Vegan for Fit / Vegan for Youth – Attila Hildmann

Vegan for Fit - Attila HildmannAn sich habe ich wirklich genug Kochbücher, „Vegan for Fit“ ist nicht gerade ein Schnäppchen und es widerstrebt mir, zum allgemeinen Hildmann Hype beizutragen. Drei Punkte haben mich dann doch dazu gebracht, mir das Buch zuzulegen. Erstens bin ich unheilbar neugierig, zweitens hatte ich die Gelegenheit, das Buch preiswert gebraucht zu bekommen und drittens will ich nicht meinen eigenen Vorurteilen erliegen. Schließlich bin ich erst 2 Jahre vegan, er kocht schon seit 12 Jahren rein pflanzlich. Sicher kann ich da ja noch was lernen. Attilas Facebook-Seite und diverse Interviews mit ihm haben mein Bild von ihm aber eher negativ geprägt. Einerseits erscheint er als selbstverliebter Aufreißertyp, der wohl eher durch Zufall zum Veganismus gekommen ist. Auf der anderen Seite wird er als DER Vegan-Koch gehandelt und hat das Thema medienpräsent gemacht. Wenn es um Veganismus geht, ist er inzwischen der beliebteste Ansprechpartner für TV und Radio geworden – so ist zumindest mein Eindruck. Sogar in diversen Frauen- oder Sportzeitschriften tauchen neuerdings vegane Rezepte auf – und es sind fast immer seine Vegan-for-Fit -Rezepte. Er bringt das Thema in die breite Masse, und das ist unheimlich wichtig, wie ich finde. Attila Hildmann ist zwar nicht gerade ein passendes Aushängeschild für diese Bewegung, aber offenbar eins, das funktioniert. Das kommt allerdings nicht von ungefähr.
Veganismus ist ein Thema

Das Geheimnis seines Erfolges

Denn der eigentliche Grund für seinen Erfolg liegt gar nicht bei ihm oder seinen Rezepten. Er hat die Quinoa-Buletten, Zucchini-Spagetthi, Kürbis-Pommes oder das Rührtofu nicht erfunden, nur variiert. Und auch sein Sportkonzept und seine Fokussierung auf terminiertes Low-Carb ist alles andere als neu. Worin liegt also das Geheimnis? Ihr seid es. Bevor das Buch überhaupt auf den Markt kam, hatte sich Attila ja 100 Abnehmwillige gesucht, die seine „Challenge“ austesten. Diese „Challenger“ haben auf ihren Blogs, bei Facebook und bei Youtube fleißig ihre Fortschritte beschrieben und so das Netz mit „Vegan for Fit“-Videos, Bildern und Texten förmlich überschwemmt. Auf diese Weise gibt es praktisch kein Herumkommen mehr für alle, die online nach veganen Rezepten suchen, abnehmen oder fit werden wollen. Ein Crowdsourcing-Projekt als zeitgemäße, sehr effektive Marketingstrategie. Es gibt so viele gute vegane Kochbücher, aber keines wurde bisher auf diese Weise verkauft. Ein richtiger Coup für einen Verlag, der sonst nur Häkel-Guides und Gartenhandbücher im Programm hat. Ich meine das völlig wertungsfrei, denn natürlich hatten die Crowdtester ja auch was von der Sache, da es ihnen nach der Challenge besser geht. Nur sollte man sich dessen bewusst sein, wenn man über Attila Hildmann spricht. Sein Erfolg ist der Erfolg der Challenger, und der zahllosen Leser, die sich danach angeschlossen haben. Durch ihren Beitrag wird die Challenge greifbar und authentisch – wir glauben ja am liebsten den Empfehlungen von Bekannten und Freunden und sogar den anonymen Meinungen in Bewertungsportalen.  Ich wette, dass sein erstes Buch „Vegan for Fun“ zuvor nicht halb so oft verkauft wurde (von denen davor ganz abgesehen). Das liegt natürlich auch am Stoff. Diät-Bücher, egal ob Low-carb, Glyx oder Logi, verkaufen sich seit jeher sehr gut, was auch kein Wunder ist, da die heutige Standardernährung und Bewegungsarmut einfach mal dick macht. Und eine Diät wirkt nur so lange, wie man sie durchzieht, also ist die Enttäuschung immer groß und es muss eine neue her. Es gibt nur ein Thema

 © Becker Joest Verlag
© Becker Joest Verlag

in der heutigen Gesellschaft, was die meisten Menschen noch erstrebenswerter finden, als schlank und fit zu sein. Und das ist die ewige Jugend. Entsprechend sollte Attilas nächstes Buch auch „Forever Young“ heißen, und ist nun bald als „Vegan for Youth“ im Handel. Wie man in der Preview liest, die man sich hier schonmal als PDF herunterladen kann, wurde auch dieses Buch von Challengern begleitet. Außerdem wurden fernöstliche Philosophien und einige wissenschaftliche Tests bemüht um dem Buch Substanz zu verleihen. Das Buch ist jetzt schon ein Bestseller, so der Verlag. Zwei weitere Titel sind schon geplant. Ich bin sehr gespannt, was da wohl auf uns zukommt…

Das Buch

„Vegan for Fit“ ist ein zwei Kilo-Werk von beachtlichen Ausmaßen und voller Food-Porn der edelsten Machart. Es ist größer als alle anderen Kochbücher in meinem Regal und entspricht damit im Verhältnis etwa Hildmanns Ego. Einerseits lieben wir ja alle schöne Bilder von veganem Essen. Es ist toll, ein Buch zu Hause zu haben, das die vegane Küche so schick präsentiert und das man entsprechend auch Besuchern mal zeigen kann, wenn die altbekannte Frage kommt „Was kannst du denn da noch essen?“. Andererseits finde ich es aufgrund seines Gewichts und der Größe ziemlich unpraktisch beim Kochen, die Größe von der „Kind Diet“ hätte mir gereicht. Neben den Rezepten motiviert Hildmanns Werk mit seiner persönlichen Entwicklung vom „Speckmops“ zum Eightpack. Außerdem erfahren wir etwas über die Vorteile pflanzlicher Ernährung und über „Superfoods“ – hier finden sich zufällig auch genau jene, die im Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ behandelt werden (Review hier). Dabei verliert er nicht allzu viele Worte, das Buch ist sehr praxisorientiert aufgebaut und der Inhalt oft in Listen, Stichpunkten und Zusammenfassungen gegliedert. Der Hauptteil machen natürlich die Rezepte mit ihren riesigen Abbildungen aus (etwa 150 Seiten), um die 100 Seiten sind der Challenge gewidmet, dazu gehören etwa auch kompakte Kapitel zum Thema Bewegung mit einigen Sportübungen und ein Motivationsteil („Don’t waste your life“, „Diskutiere nicht mit dir“) und schließlich immerhin vier Seiten dazu, warum es uncool ist, Fleisch, Eier und Milch zu konsumieren. Der Teil kommt vermutlich deswegen am Schluss, damit man nicht auf die Idee kommt, Hildmann missionarischen Eifer zu unterstellen. Nichts scheuen Normalesser mehr, als militante Klischee-Veganer mit unerbittlichen Prinzipien. Dies wäre weder massenkompatibel noch gut für die Kasse. Aber die Gefahr besteht bei Attila wirklich nicht…

puzzleDie Rezepte

Ich habe 20 Rezepte ausprobiert. Superlecker fand ich die Zucchini-Spaghetti alla Carbonara, die Quinoa-Buletten, die Mini-Crunch Pancakes mit Himbeer-Eis, Moussaka Reloaded, Berlin-Toast mit Cashew-Bananen-Füllung. Gut waren auch die Apfel-Zimt-Hirse-Creme, die Red Tower, das Challenger Frühstück, der Blumenkohl-Curry-Crunch, die Tortilla-Chips mit Cashew – Cheese, Caprese Vegan Style, der Vollkornmilchreis mit Kirschen, der Firestarter, die Auberginen-Schiffchen, der Amaranth-Joghurt-Pop. Außerdem hab ich das Low-Carb-Maki-Sushi, Erdnuss-Schoko-Müsli, die Auberginenröllchen mit Avocado-Paprika-Füllung, die Pilz-Mandel-Lasagne (ohne Bild), einen Matcha-Shake und den Broccoholic probiert. (Liste wird demnächst weiter vervollständigt) Ich fand die Rezepte in den meisten Fällen einfach und fix nachzumachen. Da gibts nix zu meckern! Auf Industriezucker und Weißmehl wird verzichtet. Es gibt auch „Belohnungsrezepte“, aber den Süßkram habe ich nicht getestet, ich bin nicht so sehr für Kuchen & Co.. Außerdem scheinen sie sehr kalorienhaltig zu sein. So viel Sport kann ich gar nicht machen um das wieder auszugleichen. Viele Rezepte enthalten Agavendicksaft und eine gute Portion Nussmus, sind also ziemlich fetthaltig. Und auch Agavendicksaft ist ja letztlich nur flüssiger Zucker (wer Bauchweh bekommt, sollte ihn testweise weglassen > mögliche Fructoseunverträglichkeit). Ich habe beides reduziert und es hat auch so gut geschmeckt. Ich koche ja schon eine Weile vegan und möglichst vollwertig und habe meine Geschmacksnerven schon an den natürlichen Geschmack von Gemüsearten gewöhnt – muss also nicht mit Zucker und Fett gelockt werden ;)  Einige Zutaten sind nicht ganz billig. Zum Beispiel bekommt man Matcha-Teepulver kaum unter 20 Euro, für ein Gläschen des allseits präsenten Mandelmus‘ muss man schon mit rund 10 Euro rechnen. Kein Wunder, dass das „Rundum-Sorglos“-Challenger-Paket mit allen Zutaten gute 140 Euro kostet, und da ist das Gemüse noch nicht mit dabei. Aber auch andere Kochbücher erfordern Exotisches, man sucht sich eben das raus, was man probieren möchte. Man muss ja nicht jeden Tag drei verschiedene Rezepte testen, das wäre für jeden zu viel. Man kann auch vorkochen oder sich wiederholen. Wer die Challenge durchziehen will, wird entweder gern etwas Geld investieren oder sich vielleicht auf ein paar Rezepte beschränken, dann reicht vielleicht das Basispaket für rund 30 Euro. Matcha habe ich getestet, aber werde ihn nicht wieder kaufen, für mich tut es auch normaler grüner Tee, der 10 Minuten gezogen hat, und wer lieber Kaffee trinkt: selbst der enthält Antioxidantien. Und ordentlich Koffein enthalten alle drei, nicht überraschend also, wenn Attila nach einem Matcha-Shake „durch den Tag fliegt“.

Fazit

So wie ich das sehe, ist „Vegan for fit“ ein Kochbuch mit veganen Rezepten, das mit frischen Zutaten arbeitet, die recht einfach zuzubereiten sind und meistens gut schmecken, soweit ich das ausprobiert habe. Die anderen Kapitel im Buch waren mir persönlich etwas zu dünn um einen Effekt zu erzielen. Seine wahre Wirkung entfaltet das Buch wohl erst mit der Motivation durch die Community an Challengern, deren Videos, Facebook-Gruppe und Blogposts. Mich hat das Challenge-Fieber trotzdem nicht gepackt, auch wenn ich die Rezepte gern probiere. Ich halte nicht viel von low carb, ich (ver)suche langfristig und ausbalanciert zu futtern und tendiere dabei in Richtung Barnard, Esselstyn & Co., also vollwertig, pflanzlich und fettarm. Allerdings auch nicht zu fettarm wegen der fettlöslichen Vitamine E und A. Und ich esse auch nicht immer vollwertig, veganer Käse & Burger stehen auch mal auf dem Programm. Ihr merkt schon, Regeln sind nicht so meins. Also kann ich mit Festlegungen, wie „ab 16 Uhr nur noch low carb und ab 19 Uhr nichts mehr“ nicht viel anfangen. Ich finde es großartig, wenn durch das Buch und dessen Medienpräsenz tatsächlich viele Normalesser zum Pflanzismus finden oder zumindest lernen, dass man auch so lecker essen kann. Wenn die Challenger ein neues Lebensgefühl bekommen und überflüssiges Gewicht verlieren – einfach klasse! Ich hoffe, sie entdecken, dass es einige vegane Kochbücher gibt, die genauso gut oder besser sind und dass Veganismus noch ein paar mehr Sachen beinhaltet als nur das Essen. Und für die Neulinge: Man braucht das Buch „Vegan for Fit“ nicht unbedingt, um zu lernen, wie man dank pflanzlicher Ernährung fit wird. Jeder, der auf vollwertig vegan umstellt und Sport macht, wird automatisch überflüssiges Gewicht verlieren. „Vegan For Fit“ ist nicht für die langfristige Umstellung konzipiert, es ist wie eine Diät mit strengen Regeln aufgebaut, was die Rückfallquote erhöht. Hildmann verliert kein Wort über Vitamin B12 oder andere wichtige Hintergründe. Es gibt andere Bücher, die ihren Lesern etwas mehr Handwerkszeug mitgeben, wie man sich im Alltag als Veganer zurecht findet, worauf man achten sollte und so weiter. Mir fallen da spontan Alicia Silverstones Buch, die „Crazy Sexy Diet“, „Ab heute vegan“, „Vegan for Life“, „Thrive-Diät“ und sogar „Skinny Bitch“ ein, die ihr Publikum finden würden. Vielleicht reicht sogar für den Anfang der kostenlose Vegan Kickstart, bei dem man 30 Tage lang via E-Mail täglich neu motiviert wird, oder die Gratis-App „21day Vegan Kickstart“ von Barnard, Esselstyn & Co., oder es braucht nur eine Rezeptedatenbank, ohne oder mit Bildern. Los geht’s!🙂

Links:

 

Jetzt neu: Der Pflanzenfresser auf Facebook
Achtung, Pflanzenfresser auf Facebook

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

42 Kommentare zu „Vegan for Fit / Vegan for Youth – Attila Hildmann“

  1. Ich finde es so witzig, wie alle auf dem Hildmann rumhacken- ich sehe den auch eher skeptisch und finde es immer wieder köstlich zu lesen wie sich die Community über ihn hermacht. Aber wie hier schon geschrieben, er macht das Thema Massenkompatibel und das alleine finde ich schon gut. Vielen Dank für die ausführliche Rezension-ich überlege ebenso schon seit längerem die Anschaffung des Buchs, kann mich bisher jedoch nicht durchringen es zu kaufen.

    1. Das Gefühl kenne ich😉 Du kannst ja erstmal ein paar Rezepte testen, er hat ja einige selbst verfügbar gemacht bzw. der Presse zur Verfügung gestellt (habe ich im Text verlinkt, soweit vorhanden). Und danach entscheiden, ob du es kaufen willst. Es ist eben tatsächlich nicht so kostengünstig.

    2. Ja, es braucht immer wieder Menschen wie Attila Hildemann, die Themen in die breite Masse bringen. Er hat mich erreicht. Bislang fand ich Veganer eher klischeehaft, missionierend, selbstgerecht und ja, einfach die Besser-Menschen.
      Mit ihm macht es mir Spass, neues auszuprobiieren. Danke für die Tips der weiteren Bücher, mals sehen, ob ich auch eine Veganerin werde. Ich passe in das Bild über 50 und immer jung bleiben zu wollen.
      Aber genau das erschreckt mich dann auch wieder. Ein Gesellschaft mit ewig jungen und fitten, life-gestylten, haben die noch Platz, die einfach alt, grau, körperlich eingeschränkt und bedürftig sind? Tod darf noch sein, oder schaffen wir den auch ab?
      Also, es macht mir Freude die Rezepte nachzukochen. Danke für die ausführliche Rezension und Attila Hildemann für den Auslöser, damit gewinnt die ganze Bewegung.

  2. — „“Vegan for Fit” ist ein zwei Kilo-Werk von beachtlichen Ausmaßen und voller Food-Porn der edelsten Machart. Es ist größer als alle anderen Kochbücher in meinem Regal und entspricht damit im Verhältnis etwa Hildmanns Ego.“ —
    ICH MUSSTE SO HART LACHEN! – Bester Satz in einer Vegan for Fit-Rezension EVER!
    Danke für diesen Satz..😀
    Und danke für dein Review. Seine Ausstrahlung, das permanent verfolgte Low-Carb-Konzept sowie die endlos teuren Zutaten, der hohe Fett- und Zuckergehalt haben mich auch etwas abgeschreckt und mich das Buch schliesslich weiterverkaufen lassen.

    1. Danke, Rose😉
      ich kann schon verstehen, wenn das Buch lieber weiterverkauft hast. Ich denke, wenn man es einfach als Rezeptebuch sieht, ist es ok. Und irgendwann wird er schon noch erwachsen…

  3. 🙂 ich muss sagen, dass atilla mir den letzten kick für den einstieg gegeben hat… mich haben andere rezepte leider nie soooo sehr angemacht und sein bücher“schinken“ hats geschafft… zu teuer? hmm… das sind die bücher in der ch leider immer, darum war das kein minuspunkt für mich beim kauf… ich muss zugeben, dass ich froh bin, attila vor dem bücherkauf (inkl. erster rezepte probieren) nicht gross gegoogelt zu haben.. als ich kolleginnen begeistert von den leckereien berichten wollte und dann die berichte und fotos mit muskelbildern sah, war ich etwas erschlagen und dann wäre ich wahrscheinlich nicht offen für ihn gewesen😦 so viel zu wertungen und meinungen…
    da die umstellung für muffel nicht so einfach ist, hat er für mich schon einiges vollbracht🙂 was einfach nicht zu unterschätzen ist, dass viele menschen ums verrecken einen „guru“ wollen und ihn auch aufn podest gestellt haben… das find ich dann eher erschreckend.
    die geposteten essen auf fb sind auch cool, da alle am gleichen sind und man von kochfehlern anderer lernen kann… ich ziehe die challange nicht durch aber ich habe so mehr eigenverantwortung über mein befinden übernommen🙂
    und der berliner toast… yammmmmmmie🙂

    1. Der „Schinken“ ist ja auch sehr attraktiv. Und wird eben geschickt vermarktet. Aber wie gesagt, ich schätze es sehr, dass er das Thema in die Mitte der Gesellschaft getragen hat. Wenn es für einige der erste Schritt ist, wunderbar! Wenn es hilft, das Klischee vom Veganismus zu lösen bzw. ausdifferenzierter zu machen, perfekt. Und ja, der Berlin-Toast…knusprig, süß, trotzdem irgendwie herzhaft….*schleck* Eine Sünde wert!

  4. Wenn ich das lese, bin ich umso mehr überzeugt, dass wir eine neue Einstellung brauchen. Niemand ist perfekt und jeder Schritt sollte belohnt werden und nicht jeder Fehltritt angeprangert. 100 Prozent vegan zu sein, ist gar nicht möglich, daher sind „Fehltritte“ normal. Aber (leider) nicht normal ist es, wenn sich jemand dazu entschließt, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen auch wenn er dann verzichten muss. Daher sollte das wertgeschätzt werden. Eine Einstellung eher so wie avap (as vegan as possible), die sich mit den Gegebenheiten arrangiert ohne sich anzupassen, die vorwärts strebt ohne sinnlos anzuecken. Und das passiert gerade, denke ich, auch mit Attila. Das ist unterstützenswert, wenn dies auch nicht unreflekiert geschehen sollte. Das ist der Weg in die Mitte.

    Und wegen der Nachkocherei: Ich habe seine Rezepte nicht wesentlich verändert, sonst könnte ich darüber ja auch nicht urteilen, sondern lediglich Nussmus und Agavendicksaft reduziert, weil es mir zu viel wurde.

  5. Hallo Jane,
    ich finde mich in Deinen Sätzen voll wieder. Attila Hildmann ist mir nicht sonderlich sympathisch, aber hat das Thema unter die breite Masse gebracht, was gut ist.
    Seine Bücher habe ich mir nicht gekauft, weil mich zum einen die extra Zutaten abgeschreckt haben, die ich nicht überall bekomme (und die teuer sind) und die exzessive Verwendung von Nussmusen. Auch ich versuche, mehr und mehr nach den Empfehlungen von Esselstyn & Co zu kochen, ohne mich aber zu sehr zu kasteien. Essen ist ja mehr als nur reine Ernährung, es soll ja auch Freude machen und schmecken und ein Wohlgefühl erzeugen.
    Zum Glück gibt es mittlerweile so viele vegane Kochbücher auf dem Markt (vor allem, wenn man englischsprachige mit einbezieht), so dass die Auswahl groß ist.
    Liebe Grüße
    Christiane

  6. Hi Jane,

    ich teile deine Meinung über Vegan For Fit. Auch ich wittere echt gutes Marketing, vielleicht durch Zufall, vielleicht durch Kalkül.
    VfYouth habe ich mir vorbestellt (nicht bei Amazon ;-)) und werde es direkt durchackern, um eine Rezension zu schreiben

  7. Eine wirklich gelungene Rezension. Ich selbst betrachte Hildmann auch teilweise kritisch. So kommt er mir im TV z.B. deutlich weniger eloquent vor als in seinen Bücher.
    Eine Instrumentalisierung als Trendfigur?
    Dem widerspricht er natürlich auf Facebook vehement. Und zwei Beiträge weiter unten stellt er die Hild’mansche Version des Lurchschneiders vor.
    Fakt ist – jedes Essen zählt – und ohne Hildmann-Präsenz wäre ich nie so tief in das Thema eingestiegen und es würde nicht so häufig veganes Essen bei uns auf dem Tisch stehen. Der Mann (der Verlag? der Manager dahinter?) hat verdammt viele Tiere gerettet.
    Die Leseprobe vom neuen Buch. Nunja.
    Wen interessiert es, dass BananenSCHALEN unglaublich viele Carotinoide enthalten? Vielleicht habe ich da einen Trend verpasst und man jagt neuerdings das ungeschälte Affensteak durch den Blender?
    Wie auch immer – ich bin so neugierig auf das Werk, dass ich echt überlege…
    Ich armes Opfer der Polarisierung. ;o)

  8. Sehr coole, Rezension. Ich stehe der Medienperson Hildmann auch sehr kritisch gegenüber, habe aber gehört, dass das Bild aber ziemlich krass vom Verlag bestimmt wird und er persönlich ein sehr liebenswerter Kerl sein soll. Naja wie auch immer: die Rezepte sind richtig gut und ich habe mit Vegan for fit einiges von den Rippen bekommen.

    Wäre es OK, wenn ich deine Rezension bei mir im Blog verlinke? Denn besser bekomme ich das wohl nicht hin =)

      1. Wenn du dir das Interview mit dem Verleger von Attila Hildmann im Börsenblatt durchliest kann man den Verdacht allerdings bekommen.
        http://www.boersenblatt.net/640721/template/bb_tpl_verlage/

        Zitate wie: „Allerdings gilt das nicht automatisch für alle veganen „Nachahmer“ anderer Verlage. Es gibt inzwischen auch vegane Kochbücher, die keineswegs gesund und ausgewogen sind. Die sind dann eben nur vegan, also tierfrei. Wenn jemand in einem Rezepte z. B. Mett aus Puffreis mit Tomatenmark und Gewürzen nachmacht, ist das alles andere als gesund.“

        Als wäre er der erste, der vegan gekocht hätte. -.-‚

        Aber ich hab von einigen, die Atilla persönlich getroffen haben einiges positives über ihn gehört.

  9. Hallo Jane,

    ich hab deinen Blog heute erst gefunden. Weiß auch nicht wieso ich da bisher gepennt habe! Nee, nee. Aber schöne Beschreibung. Ich hab alle drei Bücher, wegen der Rezepte. Die find ich echt gut. Den Text kann man leider nicht so gut lesen. Ist irgendwie immer etwas bedeutungsschwanger ohne wirklich treffend zu werden und dann überall diese Fotos von ihm. Nee, nee. Aber das kann man toll überblättern und die Rezepte sind bisher alle lecker. Ich lese gerade das neue Vegan for youth. Nun ja. Also diese Texte und Fotos…aber die Rezepte sehen gut aus😉

    Liebe Grüße
    und PS: Wunderschöner Blog!

    Silja

    1. Hallo Silja, wie schön, dass du zu mir gefunden hast. 😊 na, dann schaue ich mal auf deinem Blog vorbei – bin neugierig, was du zu den Büchern geschrieben hast.

  10. Liebe Jane,

    ich finde, deine Rezension war der absolute Knüller, ich bin echt begeistert! Besonders der Gedanke dass „wir“, also die „vegane Community“ der Schlüssel zum Erfolg waren ist sehr eingängig. Also, alle mal auf die Schultern klopfen. Ich würde sagen, der Attila schuldet „uns“ ne Rude Cocktails…äh, grüne Smoothies😀

    Ich hatte mir das Buch auch aus Neugierde zugelegt, habe aber nur wenige Rezepte ausprobiert, da ich auch nicht so der Typ „Low-Carb“ bin und mir einige Rezepte zu „gewollt“ erschienen, irgendwie nicht so meins. Allerdings habe ich mich von seiner Müslimischung inspierieren lassen, Nussmuse sind in meinen Fokus gerückt und auch das Hirse-Frühstück ausprobiert. Ich muss dazu sagen, dass ich generell nicht so der Typ „Kochen nach Rezept/Kochbuch“ bin und Werke meist eher als Inspirationsquelle betrachte. Daher finde ich diese Seiten voller Selbstdarstellung (die übrigens Herr Moschinski in abgewandelter Form) auch in seine Veröffentlichungen einbaut, etwas anstrengend. Generell trotzdem nicht schlecht, aber Neuveganern würde ich es nicht speziell als „Bibel“ oder „Standardwerk“ ans Herz legen.

    Alles Liebe
    Natalie

    1. Hallo Natalie,
      ja, eine gewisse kritische Distanz ist bei dem Buch und dem Typen sicherlich angebracht. Das soll aber bitte keinen davon abhalten, das mal auszuprobieren, nur bewusst machen, dass es noch mehr gibt als nur das Attila-Universum.

  11. Hey Jane, deine Rezession ist so klar und ehrlich und wahr, wie ich es auch empfinde.
    Anfangs war ich auch ein wenig dem Hype verfallen, aber nur weil ich als Veggie total neu in der Veganerwelt war und mir der Verzicht auf Zucker als solchen gut gefallen hat und ich ein paar kg abgenommen habe und weiterhin halte. So habe ich jetzt ein Jahr lang das Gewicht gehalten und lege weiterhin solche Tage ein, damit es so bleibt.
    Ich bin auch so ein Veganer so gut wie möglich, ich hasse Regeln und kann mich zu überhaupt nichts zwingen.
    Für Menschen die sich damit noch gar nicht beschäftigt haben finde ich Vegan for Fit auch extrem schwer realisierbar, 30 Tage ok, aber vegan bleiben? Halte ich für sehr schwer.
    Das Youth Buch steht auch schon fast auf meinem Wunschzettel, aber erst, wenn es gebraucht für weniger Geld zu bekommen ist *g* da bin ich ein Geizhals!
    Nun habe ich eben von Esselstyn das erste Mal bei Dir gelesen und eine kleine Zusammenfassung über ihn und von ihm gelesen, total super, hat mir gut gefallen und ich werde da noch mal nachhaken, gerade was er über Öle sagt.
    OK, ich hab jetzt ein total schlechtes Gewissen weil neben mir zwei Brotdosen mit Kürbispommes und Süsskartoffelpommes in Öl ausgebacken stehen (:
    Also Danke für diesen Hinweis! (:

    1. Ich kann vor allem auch Barnard empfehlen! Aber im Prinzip verfolgen Esselstyn, Barnard, McDougall und Campbell eine sehr ähnliche Strategie…und bitte kein schlechtes Gewissen haben…das ist sehr ungesund😉 Kürbispommes und Süßkartoffeln lassen sich auch gut im Ofen ohne oder mit nur ganz wenig Öl backen. Mach ich andauernd, besonders im Winter einfach superlecker!

  12. Hallo Jane,

    zum Thema „Wieviel Fett braucht man für die fettlöslichen Vitamine“ habe ich einen kleinen Ausschnitt eines für die Vegan-News verfassten Gastbeitrags auf meinem Blog, der ein paar Forschungsergebnisse darstellt. (http://veggieswohl.blogspot.de/2013/12/aber-was-ist-mit-den-fettloslichen.html)
    Ergebnis: Es reicht ganz, ganz wenig Fett wie es in pflanzlicher Ernährung auch so schon vorkommt; Öle braucht man für die Aufnahme dieser Vitamine jedenfalls nicht.

    Die im Ofen gebackenen Kürbisse und Süßkartoffeln kommen bei mir übrigens auch regelmäßig auf den Tisch. Die besten Kürbisse dafür sind meines Erachtens nach Hokkaido und Butternut. 25 Minuten bei 200° Celsius, dann noch etwas Kräutersalz und Garam Masala drüber. Köstlich!

    Viele Grüße
    Hauke

    1. Ja, so ungefähr hatte ich es mir auch zusammenrecherchiert. Man braucht sich da nicht so viele Sorgen machen. Und sonst: Öle so wenig wie möglich, Nüsse sind in Maßen ok.

  13. WAS SOLL DAss denn heißen, wenn Sie sogar fettgedruckt schreiben (Zitat):“Attila Hildmann ist zwar nicht gerade ein passendes Aushängeschild für diese Bewegung“
    Ist das so eine elitärer Vegan-Rassismus aus der chauvinistenecke? Nur der wahre Veganer bestimmt, wer ein wahrer Veganer sein darf? Vegan ist doch in erster Linie eine Frage der Ethik – und da äußert man sich nicht so unanständig über andere, erst recht nicht über andere Veganer! Pfui,pfui -schämen sollten Sie sich!

    1. Im Gegenteil, je mehr Veganer umso besser. Und ich bin bestimmt die letzte, die irgendjemanden für sein Mehr-oder-weniger-Vegansein oder Vegetarier-Sein angreift, wie jeder, der meinen Blog nicht nur punktuell liest, gemerkt haben dürfte. Der Satz bezieht sich nicht auf Attila als Veganer, sondern auf Attila als Aushängeschild einer ganzen Bewegung. Das ist ein Titel, den er selbst vermutlich nicht mal haben wollte, sondern zu dem er durch den immensen Erfolg seiner Bücher gekommen ist, zumindest in den Augen seiner Leserschaft und der Medienwelt. Und dass Attila es mit dem Veganismus, der ja schließlich über rein pflanzliche Ernährung hinaus geht, nicht so genau nimmt, merkt man bei Betrachtung seiner Aussagen seines Facebookprofils recht schnell. Er ist eben kein Bilderbuch-Veganer, und das muss er ja auch nicht sein. Bin ich auch nicht… Nur als „Aushängeschild“ würde ich mir was anderes vorstellen und ich habe auch den Eindruck, dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine dastehe. Was daran unanständig sein soll, weiß ich nicht. Als Person des öffentlichen Lebens kann Attila Hildmann sicher mit etwas kritischer Distanz umgehen. Und dass ich es zu schätzen weiß, dass er das Thema in die breite Masse gebracht hat, habe ich in meinem Posting ebenfalls zum Ausdruck gebracht.

  14. Habe deinen blog erst heute entdeckt und auch die Rezepte von diesen Vegan Koch gelesen. Bin schon seit ein paar Jahrzehnt Vegetarierin und viele Gerichte davon sind bei mir auch Vegan. Was mich erstaunt hat, dass er in seinen Rezepte bei der Salzangabe immer dazu schreibt JODIERTES Meersalz. Da macht er auf gesundes Essen und gibt diesen giftigen Zusatz dazu, also ich kauf mir keine seiner Kochbücher.
    Hast einen sehr schönen informativen Blog und ich werde öfter mal auf deine Seite schauen.
    LG Karin

    1. Hallo Karin,

      Menschen (nicht nur) in Deutschland nehmen chronisch zu wenig Jod auf. Es ist sinnvoll, jodiertes Salz zu nutzen oder gelegentlich Algen zu futtern.

      Steffen

  15. .Wer gesund leben will sollte sich auch informieren. Es nützt nichts vegan zu leben und tägliche Giftstoffe wie Jod im Salz oder Fluor in Zahnpasten in kleinen Dosen aber täglich zu sich zu nehmen. Einfach mal Googeln auch Global 2000 warnt davor und nicht nur diese Umweltorganisation. Leider funktionieren die Links die ich dazugeben wollte bei deiner Kommentarfunktion nicht. Wer nur wegen der Tiere vegan lebt aber seinen Körper unnütz vergiftet, dem ist nichts zu helfen.
    Übrigens diese Gifte machen sich erst in ein paar Jahren vielleicht auch in Jahrzehnten bemerkbar, aber dann ist es schon zu spät. Vielleicht solltest doch mal googgeln und dich genauestens von verschiedenen Seiten informieren und nicht den Schmarrn der Industrie glauben, denn die ersparen sich viel Geld dadurch, dass sie das Jod in tägliche Lebensmittel hineingeben und nicht als Giftmüll entsorgen müssen..
    Karin

    1. Liebe Karin, ich konnte leider keine seriöse Quelle finden, die aussagt, dass Fluor und Jod in der richtigen Dosis giftig sein sollen, kannst du mir vielleicht die Links über das Kontaktformular zukommen lassen, wenn die Kommentarfunktion das nicht erlauben sollte (was sie aber sollte). Vielen Dank!
      Jane

  16. Also ich bin vegan erst seit zehn Wochen und fand das Buch deshalb gut, weil ich darüber meine Vorurteile, dass vegetarisches oder veganes Leben genussfeindlich ist, ablegen konnte. Ich kannte vorher nur vegetarische Öko-Stresser, die mit einem Riesenaufwand geschmackloses, breiiges Zeug gekocht haben, da habe ich dann auch richtig Lust bekommen, als passionierte Fleischesserin dagegen anzudiskutieren.
    Ja, und dann kam die Wende. Ich habe plötzlich kapiert, dass durch meinen Fleischkonsum, der völlig unnötig ist, weil man sich ohne Tier absolut gesund (ja, viel gesünder) ernähren kann, Tiere sterben müssen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Jetzt schaue ich auf die Sonderangebote im Supermarkt und denke: Oh Gott, die armen Tiere …

    Für mich als alte Fast-Food-Esserin war es zum ersten Mal so, dass ich das Gefühl hatte, ich kann das auch umsetzen, selbst wenn ich nicht die exotischsten Küchengeräte im Haus habe und eine Kochausbildung. Das vermittelt Attila Hildmann in seinem Buch ganz gut, finde ich. Es schien mir machbar – und das ist es auch so ziemlich. Manchmal hänge ich noch so ein bisschen fest, weshalb ich mir wohl noch ein paar Bücher mehr kaufen muss. Zum Beispiel weiß ich noch nicht, was ich ins Büro mitnehmen könnte, da ja jetzt auch Brot wegfällt für mich. Das war ja vorher neben Schokolade eines meiner Hauptnahrungsmittel, und schön praktisch und so …

    An die Vorgaben, ob man abends, morgens und so weiter etwas isst, habe ich mich nicht gehalten und trotzdem abgenommen (was kein Wunder ist, vorher habe ich mich von Döner und Pizza und belegten Broten ernährt, so in der Art). Muss man das wirklich beachten, um wie viel Uhr man was isst? Das stresst mich irgendwie. Habt ihr da Erfahrungen, was das Abnehmen angeht? Mir wurde jetzt vorgeschlagen, wegen meines Übergewichts Low Carb zu machen, aber erst einmal erscheint mir das gar nicht vegan umsetzbar zu sein, und zweitens habe ich das Gefühl, es gibt überhaupt keine dicken Veganer und meine Ernährungsumstellung der letzten Wochen ist so grandios, dass ich mir das irgendwie nicht kaputtmachen will durch so merkwürdige Kohlenhydrate-Vermeidungen und abends gar nichts (ich hab Hunger, wenn ich von der Arbeit komme, verdammt noch mal, das krieg ich so nicht hin).

    Und cooler Blog, den speichere ich mir ab, damit ich drauf stöbern kann. Ich will nämlich vegan bleiben (auch wenn ich es nicht immer hinkriege), unabhängig vom Gewichtsverlust. Ich möchte das alles auf Dauer umstellen, denn Diäten funktionieren nicht oder nicht auf Dauer. Zumindest nicht bei mir … sorry für den langen Text, das beschäftigt mich alles total im Moment.

    1. Das klingt doch sehr gut🙂. Also wenn dir (wie mir) allzu strenge Regeln wie Kohlenhydrate meiden und abends nichts essen, Stress verursacht, dann ist es wohl besser, das nicht zu tun, Stress ist nämlich ziemlich ungesund und kann auch dick machen😉 Ich halte solche Regeln eh für sinnlos, es sei denn, man will sich den Rest seines Lebens so ernähren. Also immer schön in der Balance bleiben, viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte im Originalzustand, dann passt das schon. Und Sport bzw. ausreichend Bewegung.🙂 Liebe Grüße!

  17. Hat dies auf VeganPirat rebloggt und kommentierte:
    Nun man könnte sagen ich bin Hildmann-Fan. Seine Rezepte haben tatsächlich einen überdurchschnittlich hohen Anteil an kostspieleigen “Nebenprodukten”. Dennoch muss ich anmerken das ich damit nicht teurer komme als sonst. Ich achte auf gute Nahrungsmittel.
    Bevor ich vor einigen Jahren Veganer wurde habe ich stets auf beste Qualität und korrekte geachtet Produktion geachtet.
    Mein Motto war und ist: “Lieber weniger, aber dafür natürlich besser”.
    Viel Spass mit dieser Rezension.

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