Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee!

Oder sagen wir: es lässt sich nichts gegen fair gehandelten, handverlesenen, schonend gerösteten, sortenreinen Bio-Kaffee sagen, dessen Erwerb auch noch anteilig Entwicklungsprojekte unterstützt. Echt, das ist schon fast zu viel des Guten. Achja, schmecken tut er natürlich auch. Dieser Art von Kaffee kann kein konsumbewusster, ethisch-korrekter Jutebeutelträger widerstehen. Und ich ja sowieso nicht. Und genau diese Art von Kaffee hat mir Phillip von „Coffee Circle“ mal geschickt. Ganze Bohnen zum Selbermahlen. Soll ja das Aroma erhalten. Ich habe seit einer Weile eine kleine Kaffeemühle (auf Empfehlung meines Lesers Hauke) um mir meine Leinsamen selber schreddern zu können, da die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sehr empfindlich sind. Und die sind ja der Hauptgrund, warum ich mir die kleinen Samen ins morgendliche Müsli rühre. Nun kann ich die Mühle also ihrem eigentlichen Zweck zuführen: Es fällt gleich auf, das der Coffee-Circle-Kaffee viel heller ist als gewohntes Kaufpulver, aber das liegt sicher an der Sorte („Yirgacheffe-Kaffee“ – klingt auch noch sexy) oder an der „schonenden Trommelröstung“ (klingt ökogesund). Letztere soll besonders magenschonend sein. Den Eindruck hab ich sogar wirklich. Ich überdosiere gern und mit dem hatte ich keine Probleme. Und bevor das hier zu sehr nach der Hipster-Version von Gesundheitslatschen klingt: das Pulver hab ich dann einfach ganz normal in eine ebenso normale Filtermaschine gegeben. Was für Kenner wie kaltblütiger Aroma-Mord wirken dürfte. Denn bei diesem erlesenen Bio-Waldkaffee aus dem Süden Äthiopiens sind laut Beschreibung „akzentuierte Vanille- und Brombeernoten“ zu entdecken und je nach Zubereitungsform gar „fruchtig-süße Nuancen von Aprikosen oder blumig-würzige Noten von Kardamon“. Buhja!
Coffee Circle Fair Trade ohne Fair-Trade-Siegel?

Und wenn man im Taumel des Koffeinkicks noch was Gutes tun kann, sollte man das auch! Nur machte mich das Fehlen eines Fair Trade-Siegels etwas stutzig. Wie geht das denn? Wie glaubwürdig sind ihre eigene Claims? Die Erklärung auf ihrer Seite beginnt gleich mal mit einer guten Portion Desillusionierung: Fair Trade ist lange nicht so „fair“ wie wir gerne glauben wollen – und beruft sich dabei neben der eigenen Erfahrung auf aktuelle Artikel dazu in der ZEIT, The Guardian und Huffingtonpost. Erstens sind Fair-Trade-Siegel keinen einheitlichen Standards unterlegen und daher ziemlich undurchsichtig. Für die Zertifizierung als Fair Trade müssen Kaffeebauern außerdem ordentlich draufzahlen.Coffee Circle pflegt lieber den direkten Kontakt, sind zwei bis drei Mal im Jahr selber vor Ort und setzen auf nicht-staatliche Organisationen, die dort die Arbeitsbedingungen überprüfen – und diese Kosten fallen damit weg. Außerdem setzen sie auf Qualität, was auch den Bauern zugute kommt. Denn qualitativ hochwertiger Kaffee kann die Lebensbedingungen der Kaffeebauern verbessern, indem er auf dem Weltmarkt höhere Preise erzielt. Bei Fair Trade-zertifiziertem Kaffee gibt es hingegen das Prinzip des Mindestpreises, was die Bauern vor Preisschwankungen beim Börsenpreis schützt, aber nicht unbedingt Anreize zur Qualitätsverbesserung gibt. Coffee Circle zahlen den Kaffeebauern faire Einkaufspreise „weit über Weltmarktniveau“ – deswegen sind die Kaffees auch deutlich teurer als der normale Fair-Trade-Kaffee, nämlich etwa 13,50 Euro für 500 Gramm. Es ist keine Mischung wie sonst üblich, sondern sortenreiner Kaffee von jeweils genau einer Plantage. Und sie investieren nach eigenen Angaben pro verkauftem Kilo Kaffee einen Euro in Entwicklungsprojekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kaffeeanbau. Damit geben sie mehr als dreimal so viel an die Kaffeebauern zurück als es andere bekannte Systeme des fairen Handels tun. Insgesamt können sie also ohne Siegel nicht nur am Ende mehr für die Bauern tun, sondern auch direkter und transparenter. „Fair Trade war der notwendige Anfang einer Bewegung.“ heißt es hier „Doch es ist nun längst überfällig, den nächsten Schritt zu tun.“ Nicht leicht zu schlucken, dass Fair Tade nicht so perfekt ist wie erhofft. Aber wir Realisten haben das natürlich schon befürchtet. Es macht erstmal Sinn, ist aber eben noch nicht das Ende der Fahnenstange…

@Coffee Circle (zum Vegrößern klicken)

Röstkaffee lässt Zellen langsamer rosten

Wenn es um Gesundheit geht: Ja, Koffein ist ein Nervengift und sollte nur in Maßen genossen werden. Aber es ist auch wahr, dass er Antioxidantien enthält. Das sind die Dinger, die deine Zellen schützen. US-Amerikaner nehmen ihre tägliche Antioxidantien-Portion angeblich sogar zum Großteil in Form von Kaffee zu sich. Das liegt aber weniger daran, dass der aromatische Wachmacher außerordentlich große Mengen an Antioxidantien enthalten würde, sondern mehr daran, dass sie so wenig Obst und Gemüse essen, dafür aber ordentlich Aufgebrühtes in sich hineinschütten. Insgesamt ist die schädliche Wirkung von Kaffee bestenfalls umstritten oder er hat sogar positive Effekte – in der normalen Dosis, versteht sich. Auf mich auf jeden Fall, denn er macht mich unheimlich  g l ü c k l i c h und wachwachwach, was bei Arbeit im Schichtsystem mehr als hilfreich ist.

Mein Match(a) bleibt dunkelbraun, fast schwarz.

An Attilas Matcha komme ich trotz mehrfachen Versuchs nicht ran, obwohl das grüne Teepulver ja so unfassbar gesund sein soll und Herrn Hildmann befähigt, Quinoa-löffelnd jeden Tag einmal rund um den Globus – oder wenigstens von Berlin nach Los Angeles und zurück – zu fliegen, nebenbei noch zwei brandneue Rezepte zusammenzurühren, durch drei Radio-Shows zu sprinten, bei Youtube vorbeizuschauen und im Vorbeigehen ein neues Buch dahinzuklotzen *bäm*, bevor er den Tag in der nächsten Muckibude ausklingen lässt und gegen 23.30 Uhr vor dem Spiegel vom gepumpten 8-Pack noch ein schönes Selfie schießt. Bei mir wirkt Tee einfach anders als Kaffee, nämlich irgendwie unkontrollierbarer langsamer und dafür viel länger, was sich besonders nachts als Nachteil herausstellt. Vielleicht hab den Matcha auch ein zwei Mal überdosiert. Kann schon mal passieren, schließlich hab ich mich durch „Vegan for Fit“ gekocht und bin jetzt an „Vegan for Youth“ dran. Und im Dezember kommt schon das nächste….der Hildmann schläft wohl nie….
Coffee Circle Das Glück kommt nicht in Kapseln

Alles richtig gemacht, möchte man meinen, herzlichen Glückwunsch, liebe Coffee Circle-Gründer und Macher und überhaupt das ganze Team und natürlich der Pressemensch, gute Arbeit, wirklich! Nun hat sich das Unternehmen einen schönen hauseigenen Shitstorm zugezogen, als es im Juni ankündigte, ihren teuren Spitzenkaffee auch in Kapseln anzubieten. In KAPSELN?! Dabei kann man sich doch an allen zehn Fingern abzählen, dass diese Kapseln vor allem eines produzieren: nämlich Müll! Nach Schätzungen sollen es allein in Deutschland jährlich rund 4000 Tonnen sein. Auch Ökotest urteilte unlängst: „Es landen zu viele Aluminiumkapseln im Restmüll beziehungsweise werden in Ländern verkauft, wo eine Wertstoffsammlung schlecht oder kaum funktioniert.“ Denn das beste Recycling-Programm nützt nichts, wenn die Aluminium-Dinger vom Verbraucher nicht in die gelbe Tonne, sondern in den Restmüll geworfen werden. Allein in Deutsch­land landeten 2012 etwa 13 000 Tonnen Kapseln auf dem Müll. Wie passt dies also nun ins grüne und hyperkorrekte Image von Coffee Circle? Diese Frage habe ich auch Philip gestellt. Natürlich sind sie sich des Müllproblems bewusst: „Nun ist es jedoch so, dass unzählige Kaffeetrinker eine Nespressomaschine zuhause stehen haben und damit ihren Kaffee machen. Viele davon sind an unserem Handelsmodell interessiert und wollen unseren biologisch angebauten und gerecht gehandelten Kaffee trinken und trotzdem bei ihrer Maschine bleiben. Dasselbe gilt für viele Firmen, bei denen eben eine Kapselmaschine steht. An diese Kunden richtet sich unser Angebot: Wenn sie schon Kapselkaffee machen, dann bitte unseren, der lecker ist und eine nachhaltig positive Wirkung in Äthopien bewirkt!“ Es sei eine „Milimeterentscheidung“ für die Kapseln gewesen, wobei sie natürlich daran arbeiten, „so schnell wie möglich eine kompostierbare Kapsel zu bekommen“.

Ich finde es irgendwie kontraproduktiv, einen bewiesenermaßen problematischen Trend zu unterstützen, wenn man Gutes tun will. Denn man sagt ja damit aus, Kapselmaschinen sind okay, nutzt sie ruhig. Es ist unwahrscheinlich, dass die Kapselmaschinennutzer dann nur noch die (hoffentlich bald recyclebaren) Kapseln nehmen werden. Wahrscheinlich wirds eher eine Mischnutzung. Es wäre doch effektiver, gleich andere Maschinen bzw. Zubereitungsarten zu wählen, oder? Was ist mit Pad-Maschinen? Die sind nicht halb so problematisch, oder seh ich da was falsch? Okay, das Aroma hält sich bei den Pads vielleicht nicht so gut. Und ja, es ist vielleicht genauso unwahrscheinlich, dass die kapselverliebten Deutschen in absehbarer Zeit wieder auf normalen Filterkaffee umsteigen. Aber auch wahr: Coffee Circle will sich den lukrativen Kapselmarkt erschließen: Coffee Circle ist und bleibt ein Unternehmen, das wirtschaftlichen Erfolg anstrebt. Wir sind keine NGO und kein Charity-Verein. Ohne wirtschaftlichen Erfolg wird in Äthiopien gar nichts passieren. Am Ende springt dann für die äthiopischen Bauern mehr Lebensqualität heraus. Das ist schön. Und ein paar Tonnen mehr Müll um die Ecke. Das ist weniger schön. Da bleibt am Ende immer wieder nur die vielzitierte Macht des Konsumenten. Denn letztendlich muss ja jeder selber entscheiden, welche Maschine er kauft, welchen Kaffee er genießen will und welche Unternehmen und Projekte er unterstützen möchte. Für den einen wird Coffee Circle auch mit Kapseln die bessere Entscheidung sein, für den anderen gehts ums Prinzip. Ich persönlich nutze keine Kapselmaschinen…und Prinzipienentscheidungen haben so einen Alles-oder-Nichts-Beigeschmack mit dem ich nichts anfangen kann, weil bei mir an sich nichts nur Schwarz oder Weiß ist. Frag mich mal, wo ich mein Bio-Gemüse herbekomme. Nein, leider auch nicht nur vom Bio-Laden nebenan, nicht nur regional, nicht nur saisonal. Ich tu mein Bestes, aber ich bin alles andere als perfekt. Es wäre etwas vermessen, diesen Perfektionismus von anderen zu erwarten zumal es in dem Fall ja wirklich diskutabel ist. Aber genug von mir. Wie seht ihr das?🙂

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Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

12 Kommentare zu „Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee!“

  1. Es lässt sich doch alles schönreden! Für mich hört auf jeden Fall die Akzeptanz bei den Kapsel-Maschinen auf. Auch wenn der Kaffeebauer in Äthopien so ein tolles Leben haben wird, die verlogene Argumentation von Nestlé wird trotzdem unterstützt.
    Und warum überhaupt eine Maschine kaufen (ja, dazu gehört auch Deine Filtermaschine), eine Preßstempelkanne (auch French Press genannt) ist eine richtig gute Zubereitungsmethode für guten Kaffee. Und da bevorzuge ich den handwerklichen Röster um die Ecke. Dem kann ich auch, wenn mir dannach ist, beim Rösten zugucken, den Kaffee probieren bevor ich ihn kaufe, und brauche mir nicht so einen werbemäßig optimierten Internetauftritt anzutuen…

    1. Jo, das verstehe ich, wenn bei dir bei den Kapseln der Spaß aufhört….ist nunmal streitwertig.
      Ich hab eine Filtermaschine, meine Eltern trinken ihn türkisch, also völlig ohne Hilfsmittel, aber ich mag das persönlich nicht so gern.
      Schön, wenn du einen Röster um die Ecke hast. Dann hast du ja kein…äh..:Aromaproblem.😀 Und woher hat dein Röster seine Bohnen?
      Nein, den Internetauftritt braucht sich keiner „antun“. Einfach nicht klicken….😉

      1. Ja, das was da so zwischen den Zähnen hängen bleibt nennt sich hier „Prütt“ und gehört zu den nicht als so sonderlich positiv eingeschätzten Dingen, darum hat sich diese Zubereitungsmethode, trotz ihrer bestechenden Einfachheit, nie durchsetzten können😉

        Mein Röster um die Ecke (die tatsächlich eher um einige mehr Ecken entfernt, trotzdem mit dem Fahrrad erreichbar ist, liegt) bezieht seine Bohnen vermutlich aus der selben Quelle wie Coffee Circle. Die können alle nur überleben, wenn sie Spitzenqualität erzeugen, und das geht nicht mit Massenware.

        Und, ich klicke auf alle Links, die Du postest😉

  2. Ich habe mir mal die Seiten genauer angesehen und bin doch sehr skeptisch über die „Vermarktung“ und den Verweis auf die „gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft“.
    Es wird heutzutage sehr viel versprochen mit dem Ziel, so viel wie möglich Profit zu machen.

    1. Hallo Manfred, sie wollen auf jeden Fall Profit machen, das haben sie mit dem letzteren Statement deutlich gemacht. Sie sind ein Witschaftsunternehmen, keine Non-Profit-Organisation. Auf der anderen Seite steht das Engagement in Äthiopien….ja es wird viel versprochen. Und letztendlich steht es eben „nur“ auf einer Webseite, wir können wohl kaum alle ein Praktikum im Unternehmen machen nur um zu sehen, wie wahr das alles am Ende wirklich ist. Also wie genau wollen wir die Glaubwürdigkeit prüfen? Reicht es, die zahlreichen Veröffentlichungen in der Presse über das Unternehmen unter die Lupe zu nehmen? http://www.coffeecircle.com/die-bewegung/pressespiegel/ Oder umgekehrt gefragt: Würdest du ein solches Unternehmen führen, wie genau würdest du dem normalen Konsumenten klar machen, dass du Entwicklungsprojekte sonstwo unterstützt? Genau, über eine Webseite… Das habe mich mich zumindest gefragt, ich hab ja auch so meine Probleme mit „einfach mal so etwas glauben, was irgendwer verspricht“. Nicht so einfach, für keine der beiden Seiten.

  3. Danke für deinen Bericht, Jane! In den letzten Wochen machte ich mir öfters Gedanken darüber, dass ich meinen Kaffee gerne auch umweltbewusster trinken würde. Und da ist mir das UTZ-Label in einem Laden aufgefallen, nur konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Dank deiner Gegenüberstellung hab ich jetzt den besseren Überblick🙂 Heute hab ich mir Coffeecircle-Kaffee im Laden gekauft (zwei Sorten sind erhältlich) und online Kapseln bestellt. Meine Kapselmaschine brauche ich selbst nie, die ist nur für Gäste da – jetzt müssen, äh dürfen sie bei mir Öko-Kaffee trinken und ich brauch nicht mehr George Clooney zu bemühen😉 Ich mag George ja sehr, aber die Firma hinter der Werbung nicht so und deshalb ist es mir lieber eine kleine Firma, die vor Ort wirkt zu unterstützen als dieses grosse weltweit bekannte Unternehmen.

    1. Hallo Laylalaa! Cool, danke! In welchem Laden hast du die Coffee Circle Sorten entdeckt? Bin sicher, deine Gäste werden zufrieden sein.😀 Kannst jq mal berichten, wie er dir schmeckt!

  4. Mal wieder sehr interessant! Ich habe einen sehr guten Freund, der „in der Kaffeeszene“ drin ist, wenn man es so sagen kann, der für Kaffee Unmengen Geld ausgibt, viele „Spezialaccessoires“ sein Eigen nennt und stundenlang über unterschiedliche Aromen referieren kann (und mich damit manchmal ein bisschen in den Wahnsinn treibt^^), der jedenfalls hat mir neulich auch schon erzählt, dass Fairtrade bei Kaffee nicht alles sei, im Gegenteil, dass eben die Zertifizierungskosten für viele Bauern gar nicht stemmbar ist. Ich tue mich meist trotzdem schwer, Kaffee zu kaufen, der nicht Fairtrade zertifiziert ist, da das zumindest ein kleiner Anhaltspunkt ist und vermutlich immer noch besser, als bestimmte Supermarkt-Mainstream-Marken zu kaufen. Vielleicht sollte ich auch einfach mal Kaffee im Internet bestellen.
    Diese Kapsel-Sache ist mir gedanklich auch nie reingegangen, ich verstehe einfach nicht, wieso man freiwillig so viel Müll produziert und auch noch für eine geringere Menge Kaffee mehr ausgibt. Schon bei den Pads war mir das immer ein Rätsel. Wir haben vor kurzem unser Kaffeemaschinenenmonster aus Plastik entsorgt (natürlich „artgerecht“ auf dem Recyclinghof und gegen eine Frenchpress aus Glas und Metall eingetauscht. Natürlich haben wir dadurch Müll erzeugt, aber Lebensmittel mag ich inzwischen schon gar nicht mehr mit Plastik in Berührung kommen lassen. Oder mit Alu. Noch ein Grund mehr also gegen die Kapseln…

    1. Ja, Fair Tade ist schon erstmal besser, aber hat eben auch seine Schwachpunkte. Trotzdem ist es natürlich für uns hier erstmal einfacher, wenn wir uns auf so ein Siegel verlassen können, das stimmt.
      French Press klingt gut🙂

  5. Wir sind nicht so die Kaffee Typen. Finde mein Körper nimmt den nicht so an…
    Lieber grünen Tee für einen milden Push Effekt.

    Ist meiner Meinung nach wie mit Süßigkeiten…
    Wenn man Süßigkeiten, Salz und Kaffee meidet, kommt der natürliche Geschmackssinn wieder extrem zurück…

    Liebe Grüße,
    Daniel

    1. Naja um geschmack gehts mir da nicht, da mag ich beides. Aber die Wirkung find ich bei Kaffee besser, weil es mich pusht aber dann nachlässt. Bei Matcha oder Tee pusht es milder aber viel länger, so dass ich dann Einschlafprobleme hatte. Aber ist sicher bei jedem ein bisschen anders🙂 Liebe Grüsse!

  6. Der Kaffee von Coffeecircle ist nicht nur Bio sondern schmeckt auch sehr sehr gut. Mein Favorit: der Bio-Espresso Sidamo. Allerdings: Wenn Bio dann soll man sich aber auch nicht bei der Zubereitung Giftstoffe in den Kaffe bringen. In vielen Espressomaschinen besteht der Boiler aus Aluminium. Aluminium steht im Verdacht Alsheimer und Krebs (mit)zuverursachen. Viele Espressomaschinen sind daher frei von Aluminium. Es werden Kupferleitungen und Edelstahl- oder Kupferkessel verwendet. Auf dieser Seite kann man sehr gut sehen in welchen Espressomaschinen noch Aluboiler verbaut sind. Welche Maschinen gesündere Materialien nutzen.

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