Festtagsrückblick

Kartoffelsalat mit Würstchen (alles vegan)Mein zweites Festtagsessen zu Weihnachten lief eigentlich ähnlich wie mein erstes. Das ist nicht weiter überraschend, da Weihnachten nunmal sehr traditionell gefeiert wird und sich auch das Mahl daran orientiert. Nur dieses Jahr probierte ich andere Sorten aus. Für den 24.12. habe ich wieder zwei Sorten Kartoffelsalat vorbereitet, beide vegan aber einer mit und einer ohne eifreie Mayo. Dazu gab es die Würstchen von Wheaty namens „La Rossa“. Die waren auch ok, aber es war ziemlich schwierig, selbige anzubraten ohne dass sie schwarz werden und innen trotzdem durcherwärmt sind. Denn der nicht erhitzte Teil schmeckte nicht so gut. Man erkennt die dezente Schwärze auch ganz gut auf dem Bild.😉 Die vom letzten Jahr, Bockwürstchen von Fantastic Voods, konnte man ganz normal im Wasser zubereiten, das war praktischer. Der Kartoffelsalat kam gut an, es wurde nicht mal bemerkt, dass er vegan war.😀

Entenfilet, Rotkraut und grüne KlößeDas große Festtagsessen gab es klassisch am ersten Weihnachtsfeiertag mit Klößen und Rotkraut. Doch während ich im letzten Jahr das Hacksteak Bonanza probierte und nicht so glücklich damit war, gab es nun „Mock Duck“, also falsche Ente von Vantastic Foods. Diese fast täuschend echten Entenfiletstückchen ließ ich erst abtropfen und briet sie mit etwas Zwiebel vorsichtig an. Zum Schluss kam noch etwas Wasser drauf und die braune Genießersoße von BioVegan. Der Geschmack war fast perfekt, mich störte lediglich ein winziger Nachgeschmack und überhaupt missfiel mir, dass das alles in Öl eingelegt war. Die braune Soße hingegen war wieder wunderbar. Ich denke im nächsten Jahr greife ich auf etwas Bewährtes zurück, das Soja-Schnitzel von Aldi habe ich schonmal probiert und es war wirklich gut, ganz ohne komischen Nachgeschmack.

Zum Frühstück/Brunch hatte ich mich mit Zwergenwiese-Brotaufstrichen (Obazda mag ich sehr gern), Heirler Lyoner mit Gemüse, Räuchertofu und Lauch-Zwiebel-Salat eingedeckt und war also bestens versorgt. Die Omnis am Tisch hatten ihrerseits auch so viel zur Auswahl, dass das meine kaum probiert wurde. Leider, muss ich wohl sagen, aber macht eigentlich nix  – mehr für mich😉 Nur auf Fleischersatz habe ich jetzt erstmal gar keine Lust mehr…

Silvester wird einfacher: ich feiere wieder mit Freunden, bringe italienische Cracker und selbstgemachten Tomatensalat mit – ist eine frische Abwechslung zwischen den ganzen schweren Kartoffel- und Nudelsalaten. Auch prima auf einem Baguette. Ansonsten halte ich mich an Bier, den anderen Kram vertrage ich eh nicht wirklich. Und was geht bei euch so? Ich wünsche euch allen einen schönen Start ins neue Jahr!

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

16 Kommentare zu „Festtagsrückblick“

  1. ..veihnachten gab’s auch traditionell Bratvürstel mit Sauerkraut und Erdäpfelschmarren…
    …heute schon gemüsemayonaise, karoffelsalat, aufstriche, tiramisu, usw….

    …silvester bin ich, wie so oft, der totale Partymuffel, ich brauch da Zeit für mich, bin gerne zu Hause bei den Katzen und mach es mir gemütlich…

    Ich wünsche dir einen schönen Jahreswechsel mit deinen Freunden, Glück, Gesundheit und Lebensfreude fürs neue Jahr.

    happy ~ new ~ vegan year, l♥ve&peace,
    miss viwi

    1. Liebe Miss Viwi, das klingt nach einem schönen, entspannten Silvesterfest🙂 Ich wünsche dir Inspiration, Kraft und alles Liebe für 2013!

  2. weihnachten:
    1. radicchio-spitzkohl-salat mit bitterorangendressing
    2. pastinakensuppe mit kürbiskernöl
    3. spaghetti alle pere, maroni e scaloppini
    4. in orangen-ingwer-soße marinierter tofu mit spinat-feigen-topping, topinamburchips, champignonstrudel und apfel-trüffel-rotkraut an brombeer-apfel-sauce
    5. quittentarte und soja-vanille-eis auf aroniaspiegel

      1. Ich bin allerschwerstens beeindruckt! Hast du das alles selbst zubereitet? ich hoffe, du hattest Hilfe…😉

      2. ja, ich hätte hilfe haben können, habe sie aber nicht gebraucht. es ging auch, so viel war’s am ende gar nicht, weil ich das kochen auf mehrere tage verteilt habe.
        ich habe etwa 4 tage vorher angefangen.

        22.12.: alle möglichen vegan-blogs durchgeklickt, inspirationen gesucht und wieder verworfen (denn experimentieren ist doch am schönsten)
        23.12.: maronen gekocht, geschält, das rotkraut frisch gemacht, die champignons gebraten, den strudel gemacht und eingefroren, das quittenkompott bereitet, die tarte damit gebacken und den tofu eingefroren
        24.12.: pläne überdacht und nochmal was eingekauft, tofu aufgetaut, das wasser aus dem tofu rausgequetscht, in marinade eingelegt (sojasauce, orangensaft, ingwer, knoblauch, senf), die spaghetti-sauce mit den gekochten maroni, birnen, schalotten und hafersahne gekocht, die pastinakensuppe gekocht, die apfel-brombeer-sauce gekocht (ganz easy mit kichererbsenmehlschwitze und selbstgemachtem apfel-brombeer-püree)
        25.12.: tofu und kräuterseitling gebraten, die vorgekochten topinamburs aus dem garten aufgetaut, geschnitten, gebraten und gebacken, das feigen-spinat-topping bereitet, alles warmgestellt (auch die quittentarte), den salat gemacht und je 2 kandierte walnüsse mit arganöl draufgesetzt,
        den erstmal gegessen,
        die pastinakensuppe, erwärmt und mit kürbiskernöl verziert, wasser für die spaghetti aufgesetzt, die strudel im ofen aufgetaut,
        die pastinakensuppe gegessen,
        spaghetti gekocht, mit der sauce konditioniert, auf teller drapiert (die birnen, maroni und schalotten extra neben die spaghetti platziert),
        das auch gegessen,
        rotkraut, apfel-brombeer-sauce erwärmt, die strudel gebacken, aufgeschnitten, zusammen mit dem tofu, dem topping, einem kräuterseitling, dem rotkraut, den topinamburchips und der sauce auf teller drapiert,
        auch das noch gegessen,
        dann die quittentarte aus dem ofen geholt, geschnitten, auf den aroniaspiegel gesetzt, dazu das sojavanilleeis,
        und letztlich auch das gegessen
        – fertsch.

  3. Wir verzichten, so weit es geht, auf diese Fakefleisch Sachen.
    Es gab als Vorspeise eine leichte Pilzessens Suppe. Als Hauptgericht einen Braten aus Sojahack und Gemüse in Blätterteigmantel mit Kartoffelklößen, Rotkohl und gedünstetem Rosenkohl. Dazu eine Pflaumen-Sahne-Soße und eine Braune Soße (http://www.chefkoch.de/forum/2,34,177989/vegetarische-bratensauce.html#m2883254). Zum Nachtisch gab es ein Panna Cotta auf Himbeerspiegel.
    Super Yummy😀

  4. Das klingt doch entspannt und super🙂

    Bei uns gibts an Weihnachten oft Raclette. So auch dieses Jahr. Ich habe die Wilmersburger Scbeiben mit Kräutern und Oliven ausprobiert. War ok, aber ich glaube nächstes Jahr greife ich wieder zum Hefeschmelz. Als Nachtisch gab es für mich von meinem Onkel selbstgemachtes Apfeleis, für die anderen Nuss- und Schokoeis.
    Dann habe ich bei einem Familienessen noch vegane Rouladen ausprobiert (so lala, einen Tag später waren sie besser) und ca. 3x in der letzten Woche Bratapfel gegessen (ohne Soße, meine Stiefmutter wollte zwar vegane Vanillesoße machen, hat dann aber doch automatisch zur Milchpackung gegriffen😉 ).
    Gestern habe ich ein tolles Silvestermenü gekocht:
    Minestrone alla milanese,
    Tagliatelle mit Artischockencremesauce
    und Lebkuchenmousse auf Himbeerspiegel (letztere beiden von totallyveg.de, Gott war das gut!)

    Ich bin sehr zufrieden mit dem, wie es gelaufen ist und hab letzte Woche sogar ein Kilo abgenommen, im Gegensatz zu den Omnis!

    Liebe Grüße und Frohes Neues!
    Lisa

  5. Meine Familie besteht zum Glück nicht auf den traditionellen Weihnachtsbraten, sondern akzeptiert dass ich und mein Freund kein Fleisch essen.
    Deshalb gabs bei uns leckere Calzone mit Spinat und Pilzen.

  6. Bei uns gab es nie traditionalle Weihnachtsessen, hier ist mein Post zum Weihnachtsessen: http://www.veganinberlin.com/vegan-wednesday-5-weihnachten/

    Ich war recht froh, dass diesmal alles gut ging. Es war nicht so stressig.

    – Bruschetta mit rosa Grapefruit & Avocado
    – Geröstete Paprika-Kichererbsensuppe
    – Kraut-Mischung-Salat mit Cashew-salatsauce
    – Salat aus gemischtem Grünen Salat mit Walnuss-Getrocknete Tomaten-Fenchel Dressing
    – Spinatlasagne
    – Erdbeertiramisu

      1. Danke. Das war auch wirklich lecker. Nur nächstes Mal muss ich wohl Bioerdbeeren nehmen, damit ich nicht allergisch reagiere..

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