVaellosDer Frühling lässt ja noch auf sich warten, bis dahin holen wir uns die Schmetterlinge in den Bauch, und zwar mit Pralinen für den herzigsten aller Feiertage: den Valentinstag. Eine Runde krude Metaphern und Hyperkitsch für alle! Schließlich gibt es die Liebe in unendlich vielen Facetten, von der freundschaftlichen über die zur Familie und natürlich zum Partner, zur Partnerin bzw. Partnern. Denn die Liebe wird ja nicht weniger, wenn man sie teilt, sondern mehr. Zumindest sehen das die Polyamoristen so. Während sich die Pflanzisten in Toleranz und Liebe gegenüber allen Lebewesen üben, machen die Polys gleich richtig ernst und erweitern den Liebesbegriff auch auf der Beziehungsebene um ein Vielfaches. Ein richtiger Trend, ich frage mich schon, ist poly das neue vegan?😀
Wenn ihr zum Valentinstag euren Lieben, Geliebten oder zufälligen Bekanntschaften ein süßes Geschenk machen wollt, habe ich hier zwei Rezepte für euch, frisch importiert aus der Schweiz! Erfinder derselben ist ein Medizinstudent und Mitglied der Veganen Gesellschaft Schweiz, der sonst seine Freizeit damit verbringt, Vorträge über vegane Ernährung zu halten. Und sein Name ist, wie könnte es anders sein, Valentin. Echt jetzt.Rezepte: Pralinen vegan!Eins davon hab ich selbst ausprobiert und zwar die vegane Raffaello-Version, sozusagen RaVaellos! Das braucht man dafür:

Zutaten (ca. 30 Stück):

Zutaten30 g unraffiniertes Kokosfett
50 g Sojasahne
100 g weiße Schakalode-Buttons
100 g Kokosflocken
15 g Zucker
50 g Mandeln
Kuvertüre:
200 g Kochschokolade (ich hatte Alnatura dunkle Kouvertüre-Schoki)
70 g Kokosfett
100 g Kokosflocken zum Rollen
Zubereitung:
1. 30 g unraffiniertes Kokosfett mit dem Sojasahne und den Schakalode-Buttons bei kleiner Flamme schmelzen lassen. Kokosflocken und Zucker einrühren und die Kokosmasse im Kühlschrank abkühlen lassen.
2. Für die Kuvertüre 70 g Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen lassen,
die Kochschokolade in Stücke zerbrechen, dazugeben und ebenfalls
schmelzen lassen. Vom Herd nehmen.
3. Die abgekühlte Masse aus dem Kühlschrank nehmen (die Formbarkeit ist stark von der Temperatur abhängig). Jeweils eine Mandel mit der Masse einpacken und sanft in der Hand rollen bis sie rund ist.
4. Die geformten Bällchen in den Gefrierschrank geben.
5. Wenn sie gut abgekühlt sind, die Bällchen mit einer Gabel in die Kuvertüre tauchen (die idealerweise nicht mehr ganz heiß ist), danach in den Kokosflocken wälzen.
Das Schwierigste war eindeutig das Formen der Bällchen, sie wollten einfach nicht richtig rund werden. Außerdem hatte ich etwas zu viel Sahne genommen und musste das mit mehr Kokos ausgleichen, weil die Masse sonst vielleicht nicht fest geworden wäre. Also seid keine Rezept-Anarchisten wie ich, sondern schön an die Vorgaben halten, dann wirds schon passen. Und das Herumrollen der Bällchen erst in der Schoki und dann in den Kokosflocken wie in frischem Schnee, das hat Spaß gemacht.😀

Hier gibt es die Rezepte als PDF – Datei zum kostenlosen Download (Dropbox):

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

6 Kommentare zu „Jetzt schon an den V-Day denken: Mit self-made Pralinen aus der Schweiz!“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s