„The China Study“ in der Kritik, Runde 1

Kritik an der China Study, Teil 1Wie viele von euch habe ich die China Study begeistert gelesen und fand es wirklich unfassbar, dass dieses Wissen frei verfügbar ist, aber sich kaum jemand darum schert, sondern alle weiter ihre Würstchen und Muffins in sich reinschaufeln. Doch es ist leider nie ratsam, sich nur auf eine einzige Quelle zu verlassen. So gibt es im Netz einige Kritiken zur China Study, teilweise extrem umfangreich und in Englisch. Ich bin selbst nicht Wissenschaftler genug um die Zahlen selbst auszuwerten. (Zum Teil übrigens auch online zu finden: „Geographic study of mortality, biochemistry, diet and lifestyle in rural China“ – ergänzter Nachfolger der China-Datensammlung mit noch mehr Daten) Daher werde ich die wichtigsten Kritikpunkte der Gegenseite nennen sowie Campbells Antworten darauf, so dass man sich eine eigene Meinung dazu machen kann. Denn ich will wissen, ob meine anfängliche Bgeisterung berechtigt ist oder nicht. Es ist wegen des immensen Umfangs (und des Zeitfaktors) keine Wort-für-Wort-Übersetzung (auch wenn ich das auch hätte machen können) aber ich wollte es lieber so kurz wie möglich darstellen ohne mich vom Originaltext allzusehr zu entfernen. Trotzdem ist der Post ganz schön lang geworden…

Die bekannteste Kritikerin der China Study ist wohl Denise Minger, eine Studentin (Engl Literatur/SP Kreatives Schreiben) Mitte 20, die sich intensiv mit den Rohdaten auseinandergesetzt hat und auf ihrem Blog seitenweise Abhandlungen darüber verfasste. (siehe Links am Ende der Seite). Demnächst wird das Ganze wohl auch als Buch erscheinen. Danach betrachten wir Campbells erste Antwort auf Mingers Kritik.

Disclaimer: Einer der Mängel an Denises Analyse ist die fast synonyme Verwendung von Assoziation und Korrelation, diese zwei Begriffe bezeichnen offenbar nicht das Gleiche. Mir ist das auch während des Übersetzens aufgefallen und verwirrt einen bei der Lektüre etwas.

„The China Study – Fact or Fallacy“ – Denise Minger

Beginnen wir mit Denises erster Analyse. Schon ihr erstes Beispiel illustriert ziemlich gut die unterschiedlichen Herangehensweisen von ihr und Campbell. In seiner Zusammenfassung heißt es: Plasma-Cholesterin (…) sei mit den meisten Krebstodesraten positiv assoziiert, Plasma-Cholesterin wiederum mit der Zufuhr an tierischem Eiweiß und umgekehrt assoziiert mit pflanzlichem Protein. Dies ist so auch korrekt, wie Minger feststellt. Er impliziert damit aber (über einen dritten Faktor), dass tierisches Eiweiß mit Krebs zusammenhängt, was aber -direkt betrachtet- nicht der Fall ist. Es gibt nach den Daten, die Minger hier zitiert, keine statistisch signifikante direkte Korrelation zwischen tierischem Protein und Krebs. Und schlimmer noch: sie findet sogar positive Korrelationen zwischen pflanzlichem Protein und Krebs, also genau das Gegenteil von dem, was die China Study zu beweisen sucht. Bei Herzkrankheiten ein ähnliches Bild: bei tierischem Protein (außer Fischprotein) ist keine direkte signifikante Korrelation mit Herzkrankheiten nachweisbar. Nur über den von Campbell benannten dritten Faktor, das Apolipoprotein B (eine Art Cholesterin), lässt sich sozusagen über einen Umweg (oder einen Indikator) eine Verbindung herstellen, die direkt betrachtet aber nicht funktionert. Denn Apo-B ist tatsächlich mit Herz-und Gefäßkrankheiten assoziiert. Direkt betrachtet ist es auch hier  das pflanzliche Protein, das ziemlich stark mit diesen Herzkrankheiten korrelliert, rechnet Minger vor.

Bei anderen Beispielen findet Minger wiederum keinerlei Zusammenhänge zwischen Krankheiten und tierischen Produkten, führt aber andere, viel signifikantere Faktoren auf, die in der China Study keine Erwähnung finden: So ist Brustkrebs ist laut Campbell direkt assoziiert mit Nahrungsfetten (die wieder um mit tierischen Produkten assoziiert sind). Minger findet hier allerdings keine statistisch signifikante Korrelation zwischen den beiden, benennt hingegen stark siginfikante Korrelationen zu Zucker und Alkohohlzufuhr. Ähnlich sieht es aus beim behaupteten Zusammenhang zwischen Leberkrebs und Tierprodukten in Risikogebieten. Minger findet keine Korrelation, keinen Effekt, weder positiv noch negativ. Dafür findet sie andere Faktoren, etwa tägliche Alkoholzufuhr, Rauchen und Cadmium-Aufnahme. Da viele dieser Variablen gemeinsam mit erhöhtem Cholesterin und Tierproduktkonsum auftreten, ist allerdings nicht ganz klar, was die wirkliche Ursache ist. Wenn es um grünes Gemüse geht, stößt Minger auf einen Widerspruch. Betrachtet man die täglich aufgenommene Menge (Gramm pro Tag = Menge), findet sich nichts wirklich Spannendes, bei den Zahlen zur jährlichen Einnahme (wie oft pro Jahr = Frequenz), finden sich hingegen starke negative Korrelationen mit Herzkrankheiten. Minger führt dies auf die geographischen Gegebenheiten zurück. Diejenigen, die in fruchtbaren Gebieten leben, haben immer Gemüse zur Verfügung und essen nicht viel davon, aber dafür sehr regelmäßig. Für jene in weniger fruchtbaren Gegenden gilt das Gegenteil, sie essen nicht regelmäßig, aber wenn dann größere Mengen an grünem Gemüse. Wenn Campbells Aussage, dass grünes Gemüse vor Herzkrankheten schütze, müsse es in beiden Fällen nachweisbar sein, meint Minger. Da dies aber nicht der Fall ist, muss es einen anderen bestimmenden Faktor als Gemüse geben, schließt sie.

Dass Ballaststoffe zur Gesundheit des Darms beitragen, kann Minger nicht widerlegen, ihre Interpretation der Zahlen der China Study stimmt mit der Campbells überein. Allerdings findet sie auch hier ein Haar in der Suppe: offenbar ist die Verbindung nicht ganz so sicher bewiesen ist, wie man allgemeinhin denkt (hier eine Studie dazu) und stattdessen andere Faktoren bestimmend.

So geht es immer weiter: Magenkrebs, Leukämie, Darmkrebs in Verbindung mit Cholesterin (assoziiert mit Tierprodukten) – entweder findet Minger keine oder nur schwache Korrelationen, dafür aber sehr starke Verbindungen zu anderen Faktoren wie Bierkonsum, oder dem Ausgesetztsein vom Chemikalien, was langsam aber sicher zu der Annahme führt, Campbell hätte in den Daten der China Study ausschließlich nach dem gesucht, was ihm für seine Hypothese (Tierprodukte schlecht, Pflanzen gut) nützt, und alles andere ignoriert auch wenn es signifikanter ist. Er sei also voreingenommen gewesen und hat sich den Daten nicht objektiv gewidmet. Als weiteres Beispiel dafür bringt Minger seine Aussagen bezüglich Körpergewicht. An einer Stelle behaupte er, Körpergewicht, assoziiert mit tierischem Protein, wurde mit einer höheren Krebs- und Herzerkrankungsrate in Verbindung gebracht. An einer anderen fasst er zusammen, dass höhere Eiweißzufuhr mit Körpergröße einhergeht…dieser Effekt sei vor allem auf pflanzliches Protein zurückzuführen, weil es 90 Prozent des Gesamtproteins der Chinesen ausmacht. Hier verstehe ich Mingers Problem nicht, ich habs nochmal im Kontext (S.102 und 103) nachgelesen und für mich kam klar rüber, dass höheres Körpergewicht, das mit tierischem Protein assoziiert wird, Krankheiten begünstigt, während pflanzliches Protein, das ebenfalls für höheres Körpergewicht (und – größe) sorgt, keinen solchen negativen Effekt hat. Das ist überhaupt der ganze Zweck dieses Kapitels in seinem Buch. Mich stört hier eher die fehlende Differenzierung von Körpergewicht im Sinne von Muskeln oder Fett. Während ich mir gut vorstellen kann, dass 100 kg Sportler ganz gute gesundheitliche Aussichten hat, ist das bei einer eher inaktiven 100 kg Dame möglicherweise anders.

Die bekannteste Aussage von Campbells „China Study“ is wohl, dass Leute mit dem höchsten Konsum an tierischen Produkten auch die meisten chronischen Krankheiten aufweisen. Sogar relativ kleine Mengen an tierischen Produkten hätten ungünstige Effekte. Menschen, die am meisten pflanzlich-basierte Produkte zu sich nehmen, waren die gesündesten und tendierten dazu, chronische Krankheiten zu vermeiden. Um das zu untersuchen, vergleicht Minger je fünf Gebiete mit dem höchsten und dem niedrigsten Konsum an tierischen Produkten. Und dreimal dürft ihr raten, welche Gebiete die meisten Krankheitsfälle aufweisen – die mit den niedrigem Konsum an Tierprodukten.

Mehr noch als an den merkwürdigen Unterschieden bei den Daten, stört sich Minger nach eigener Aussage an den Fakten, die Campbell auslässt (vor allem die extremen Zahlen bei Weizen – Minger selbst ist allergisch). Immerhin gesteht sie ihm zu, dass die China-Studie nur einen kleinen Teil in seinem Buch ausmacht und dass Campbell keine Abhandlung über sämtliche Forschungsergebnisse schreiben wollte.

Neben den Daten der China-Studie führt Campbell einen Tierversuch mit Casein (ein isoliertes Milchprotein) ins Feld: Bei der Gabe von 20 Prozent Casein bekamen die Laborratten Krebstumore, bei 5 Prozent Zufuhr nicht. Und der Effekt ließ sich sozusagen „an – und ausschalten“ so bald man die Prozentzahl verändert. Eiweiß gewonnen aus Soja und Weizen habe diesen Effekt nicht. Während Minger diese Entdeckung für wichtig hält und besonders relevant für Sportler (Eiweißpräparate enthalten manchmal auch Casein), findet sie dennoch, dass Campbells Schlussfolgerungen zu weit gehen, da er sie auf tierisches Protein im Ganzen anwendet. Es ist nicht klar ob Casein genauso wirkt, wenn es nicht in isolierter Form sondern im Zusammenspiel mit anderen Stoffen natürlicherweise vorkommt. Und es gibt Unterschiede zwischen Casein und anderen tierischen Proteinen. So unternahm Campbell selbst eine Studie, in der festgestellt werden konnte, dass Weizenprotein allein zwar keinen solchen Effekt hat, aber nach Zugabe der Aminosäure Lysin war es genauso krebsfördernd wie Casein. Daraus zog er den Schluss, dass nur bei vollständigen Proteinen krebsfördernde Effekte auftreten – also bei tierischem Protein, nicht bei pflanzlichem, das immer arm an einer oder mehreren Aminosäuren ist (limitierende Aminosäuren). Da wir uns mit Protein beschäftigt haben, wissen wir ja, dass man nur Getreide mit Hülsenfrüchten kombinieren muss um in den Genuss aller essentiellen Aminosäuren zu kommen, da sich die beiden wunderbar ergänzen. Und selbst der böseste Fleischesser futtert nicht ausschließlich tierisches Protein, so dass auch er in Kontakt mit limitierenden Aminosäuren kommt, sobald er sein Würstchen zwischen zwei Brötchenhälften steckt. Zudem sei Casein ein Bestandteil von Muttermilch – ist sie deswegen jetzt auf einmal schädlich? Minger zitiert eine weitere Studie Campbells, in der Fischöl die krebsfördernde Wirkung von Fischprotein neutralisiert (wobei sie die krebsfördernde WIrkung Fischproteins nicht für erwiesen hält).  Außerdem nennt Minger mehrere Studien zum Thema Molke, dem anderen Milchprotein, das offenbar vor Krebs schützt. Und da beide natürlichweise gemeinsam auftreten, ist es möglich, dass Molke den Effekt von Casein aushebelt. Soll heißen, die Betrachtung isolierter Nährstoffe macht nicht immer Sinn, da wir für gewöhnlich eher dazu neigen, ganzheitliche Nahrungsmittel zu uns zu nehmen, also Fisch und nicht Fischproteinpulver. Zudem sei nicht bewiesen, dass dieser Mechanismus bei Menschen genauso wirkt wie bei Ratten.

So sind wir also bei folgenden Kritikpunkten Mingers an Campbell angekommen:

1. Campbell habe zahlreiche andere Faktoren nicht in seine Interpretation miteinbezogen, die viel signifikantere Korrelationen bilden. Und selbst wenn man diese Risikofaktoren herausrechnet, schlage er immernoch einen ziemlich großen Bogen, um tierisches Protein für Krankheiten via Cholesterinwerte verantwortlich zu machen, die direkt in Verbindung gebracht keine Korrelation aufweisen. Zudem ist die Verbindung zwischen Cholesterin und tierischen Produkten gar nicht so klar, wie er gern darstellt. So habe Tuoli, ein Gebiet mit extrem hohem Verzehr an Tierprodukten, genauso viel bzw. sogar einen leicht niedrigeren Cholesterinspiegel wie zwei fast vegane Bezirke.

2. In Sachen Casein gebe es zahlreiche Studien, die zeigen, dass andere tierisches Proteine, etwa Molke, vor Krebs schützen und damit den Effekt von Casein neutralisieren. Insgesamt fällt Campbell also seinem eigenen Reduktionismus zum Opfer, da er von isoliertem Nährstoff auf das Ganze schließt.

Campbells erste Antwort: – A Challenge and Response to The China Study  auf Tynans Blog

Bevor wir jetzt zu voreiligen Schlüssen kommen, ist es doch das Spannendste zu hören, was Campbell selbst zu dieser Kritik zu sagen hat. Offenbar wurde er von einem Blogger auf Denises Post direkt angesprochen und schickte ihm daraufhin eine erste (noch recht kurze) Einschätzung, die dieser auf seinem Blog veröffentlichte. Es gibt noch eine zweite, sehr umfangreiche Antwort Campbells, die ich in Runde 2 angehe.

Aus Zeitgründen habe Campbell nur kurz über Denises Text gehen können, beginnt er und zeigt sich erstmal beeindruckt, besonders da sie noch sehr jung ist und keinerlei ernährungswissenschaftliche Ausbildung hat. Fast alle ihre Kommentare beziehen sich auf univariate Korrelationen in der China-Datensammlung, die einen leicht in die Irre führen können, besonders wenn eine der zwei Variablen keine adequate Reichweite aufweist, zu niedrig ist, um von Nutzen zu sein und/oder sich zum Zeitpunkt der Datenerhebung auf einem ganz anderen Level befindet, als sie es Jahre vorher zum Zeitpunkt der Krankheitsentwicklung gewesen wäre. Es gibt einige dieser univariaten Korrelationen im China-Projekt (Assoziationen von nur 2 Variablen), die nicht ins Modell passen und auf fast alle treffen diese Eigenschaften zu, erklärt Campbell in seiner Mail. Eine weitaus angemessenere Methode wäre, nach aggregierten Gruppen von Daten zu suchen, wie die „Wohlstands-“ versus „Armuts“-Krankheiten-Gruppen, und dann zu schauen ob es innerhalb der Gruppen Übereinstimmungen an Biomarkern gibt, etwa die unterschiedlichen Cholesterinfraktionen. Dies kommt einer Meta-Analyse nahe und bietet somit einen besseren Überblick möglicher Assoziationen. Er wollte dies auch im Buch erklären, so Campbell weiter, aber ihm wurde mitgeteilt, dass er damit die Seitenzahl sprengen würde. Das Buch war auch nicht als wissenschaftliche Abhandlung, sondern für die Öffentlichkeit gedacht, mit gerade so viel wissenschaftlichen Fakten, wie der Leser noch tolerieren könne.

Denise mache außerdem viel Wind um einige Dinge, die Campbell und seine Kollegen nicht in Buch bringen wollten, weil die Daten nur begrenzt nützlich waren. Beispielsweise wurde nur in drei von 65 Gebieten Milchprodukte konsumiert und dabei handelte es sich um sehr harten, sonnengetrockneten Käse, unterscheidet sich also deutlich von westlichen Milchprodukten. Auch war der Fleischkonsum in einem der Gebiete, Tuoli,  während der dreitägigen Datenerhebung nicht repräsentativ für den Rest des Jahres, bemerkt Campbell (darauf wird er noch in seiner längeren Antwort ausführlicher zu sprechen kommen). Denise habe sich also auf sehr eng bemessene Daten konzentriert statt nach übergreifenden Botschaften zu suchen, sie sieht sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Campbell betont weiter, er habe im Buch darauf hingewiesen, dass es einige Korrelationen gibt, die nicht konsistent mit der Botschaft sind, und den Leser darauf aufmerksam gemacht, dass er sich seine eigene Meinung bilden soll. Außerdem nutze Denise immer wieder die Worte „vegan“ und „vegetarisch“ um zu implizieren, das sei Campbells Motiv. Er selbst habe keinen der Begriffe im Buch verwendet, er habe sich auf Wissenschaft und nicht auf Ideologien konzentrieren wollen.

Campbell findet es, naja sagen wir, „ein bißchen verdächtig“, dass eine nicht ausgebildete Person sich so ausführlich mit dem Thema in ihrer Freizeit beschäftigt. Er deutet an, dass Lobby-Organisationen wie etwa die Weston A Price Foundation solche Artikel auch gern lancieren, und dann ihre eigenen Leute drauf ansetzen. Er habe aber keinen Beweis dafür, dass das hier der Fall ist. Wenn sie dies alles wirklich allein getan habe, sei er wirklich beeindruckt, wiederholt er und geht noch einmal auf die univariaten Korrelationen ein. Das bedeutet, dass man beim Vergleich zweier Variablen in einer großen Datensammlung zweifellos zahlreiche Faktoren findet, die fälschlicherweise eine mögliche Korrelation bestätigen oder negieren. Ein weiterer Fehler sei (ähnlich wie bei den Ethusiasten der Weston Price) ihre Annahme, das China-Projekt allein habe seine Schlussfolgerungen beeinflusst, dabei nahm es es nur ein einziges Kapitel von insgesamt 18 ein. Keine anderen Ernährungsweise passt zu den Befunden von Dr. Esslestyn, Ornish and McDougall und keine andere Strategie kommt den Erfolgen einer pflanzlich-basierten Ernährungsweise auch nur nahe, verweist er auf die einschlägig bekannten Ärzte. Er wisse außerdem, dass Kritiker wie sie es sehr gern hätten, wenn er seine ganze Zeit darauf verwendete, auf detallierte Fragen zu antworten, aber er werde dies einfach nicht machen. Wie im Buch erklärt, muss niemand den Fakten glauben, sondern kann es einfach selbst ausprobieren. Die Resultate seien bisher überwältigend gewesen.

Ende der ersten Runde.

Campbell berührt hier schon einige Punkte, die er in seiner eigentlichen Antwort noch einmal ausführlich behandelt. Ich sage an dem Punkt noch nichts dazu und hebe mir meine eigene Schlussfolgerung für das Ende der Runde 2 auf…so stay tuned!😀

Weiterlesen:

Anhang

Die „China Study“ in der Kritik – Denise Minger versus Campbell

**************************************RUNDE 1****************************************

> „The China Study – Fact or Fallacy“ – Denise Minger

> „A Challenge and Response to The China Study“ mit der ersten Antwort von Campbell

**************************************RUNDE 2****************************************

16.07.2010  „The China Study: My Response to Campbell“ – Mingers Antwort an Campbell

21.07.2010 „China Study author Colin Campbell slaps down critic“ mit der zweiten Antwort von Campbell

**************************************RUNDE 3***************************************

03.08.2010 „The China Study: A Formal Analysis and Response“ – Mingers aufgebesserte Analyse

31.07.2011 „One Year Later: The China Study, Revisited and Re-Bashed“ – Minger kündigt ihr Buch an

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

21 Kommentare zu „„The China Study“ in der Kritik, Runde 1“

  1. Ich finde es wirklich, wirklich immer wieder beeindruckend, dass du die Ruhe und Geduld hast, dich durch den wirklich komplizierten, dicken, Lesestoff zu kämpfen, Hut ab🙂

    Für mich persönlich ist es aber eigentlich gar nicht sooo relevant, wer denn jetzt warum weshalb Recht oder nicht Recht oder auch nur teilweise Recht oder Unrecht hat. Damit meine ich keineswegs, dass ich das, was du recherchierst, uninteressant finde, im Gegenteil. Ich denke nur, in der heutigen Zeit kann man ohnehin nicht mehr 100%-ig gesund Leben. Wir braten unser Essen, laufen durch die Stadt und atmen Abgase ein, lassen uns röntgen, lackieren unsere Nägel, essen Gemüse, das wir nicht selbst angepflanzt haben (von dem wir also niemals so genau wissen können…) und wären wir Fleischesser, würden wir noch jede Menge Antibiotikum und weitere Giftstoffe in uns reinschaufeln.
    Es stimmt, anfänglich wurde ich tatsächlich NUR aus ethischen Gründen Veganerin, inzwischen habe ich es aber irgendwie auch verinnerlicht, dass tierische Produkte nicht wirklich gesund sind und hätte auch daher Hemmungen, das jetzt wieder zu essen. Ich glaube, dass es tatsächlich, einfach sehr viele unterschiedliche Lobbys, Ansätze etc. gibt, die teilweise das exakte Gegenteil behaupten, sodass man nie genau weiß, was man eigentlich glauben soll, was denn jetzt „wahr“ ist. Außerdem weiß man auch nicht, ob der gleiche Stoff auf JEDEN Organismus immer die gleiche Wirkung hat….

    Mit 16 habe ich z.B. mal ein paar Wochen Atkins-Diät gemacht, dabei 4 Kilo abgenommen, aber ich glaube auch nicht, dass nur Fleisch, Fett und dafür kein Obst auf Dauer so toll ist. Aber wenn man den Atkins so gelesen hat, hat er behauptet dass sich die Cholesterin und generell die Blutwerte und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc. seiner Patienten signifikant verbessert hätten (was ja dann in direktem Gegensatz zu Campbell stehen müsste), er selbst ist allerdings angeblich übergewichtig gestorben.

    Egal ob tierisch oder nicht tierisch, ich denke, ein Apfel ist immer noch gesünder als mein veganer „Cheese“-Burger mit Kartoffelecken und veganer Mayo dazu, aber solange man sich ausgewogen ernährt, sollte man sich keine Sorgen machen müssen. Aber auch, wenn der Apfel jetzt nicht wesentlich gesünder wäre als ein Steak oder ein Ei(REIN hypothetisch!), könnte ich für mich persönlich die tierischen Produkte dennoch nicht verantworten, weshalb ich ja Veganer bin.

    Relevant finde ich daher die Ergebnisse der China-Study und die Diskussion darüber, ob man sie parziell widerlegen müsste und wer denn nun Recht hat vor allem auch für diejenigen, die (noch) keine Veganer sind. Oder eben für die Veganer, die NUR aus gesundheitlichen Gründen Veganer sind, für mich wird sich aber nichts ändern…

    Alles Liebe,
    Natalie

    P.S.: Bin aber schon sehr auf Teil 2 gespannt!🙂

    1. Sehr vernünftige Einstellung🙂
      Es ist auch ein bißchen Eigennutz dabei, ich will einfach für mich herausfinden, was denn nun an der Sache dran ist. Und da die China Study so gern in den Himmel gelobt wird, es aber im englischen Sprachraum harte Kritiken daran gibt, möchte ich es für mich klarziehen, inwiefern meine anfängliche Begeisterung nun gerechtfertigt ist oder nicht. Man lernt selbst dabei, wie glaubwürdig wissenschaftliche Abhandlungen sind bzw. überhaupt sein können. Und wer sich am Ende hier vielleicht ein bißchen weit aus dem Fenster lehnt…aber mehr dazu bald.🙂

  2. puhhh… ich schliess mich dem obenstehenden an… unglaublich wie du alles auseinander nehmen kannst… mein hirn damit wirklich überfordert ist… mir geht es wie natalie… angefangen aus ethischen gründen und merke nun auch, dass ich mich ohne tierische „produkte“ mal wieder um ein stück besser fühle… und wie natalie auch schon schrieb… da wir das gemüse nicht selber anbauen ( und die erde, worin es wächst auch nicht so rein sein wird) nehmen wir eh schon so einiges ungesundes zu uns…

    sag mal…. gibt es in zwischenzeit eigentlich auch eine offizielle vegane ernährungspyramide? in den letzten paar wochen höre ich auf meine antwort (ich ernähre mich zu hause nur noch vegan und beim mittag im resaturant achte ich auch darauf…)
    , dass ich mich doch um himmels willen gesund ernähren soll… oder meine mutti, die weihnachten lachs auftischen wollte ( was ich vor nem jahr noch ass), völlig entsetzt meinte“… aber was kannst du denn da überhaupt noch essen..?“ alle haben immer noch diese olle ernährungspyramide im kopf😦

    lg silke

  3. Ich denke, dass die china study nett zu lesen ist und anekdotisch überzeugend ist. Aber eben nur das. Ich würde es nie als wissenschaftlichen Beweis herziehen wollen (wozu auch, es gibt genug andere studien die mir zeigen, dass veganismus nicht ungesünder ist, und das ist worauf es mir am meisten ankommt), weil korrelationsstudien zwar eine gute observation ist, aber darauf muss dann eigentlich „richtige“ wissenschaft folgen und das tut sie dort nicht.

  4. Vielen Dank für Dein Posting! Ich freue mich auch schon auf die beiden weiteren.
    Hierzu möchte ich meine Erfahrung anführen. Seit ca. 5 Jahren habe ich bis auf ganz wenige Ausnahmen vegan gegessen und im letztem Jahr bin ich auf Rohkost umgestiegen. Zuerst aß ich nach Gourmet Rohkost, weil es mir damit nicht gut ging, wechselte ich nach 5 Monaten auf 80/10/10 bekam nach 2 Monaten starke Schmerzen, die an Weichteilrheuma erinnerten, schlechte Laune und Depressionen. Das ganze endete in einem 3 tägigen Heißhunger auf Quark, Huhn oder Fisch. Ich war überaus verwundert, weil Quark nun so gar nicht mein Leibgericht ist und Fisch habe ich wegen der Gräten noch nie wirklich gemocht und Hähnchen, da steht immer so ein Hähnchenbratimbiss vor meinem Einkaufsladen und ich finde den Geruch wiederlich. Nach 3 Tagen gab ich aber nach und aß auf den folgenden zwei Abenden je 250g Magerquark und was soll ich sagen, meine Schmerzen waren weg. Dann aß ich wieder ca. 2 Wochen rohköstlich, fettarm und vegan, die Schmerzen kamen zurück. Also nahm ich wieder Quark und die Schmerzen waren weg. Seit dem esse ich nun seit 3-4 Monaten abends 250g Quark mit Leinöl zur Emulsion gerührt (Budwig-Creme).

    Ich forschte im Internet über Quark nach und stieß auf ein Vorwort von H. Wandmaker in seinem Buch „Willst Du gesund sein, dann vergiss den Kochtopf“. Er lag wegen Eiweißmangel im Krankenhaus und aß seit dem relativ regelmäßig Quark-Leinöl-Emulsion alle 2 Tage. Und ich vermute, ich litt einfach nur an Eiweißmangel.

    Zudem hat eine Heilpraktikerin meine Ernährungsumstellung mit einer Vitalfelddiagnose begleitet. Ich ging einmal pro Monat hin, meine Toxinspeicher waren über den gesamten Zeitraum der Rohkosternährung relativ konstant plus/minus 5% was uns sehr wunderte, da wir beide annahmen, dass ich meine Toxine jetzt ausscheiden kann. Außerdem zeigte die Messung immer ein Mangel an Aminosäuren und Mineralstoffen an. Nachdem ich nun 3 Monate kontinuierlich Magerquark aß, leerten sich plötzlich die Toxinspeicher von 40% auf 14% und bei der letzten Messung hatte ich keinen Aminosäuremangel mehr.

    Als Hintergrund möchte ich nur noch ergänzen, Dr. D. Klinghardt, der in der Schwermetallentgiftung behandelt und forscht, hat schon 1998 gesagt, dass man ohne tierisches Eiweiß nicht richtig entgiften kann. Aus dem Buch „Es geht um Dein Blut“ von J.C. Alix las ich, wie tierisches Eiweiß und pflanzliches Eiweiß vom Körper verstoffwechselt wird. Er schrieb, tierisches Eiweiß ist kompakt und wird vom Körper daher gespeichert während pflanzliches Eiweiß erst durch die Leber mittels der entsprechenden Aminosäuren hergestellt werden muss. Das wäre der Grund, warum der Körper pflanzliches Eiweiß nicht speichert, weil die Leber nur soviel produziert, wie der Körper benötigt. Tierisches Eiweiß beurteilt der Körper als so wertvoll, dass er es direkt in den Arterien speichert, dort wo es schnell zu den Zellen gelangen kann, wenn es gebraucht wird. Durch dieses Speichern entsteht allerdings Säure, die der Körper managen muss.

    LG

    1. Ah, das finde ich interessant, das mit der Entgiftung durch Eiweiß hat Minger in einem anderen Text näher ausgeführt, aber nicht zwischen tierischem und pflanzlichen Protein unterschieden. Diese Unterscheidung finde ich auch ziemlich zweifelhaft, da die Aminosäuren in der Leber ohnehin auseinander – und umgebaut werden. Da ist es ziemlich egal, ob die nun in kompletter Zahl angetreten sind oder nicht…
      Was in Sachen Entgiftung genau korrekt ist, entzieht sich meiner Kenntnis im Moment noch. Dass Rohköstler leicht Proteinmangel bekommen können, wenn sie nicht aufpassen, ist mir hingegegen durchaus bekannt. Aber insgesamt bilden deine Erfahrungen hier ein interessantes Muster. Jedenfalls freu ich mich für dich dass es dir mit dem Leinöl-Quark jetzt gut geht🙂

      1. Jane,

        Du hast natürlich recht, essentielle Aminosäuren sind essentielle Aminosäuren und werden vom Körper immer auf die gleiche Weise verstoffwechselt. Die Versuche von T. Colin Campbell mit der Fütterung von Milcheiweiß (Casein) an Ratten legen ja im Gegenteil nahe, dass dieses für den ausgewachsenen Säugetierkörper eher sogar mit erheblichen Risiken verbunden ist.

        „Antiaging Manufaktur“ scheint leider nicht zwischen echter Wissenschaft und Quacksalberei wie „Vitalfelddiagnose“ unterscheiden zu können.

        Ich freue mich weniger, dass für ihr subjektives Wohlempfinden weiterhin überzüchteten Kuhmüttern ihre Neugeborenen entrissen werden müssen, obwohl etwas Soja-Joghurt mit geschroteten Leinsamen wahrscheinlich denselben Effekt hätte. Aber mit dieser Unachtsamkeit der Mitmenschen muss man als Veganer leben lernen. (Dabei hilft die Erinnerung daran, dass man es in seiner vorveganen Zeit auch nicht besser wusste bzw. gemacht hat.)

      2. Da hast du natürlich recht. Am schlimmsten fand ich es wohl, in Grabolles Buch lesen zu müssen (obwohl man es sich hätte denken können), dass auch Milchkühe ihre Milch nicht freiwillig geben, sondern dass man sie erst „brechen“ muss. Die konventionelle Methode sei, sie am Schwanz zu ziehen/ihn hochzuziehen. Das ist schmerzhaft. Sehr. Bis sie aufgeben. Irgendwie so hab ich es gelesen. Und ist mir dabei sowas von der Appetit vergangen. Ist ja klar, niemand möchte, dass an gewissen Körperteilen herummanipuliert wird. Und die Milch ist nunmal für ihre Kälbchen gedacht. Man mag mir nun wieder das Bambi-Syndrom vorwerfen. Aber ich denke nur, dass auch eine Kuh ein bißchen Würde verdient hat.

        Achja, in diesem Landwirtschaftsforum werden auch Fußfesseln empfohlen http://www.landwirt.com/Forum/281861/Schlagende-Kuh.html

  5. Wow, ich bin regelrecht begeistert von dem Artikel und habe mich sogleich auf die Suche nach Teil zwei gemacht. Habe dann festgestellt dass dieser Artikel erst vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.

    Ich freue mich also riesig den zweiten Teil zu lesen, da gerade die Ernährung bei mir immer wieder ein Punkt ist bei dem ich mich nicht entscheiden kann. Ich habe schon so viel ausprobiert. Meine Herausforderung liegt darin, mal etwas durch zu ziehen. Meine Ungeduld Resultate zu sehen siegt leider meistens.

    Auf alle Fälle wird da in nächster Zeit bei mir etwas passieren. Auch wenn es nur eine 7 Tage vegan Challenge von zenhabits.org ist.🙂 Weiter so – geiler Artikel!

  6. Hallo Jane,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem gelungenen und interessanten Blog. Bevor Du den Teil 2 zum Thema Denise Minger gegen T. Colin Campbell verfasst, möchte ich Dich auch noch auf eine Entgegnung auf Miss Minger’s vermeintliche Widerlegung der China Study durch eine Krebsepidemiologin hinweisen: http://www.vegsource.com/talk/raw/messages/100021596.html

    Nicht nur hat Miss Minger offenbar das Buch, dass sie angeblich widerlegt hat, nicht gelesen, sie hat auch die grundlegenden Methoden der Epidemiologie nicht verstanden, die eben über das bloße Auffinden von Korrelationen mit statistischen Mitteln hinausgehen. Die Daten müssen auch interpretiert und z.B. um sogenannte „confounding factors“ bereinigt werden. Miss Minger wirft dem renommierten und anerkannten Wissenschaftler T. Colin Campbell im Endeffekt vor, dass er genau das getan hat. (Ich meine mich z.B. erinnern zu können, dass die Daten von Provinzen nicht berücksichtigt wurden, in denen im Untersuchungszeitraum aufgrund von Feiertagen besonders opulent und damit fleischreich gegessen wurde, dies aber nicht für die dauerhafte Ernährung repräsentativ war.)

    Das Buch „The China Study“ selbst erhebt ja gar nicht den Anspruch eines wissenschaftlichen Artikels, sondern stellt sozusagen eine Zusammenfassung tatsächlicher wissenschaftlicher Forschungsergebnisse dar, die in anerkannten Wissenschaftsmagazinen publiziert (und dementsprechend auch „peer-reviewed“ wurden.)

    Frau Minger gehört ja auch zu den Leugnern der Schädlichkeit hoher Cholesterinwerte und hier ist die Faktenlage sogar noch eindeutiger: Caldwell B. Esselstyn hat nachgewiesen, dass man sich durch eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung und den zusätzlichen Verzicht auf Öle zuverlässig vor Herzinfarkt schützen kann. (Der Cholesterinspiegel sinkt bei dieser Ernährungsweise unter den Wert von 150. Auch in der generationenübergreifenden Framingham Heart Study wurde bei so niedrigen Werten noch nie ein einziger Herzinfarkt beobachtet.)

    In diesem Zusammenhang kann ich Dir auch den Film „Gabel statt Skalpell“ wärmstens empfehlen, in dem beide Wissenschaftler zu Wort kommen und den man als den Film zur „China Study“ bezeichnen könnte.

    1. Nachtrag: Habe gerade entdeckt, dass Du den Film „Gabel statt Skalpell“ ja auch schon gesehen und besprochen hast. Zu Deiner Frage im entsprechenden Beitrag: Avocados und Nüsse sind für Nicht-Herzkranke bei Caldwell B. Esselstyn in (geringen) Maßen erlaubt. Anders als bei extrahierten Ölen steckt das Fett bei Ihnen ja noch in der natürlichen „Verpackung“, die offenbar einen Teil der schädlichen Wirkung auf die Endothelschicht der Arterien kompensieren kann. Ansonsten zeigt Esselstyn ziemlich klar, dass es keine herzgesunden extrahierten Öle gibt. (Das gilt auch für Oliven- und Rapsöl.) Leider sind auch viele vegane Produkte (z.B. Brotaufstriche) mit Ölen nur so vollgestopft. Die sollte man unbedingt vermeiden, wenn einem etwas an den eigenen Arterien liegt. Ansonsten ist deren Schädigung und damit das Risiko für Herzinfarkt unvermeidlich. (Mäßigung allein reicht in diesem Punkt nicht. Wie Esselstyn so schön sagt: „Mäßigung tötet“.)

    2. Hallo Hauke,

      vielen Dank für deinen umfassenden Kommentar! Er deutet auf einiges hin, worauf ich in der Fortsetzung eingehe. Teil zwei ist bereits verfasst ;)- inklusive meiner eigenen Ansicht zu dem Thema. Ich wollte den Artikel zum Thema nur nicht ins Unendliche gehen lassen, musste die Sache also splitten. Auch „Forks over Knives“ habe ich gesehen und rezensiert (https://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/category/gabel-statt-skalpell/), auch dazu gibt es noch eine kritischere Betrachtung in Bälde. Deswegen will ich an dieser Stelle noch nicht dazu Stellung beziehen. Das wird, wie gesagt, im Folgenden ausführlich geschehen.

  7. Zahlen hin oder her…einige in meinem Bekanntenkreis ernähren sich nun schon seit graumer
    Zeit pflanzlich und es geht ihnen blendend, sowohl physisch als auch psychisch…
    das natürliche Normalgewicht wurde erreicht,ohne Diät, Gelenkschmerzen, Bluthochdruck,
    Hauterkrankungen, Verdauungsbeschwerden sowie Diabetes usw ist/sind Vergangenheit.
    Es ist die Warheit und es gibt nix zu widerlegen..tierisches Protein ist schädlich für uns Menschen..wir sind auch das einzige ‚Säugetier‘, welches sich nach dem säugen der Muttermilch,
    mit tierischer ‚fremder‘ Milch weiterernährt..es ist vom logischen her schon falsch!
    Eine Arbeitskollegin von mir hatte immer Gelenkschmerzen(vom Arzt medikamente verschreiben bekommen)..ich habe ihr geraten, Milchprodukte gänzlich zu meiden..nach einen Monat war sie nahezu Beschwerdefrei.
    Das Milcheiweiß Kasein übersäuert unseren Körper und Calzium ist ein natürlicher Säurepuffer und wird bei Milchzuführ sogar abgebaut, anstatt zugeführt.
    der Säure-Basenhaushalt ist im übrigen der Schlüssel..in einem vorwiegend basischen Organismus, haben so gut wie keine Krebszellen eine Chance zu überleben.
    mit tierischen Lebensmitteln übersäuern wir unseren Körper und werden krank!

    Mit gesunden Menschen verdient man kein Geld…

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