Süße Ostern – nicht nur zufällig vegan

Schöne Ostern! :)
Schöne Ostern!🙂

Vielleicht ahnt ihr schon, woran ich mich versucht habe. Aus unerfindlichen Gründen habe ich schon eine Weile furchtbar Appetit auf Hefeteigteilchen, also auf diesen süßen, duftig leichten Teig, aus dem auch Osterzöpfe, Osterbrot oder ähnliches gebacken wird. Das Rezept ist auch in seiner veganen Variante nicht sonderlich kompliziert, allerdings kommt eine Menge Margarine hinein und es soll weißes Mehl verwendet werden…naja darüber hab ich mich hinweggesetzt und es stattdessen einfach so gemacht, wie es mir lieber war. Statt Alsan oder Margarine habe ich etwas Kokosfett verwendet. Bio-Kokosfett ist natürlicher als Margarine und zumindest hitzebeständig (EDIT: trotzdem nicht wirklich *gesünder* als andere Fette/Öle). Für mich ist es die bessere Wahl, wenn ich schonmal Fett verwende. Das Endprodukt hat dann ein leichtes Kokos-Aroma, aber ich mag das ganz gern, ich habe auch schon Muffins damit gebacken (lecker, lecker!). Außerdem nahm ich Dinkelvollkornmehl, da ich das im Haus hatte und kein ganzes Paket Weißmehl kaufen wollte, das ich dann nicht leer bekomme. Allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass Vollkornmehl sich nicht so gut macht für süßen Hefeteig, und naja, was soll ich sagen, das stimmt!:-/ Der Teig geht dann nicht so schön auf und wird eher fest – man sollte also vielleicht nur zur Hälfte VK-Mehl nehmen und etwas mehr Hefe.

Frohe Ostern! :)Ich habe mich grob am Rezept von Totally Veg! orientiert, das für kleine, sehr schicke Zimtschneckchen gedacht ist. Das habe ich etwas angepasst und so ergibt sich dann folgendes Grundrezept für süßen Hefeteig:

250 Gramm Mehl (höchstens zur Hälfte Vollkornmehl, sonst wirds zu fest)
ca. 1 Würfel frische Hefe (in kleine Stückchen schneiden)
2 EL Rohrohrzucker
½ TL Salz
etwa 1,5 EL Kokosfett (zerlassen)
125ml pflanzliche Milch, lauwarm
1 EL feingeschrotete Leinsamen verrührt mit ca. 3 EL Wasser (als Ei-Ersatz)

Glasur:
Puderzucker
Zitronensaft
Auf Wunsch: Rosinen; Mandelblättchen oder Hagelzucker zur Deko

Alle Zutaten vermischen, erst alle trockenen, dann die feuchten dazugeben und schön kneten, bis sich ein homogener Teig ergibt. Wenn er zu sehr klebt, dann noch mehr Mehl verwenden. Ehrlich, die Teigkneterei hat richtig Spaß gemacht.😀 Eine Stunde ruhen lassen. Dann in die gewünschte Form bringen, bei mir war es ein Osterhase (danke an Ideengeberin Anja), aus dem Rest habe ich Brötchen geformt. Wie gesagt – bei mir zu viel Vollkorn, bei euch wird’s sicher besser und hübscher! Etwa 30 Minuten bei 180 Grad im Ofen reichen schon! Aus Puderzucker und Zitronensaft (es geht aber auch Wasser oder Pfl. Milch) eine feste Paste rühren und das Werk damit bestreichen. Fertig!

Zufällig vegane Süßigkeiten aus dem Supermarkt

Und für den Fall, dass ihr euch oder andere zu Ostern mit Süßkram eindecken wollt: Das ist gar nicht so kompliziert, wie ich dachte. Ich habe bei Netto auf Anhieb vegane Fondant-Eier, Jamaica Rumkugeln und Marzipaneier gefunden. Es gab sogar Gelee-Eier ohne Gelatine. Sie wurden nicht als solche beworben, man muss schon direkt auf die Zutatenliste schauen und sich überraschen lassen. Wenn der Schoki-Osterhase zartbitter sind, lohnt sich ebenfalls der Blick auf die Zutatenliste, das ist auch oft tierfrei. Ansonsten fallen mir bei *zufällig veganer Süßkram* noch die Chocolate Cookies von Rossmann ein. Und euch?🙂

Veganer Süßkram aus dem Supermarkt

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Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

11 Kommentare zu „Süße Ostern – nicht nur zufällig vegan“

  1. Hallo Jane, ich glaube die Osternester enthalten Bienenwachs. Kann das sein? Ich hatte zur Weihnachtszeit nämlich mal sowas in der Art gekauft und zuhause ist es mir dann aufgefallen. Mein Mann durfte sich dann opfern. Die anderen Fondant-Teile sind aber sicher vegan, die hatten wir auch daheim. Liebe Grüße!

    1. Oh da muss ich morgen nochmal schauen, ich hab sie schon auf Arbeit zu den Kollegen mitgenommen, da ich selber auch nicht so ein Riesen-Fondant-Fan bin. Danke für die Info!

  2. Ich hatte lange auch Probleme mit VK-Hefeteig… bis ich irgendwo las, dass VK-Mehl bis zu 25% mehr Flüssigkeit benötigt. Seitdem bekomme ich auch ziemlich lockere Teige aus selbstgemahlenem Mehl hin.

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