Barnard’s meals

Und weiter geht’s mit dem Ausprobieren der Rezepte aus Barnards Buch „The Get healthy, go vegan – Cookbook“, aus dem ich bereits einige Mahlzeiten für den Frühstückstisch probiert habe, wie ihr hier sehen könnt. Bei diesem Buch geht es immer um vegane und fettarme Rezepte, die mit möglichst natürlichen Zutaten bereitet werden. Die Folgenden stammen aus den „Dinner“- und „Lunch“-Kapiteln des Buches. Entgegen dem Titel des Blogposts sind es eigentlich noch keine kompletten Mahlzeiten, da Barnard meist noch extra Gemüse, eine Sättigungsbeilage und/oder eine kleine Portion Obst als Dessert ergänzt, wie man im „Three Day Menu Plan“ am Ende des Buches sehen kann. Es gibt also zum Beispiel nicht nur die „Soba Noodles with Chinese Vegetables“, sondern dazu auch noch etwas Spargel mit Zitronensaft und eine halbe Tasse Sojajoghurt mit einer halben Banane als Nachtisch.
Soba Noodles with Chinese VegetablesHier seht ihr mein Versuch der  „Soba Noodles with Chinese Vegetables“ (110). Soba-Nudeln sind japanische Nudeln mit einem Anteil Buchweizenmehl und sind günstig im Asia Supermartkt zu bekommen. Sie werden in Minutenschnelle gar. Zusammen mit dem Gemüse ergibt das Rezept ein einfaches Stir-Fry aus dem Wok oder einer Pfanne.

Polenta with Zesty Mushroom SaucePasst wunderbar zum Herbstbeginn: „Polenta with Zesty Mushroom Sauce“ (128). Polenta statt Kartoffelbrei und eine herzhafte Pilz-Tomatensauce mit Basilikum und Oregano und dezenten scharfen Note – das wärmt einen richtig durch!🙂 Das Rezept gibt es leider nicht online, aber hier findet ihr ein ganz ähnliches.
Cream of Asparagus SoupDa ich ein richtiger Suppenkasper bin, mochte ich die Spargelcremesuppe, bzw. „Cream of Asparagus Soup“ (86) natürlich gleich als erstes ausprobieren. Wie immer bei Barnards Rezepten ist hier natürlich keine Sahne drin, die Cremigkeit wird durch Mehl, Sojamilch und viel Rühren/Pürieren erreicht. Zusammen mit etwas Muskat, Zitrone und Pfeffer abgeschmeckt – hmmm!
Chickpea Patties with Mango ChutneyDieses Rezept musste ich gleich zweimal zubereiten, da ich beim ersten Mal vergessen habe, Fotos zu machen – so schnell war das Ganze verputzt!😀 Mal ein Burger der anderen Art: „Chickpea Patties with Mango Chutney“ (90). Die Kichererbsen-Burger lassen sich auch gut einfrieren. Die Zubereitung ist ein ganz schönes Herumgematsche, wie man sich denken kann und mit der Dosierung der Semmelbrösel muss man auch vorsichtig sein. Auch sollte man die Burger schön flach halten, damit sie leichter  durchgebraten werden können.

Fettuccine with Roasted Peppers and ZucchiniEin Ampelgericht: „Fettuccine with Roasted Peppers and Zucchini“ (105). Dem aufmerksamen Leser fällt natürlich gleich auf, dass dies keine Fettuccine-Nudeln sind, sondern Farfalle. Schmetterlinge statt Bändchen – wirkt doch gleich viel sommerlicher😀. Das Besondere ist das Grillen der Paprika, was den Geschmack richtig herausbringen soll. Das habe ich mit meinem Mini-Backofen nicht ganz so gut hinbekommen…naja, aber sowas kann man ja üben.
Pizza!Und zum Abschluss ein Rezept, das ich lieber nicht so häufig wiederholen werde: Pizza! In Barnards Buch wird dem flachen Italiener ein Kapitelchen mit fünf Pizza-Rezepten eingeräumt. Und wie das bei Pizza so ist: fängt man einmal an, kann man nicht mehr aufhören! Jedenfalls war das bei mir so. Ja, ich wollte was davon aufheben. Nein, das hat überhaupt nicht geklappt. Trotz Fettverzichts ist es wegen des Pizzabodens ein Kalorien-Overkill! Daher gibt es das so schnell lieber nicht nochmal😉 Obendrauf kommt entweder Wilmersburger Pizzaschmelz oder der Veganic Pizza Cheese – oder gar nichts! So manche echt italienische Pizza kommt schließlich auch locker ohne Käse aus.🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

7 Kommentare zu „Barnard’s meals“

  1. Hi,
    mich würde mal interessieren, ob man hier in Deutschland alle Zutaten bekommt bzw ob man die Gerichte auch als „unerfahrener“ Koch gutnachkochen kann? Ich hab noch nicht so viel Übung, aber cups hätte ich schonmal da.😀 Wäre schön wenn du mir etwas dazu erzählen magst, damit ich mir das Buch nicht umsonst hole (ich finde nämlich, dass die Rezepte mega lecker aussehen)

    Liebe Grüße
    Hannah

    1. Hallo Hannah, schon gemein, dass ich euch den Mund wässrig mache bevor ich das Buch vorstelle😀 Die Buch-Rezi folgt natürlich noch. Ungewöhnliche Zutaten sind für die Rezepte nicht nötig, es ist alles sehr basic. Ich bin selbst auch ein Koch-Anfänger.😉

      P.S.: Übrigens sind die Rezepte verlinkt. Kannst also selber schauen, wie einfach sie sind.

  2. Weiss nicht, ob ich das schonmal geschrieben habe… Deine Posts sind praktisch immer lesenswert, gut durchdacht und die Fotos super. Echt. Danke, dass du diesen Blog betreibst!

  3. Oh super spannend. Das Buch ist gleich mal auf meinen Wunschzettel gelandet🙂

    Was ich mich aber frage – welches Mehl wird in den Rezepten genutzt? Ganz normal raffiniertes?

    1. Vollkornmehl!🙂 Deswegen ist die Spargelsuppe auch nicht so reinweiß wie sie sein könnte…wie gesagt, wenn möglich, habe ich die Rezepte im Namen verlinkt! Und noch mehr ausprobierte Rezepte auf meinem Blog findet ihr, wenn ihr nach „barnard“ sucht.

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