Pro und Contra Fleischgenuss oder Fleisch- gegen Pflanzenfresser [Link]

Und für alle, die am Sonntag verständlicherweise einfach ausgeschlafen haben und daher die gesamte ZDF-Sendung, die mehrere Aspekte des Thema beleuchtete, nicht sehen konnten, hier nochmal der Link zur Mediathek. Die Beiträge dürften bis kommenden Samstag drin stehen bleiben.

Die Wurst stammt von Amelie

Neben Grilltipps ging es in einem der kleine Beiträgen auch um die Frage, wie ein „guter Umgang mit Schlachttieren“ aussehen könnte. Und gerade zu diesem Beitrag („Die Wurst stammt von Amelie“) würde mich eure Meinung interessieren: Torsten war früher Vegetarier, sieht es jetzt aber als Notwendigkeit, später auch das Fleisch seiner Rinder zu essen…

“ Es ist halt ein Nutztier und kein Schmusekätzchen.“

Schaut mal rein!

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Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

18 Kommentare zu „Pro und Contra Fleischgenuss oder Fleisch- gegen Pflanzenfresser [Link]“

  1. Ich hab´s abends gleich angesehen… konnte es natürlich nicht abwarten😉
    Ich finde es ist ein richtig schöner Beitrag geworden, insbesondere am Ende als der Alexander auf deinen Teller schielt, sich freut und davon abhaben möchte!!!
    Ich hätte auf jedenfalls auch sehr gerne davon probiert! Jetzt werde ich es nachkochen;-)
    LG, Franziska

  2. Also deinen Beitrag finde ich super. Mal ein Veganer, der auch sympathisch rüberkommt in den Massenmedien und nicht verbissen. Super gemacht!

    Aber der Beitrag zur Hofgemeinschaft… finde ich schrecklich. Macht auf mich den Eindruck von totaler Augenwischerei. Die Kälber haben es so gut, weil sie 1 Woche bei der Mutter bleiben dürfen…wie artgerecht! Und die Schweine sind so anstrengend und dreckig… ähm…sie sind anstrengend, weil sie so klug sind und sich langweilen und dreckig sind Schweine ja wohl mal gar nicht…

    Und den Beitrag finde ich schon idiotisch. Dabei bin ich weder Veganerin noch Vegetarierin.

    1. Ja, da habe ich auch geschluckt. Das Kälbchen darf also statt nur einen Tag eine Woche bei der Mama bleiben, Ja super, erwartet der jetzt einen Orden dafür? Und die männlichen werden halt zu Kalbfleisch. Ist halt so. Kümmert ja keinen, dass die vielleicht auch leben wollten.

  3. Mir ist für einen Moment die Luft weggeblieben bei dem Satz: Es ist halt ein Nutztier und kein Schmusekätzchen. Was ist ein Nutztier? Neben mit liegt ein Labrador und bei uns in Norddeutschland sind es keine Nutztiere. In der Schweiz und im fernen China sieht es schon ganz anders aus. Essen die Schweizer auch Katzen oder nur Hunde?
    Wie weit ist der Gedanke „Nutztier“ vom nächsten Schritt entfernt? Ist die Behandlung des Produktionsteils Tier auf der nächsten Stufe dieses: http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Deutschlands-Ferkelf/Das-Erste/Video?documentId=22389000&bcastId=799280

    Ja, um die Ecke stehen viele Rinder, die „es gut haben“ auf den großen Weiden auf der Marsch. Ich habe sowohl ältere Kühe, als auch Kälber gefragt und keines dieser Tiere hat den sehnlichen Wunsch endlich zum Schlachter gehen zu dürfen.

    Wie weit entfernt sind wir von der Realität, die hier dargestellt wird: http://youtu.be/SVpN312hYgU ?

    Noch haben wir eventuell die Chance durch Änderung unserer Essgewohnheiten den Kollaps der Erde mindestens ein wenig nach hinten zu schieben. … und dann
    Mars trifft Venus.
    „Ist Dir auch aufgefallen, dass die Erde nicht gut aussieht? Ich glaube, sie ist krank.“
    „Ja, habe ich auch bemerkt, Habe gehört, sie hat Homo sapiens.“
    „Homo sapiens? Dann ist es ja nicht so schlimm, das geht vorbei.“

    1. Hey Holger, ja, genau das meinte ich. Viele Omnis rechtfertigen die Fleischesserei halt damit, dass Nutztiere so eine Art Tiere zweiter Klasse sind. Dabei ist doch nachgewiesen, dass zum Beispiel Schweine genauso intelligent sind wie Hunde. Abgesehen davon: leiden und Schmerz empfinden tun sie auch alle….ich denke, hier brauchen manche einen kleinen Denkanstoß!

  4. Ich habe mir die Sendung auch angesehen und finde sie soweit okay. Du hast dich jedenfalls gut angestellt.😉

    Das ist halt eine typische Sonntags-Sendung, bei der man nicht erwarten kann, dass in ein Thema wirklich tief eingestiegen wird (sei es Grillen, fleischlose Ernährung, artgerechte Tierhaltung oder was auch immer… Es wurde ja alle Themen nur kurz oberflächlich angesprochen.)

  5. Hallo Jane,

    Du kommst in dem Beitrag wirklich sehr sympathisch rüber. Auch wenn mir das Fazit „Leben und leben lassen“ lieber gewesen wäre als das Fazit „Essen und essen lassen“, welches eben die Opfer dieser Einstellung ausblendet, hast Du immerhin ein sehr positives Bild einer Veganerin abgegeben. Gut auch der Verweis auf Deine Informiertheit, aus der Du die entsprechenden Konsequenzen gezogen hast, während Dein Gegenpart im Prinzip zugegeben hat, sich falsche, zu idyllische Vorstellungen zu machen.

    Viele Grüße
    Hauke

  6. Hallo Jane,

    ich habe mir am vergangenen Sonntag die Sendung angeschaut,- vor allem weil ich neugierig auf Dich war.
    Ich ernähre mich erst seit Januar vegan und Dein Blog hat mir bei der Umstellung sehr geholfen. Der Anstoß zur Umstellung kam von unserer Großen, die mit ihrem schmalen Studentenbudget versucht,, vegan zu leben. So habe ich mich erstmals intensiv mit der Massentierhaltung beschäftigt. Es tut mir sehr leid, daß ich dies nicht schon viel eher getan habe. Und den Film „Earthlings“ konnte ich nur die ersten Minuten anschauen… So viel Grausamkeit ist nicht zu ertragen.
    Bei der Sendung im ZDF habe ich Tiefgang vermisst. Am Anfang soll wohl den Konsumenten suggeriert, werden, wie gut es doch die Tiere haben. Diese „Verdummung“ hat mich ziemlich wütend gemacht. Zum einen, weil die Tiere nicht artgerecht behandelt werden (man trennt Mutter und Kind, die Schweine haben zwar mehr Platz als in üblicher Massentierhaltung – aber immer noch viel zu wenig und sie können nicht frei auf der Wiese herumlaufen…) zum anderen finde ich das Verhalten von Thorsten und Jessica irgendwie schizophren. Sie geben vor, die Tiere zu lieben und schicken sie in den Tod, weil das ihre „Bestimmung“ sei. „Die Wurtst stammt von Amelie.“ Wie krank ist das denn? Wissen wir Menschen eigentlich, was wir da tun?
    Das ganze kann man auch weiter sehen: Massentierhaltung und Massenmenschenhaltung (weltweit), Nutztiere und Nutzmenschen (die aussortiert werden, wenn sie für den Profit nicht mehr nützlich sind). Für mich hängt alles zusammen, daher müchte ich so leben, daß ich Tier- und Menschenleid vermeide.

    Deinen Auftritt fand ich sehr gut. Ähnlich hat sich unsere Große verhalten und uns dadurch zum Nachdenken (mit enormen Folgen :-)) gebracht. Mein Mann hat sich nun ebenfalls angeschloßen.
    Vielen Dank für Deinen unwahrscheinlich informativen Blog.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    1. Hallo Sabine,
      nach deinem Kommentar musste ich erstmal tief durchatmen🙂 Zum Einen freut mich natürlich das Lob, aber vor allem freuen mich Geschichten wie deine, die zeigen, wie Denkprozesse in Gang gesetzt werden, einfach durch positive Vorbilder (deine „Große“) und natürlich vor allem durch Information über die Zustände unserer „Nutz“tierhaltung. Genau, wissen wir Menschen eigentlich, was wir da tun? Ich glaube nämlich, meistens wissen wir es nicht. Vielen Dank für dein wundervolles Feedback!
      Liebe Grüße!

  7. dieser Thorsten ist schon ein reichlich schlichtes Gemüt. Was kommt als nächstes: Nutzmensch – oder ist er das selber schon?

    Wie sagt man in Österreich:

    1. Des woa imma scho so.

    2. Do kunnt jo a jeda komman!

    3. Wo kamat ma denn do hi??

  8. Schön das der Beitrag noch in der Mediathek war, staun. Du hast das richtig gut hinbekommen!!! Ich wäre bestimmt nicht so entspannt gewesen🙂 Und den letzten Satz hätten die sich wirklich sparen können, aber so ist das dann wohl bei „ausgewogener Berichterstattung“.

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