Fleischfrei auf Festivals

Festival, Grillen, Survival: Gehts auch ohne Wurst?Und wieder erntete ich mitleidige Blicke, diesmal beim Thema Festivals. Was will man da als armer Veganer denn essen? Gut, Gras ist ist auf Festivalwiesen meist ausreichend vorhanden. Aber sonst?😉 Mal nachdenken. Ich war in diesem Jahr schon auf vier Festivals und bin komischerweise immernoch nicht verhungert! Unfassbar! Obwohl ich zugeben muss, dass mir das Thema besonders am Anfang Kopfzerbrechen bereitet hat und ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie man auf Festivals vegan bleiben kann, war es am Ende doch ganz einfach. Zweimal gab es einen Stand mit vegan/vegetarischen Genüssen direkt auf dem Gelände, „Berlin vegetarisch“ hieß der, glaube ich. Und einmal hab ich mich an Falafel ohne Soße und Pommes gütlich getan. Klar, gesund ist anders. Aber zum Überleben hat es gereicht. Und nicht zuletzt bringt man sich zumeist ja auch noch was mit. In meinem Fall immer dabei: Aufstrich, Tofu, Vollkornbrot, Pflanzenmilch (wenn man zeltet, ist Milchpulver wahrscheinlich die bessere Idee, wenn man das unbedingt braucht), Bananen, Äpfel, und diverses in Dosen (Alnatura hat da Gemüseravioli etc.). Aber ehrlich, wenn es die Möglichkeit gibt, ein Zimmer mit Küche zu nehmen oder bei Freunden zu schlafen, ist mir das am liebsten! Man schläft besser und man kann sich auch noch was Leckeres kochen….PETA2 hat die Festival-Frage kürzlich auf ihrem Facebook-Profil gestellt und Ideen gesammelt. Hier wird neben Oreos und Corny Nuss free– Riegeln zum Beispiel auch die Mitnahme eines Gaskochers empfohlen, mit dem man im Topf Schnellkoch-Reis, Polenta  oder Hirse aufkochen und quellen lassen kann. Außerdem haben sie einen „Festival Guide“ mit einer Einkaufsliste auf ihrer Seite:

Einkaufsliste:
– herzhafte Brotaufstriche
– Erdnussbutter / Marmelade / Schokoaufstrich
– Obst
– Gemüse (ggf schon vorbereitet / geschnitten)
– Kekse
– Sojamilch
– Müsli
– fertige Linsengerichte
– Hummus
– Knabberzeug / Chips
– Toast / Brot
– Instantkaffe / Tee
– Tofu- bzw Seitanprodukte (Würstchen, Bratlinge, Burger, Riegel)
– Gebackene Bohnen aus der Dose
– Gemüseravioli
– Instant Reisgerichte
– (Mineral-) Wasser / Limo
– Saft
– Schoko- bzw Müsliriegel
– Suppen
Und wie sind eure Erfahrungen?🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

12 Kommentare zu „Fleischfrei auf Festivals“

  1. ist das foto vom mera luna?
    yofu ist auch n super frühstück aufm festival. außerdem trockenobst zum knabbern. ich ess oft laugenbrezel aufm festival, in der hoffnung, dass da keine laktose o.ä. drin ist.

  2. Nun aufm Gelände gibts doch immer Pommes und Chinanudeln, aufm Party.San sogar nen afghanischen Stand mit Pakora. Ansonsten halt Gemüseravioli, 5 Minuten Terrinen wenn man nen Gaskocher hat und auf den Grill kommt Mais, Banane oder maln Tofuburger mit Toast.

    Und eigentlich wollen wir alle doch nur unsere Palette Bier genießen^^.

    1. Gab doch dort einen veganen Stand mit Vöner, Burger, Wrap und einen vegetarischen mit Reisgerichten, die vegan waren. Nudeln mit Tomatensoße waren auch vegan. Am Zeltplatz reichten paar Dosen von Alnatura, Obst, Gemüse und Nüsse. Also ich fande die Tage trotz Festival sehr abwechslungsreich…

  3. Ich war erstaunt, auf unserem kleinen Festival ein veganes Gericht zu entdecken: Gemüsenudeln beim Asiaten *yummy* Dieses hat mir als nicht-Veganerin sehr geschmeckt und ich habe mich beide Tage dafür entschieden🙂

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