What I ate Wednesday

Diesmal bin ich dabei! Auf Wunsch einer einzelnen Dame, die wissen wollte, was jemand, der sich offenbar gern durch sämtliche Mikro-, Makro- und sonstige Nährstoffen wühlt, wohl isst, bin ich heute mal mit von der Partie. Die Wahrheit ist nicht sonderlich aufregend, und orientiert sich eigentlich auch nur marginal an meinen Erkenntnissen (auch wenn ich es besser wissen müsste ;)) Aber egal, fangen wir an!

Zum Frühstück – es muss schnell gehen, gibts für gewöhnlich ein paar Haferflocken (Zink, B1, B3, Eisen, Magnesium) oder andere Flocken. Da mische ich auch gern geschroteten Leinsamen rein, dann brauche ich mir für den Rest des Tages keinen Kopf mehr um meine Omega-3-Fettsäuren (hier Alpha-Linolensäure) machen, ich hab auch schonmal Hanfsamen reingemischt (Extraportion Eiweiß), oder gern auch getrocknete Aprikosen (Vitamin A, B5, Eisen, Kupfer). Dazu eine Banane (mein Lieblingsobst, außerdem B6, Kalium) oder auch Birnen oder Beeren, im Sommer besonders gern Pfirsiche oder Nektarinen. Dazu hier auf dem Bild Sojajoghurt, aber das ist eher eine Seltenheit, normalerweise reicht ein Schwupps Milch (Reismilch: Alnatura oder Natumi sind meine all-time-favoriten, sehen weiß aus und flocken nicht). Und – ohne Abbildung – natürlich meine Lieblingsdroge Kaffee. Ich komm nicht davon los! Nicht zu vergessen: Das tägliche Paar Paranüsse – wegen ihres hohen Selengehaltes reichen schon diese beiden um den Tagesbedarf zu decken!
Weil es so praktisch ist, nehme ich mir immer ein Pausenbrot für mittags mit, natürlich Vollkornbrot (B2, B3, B5, Calcium, Magnesium). Und darauf vorzugsweise einen der Alnatura-Aufstriche. Ich bin ganz verrückt danach, Apfel-Zwiebel ist mein absoluter Favorit, aber auch Champignon und Tomate schmecken toll. Natürlich kann man Aufstrich auch selbst machen. Die Beqemlichkeit und die Konsistenz bringen mich aber immer wieder zu den käuflichen Sorten. Auch Zwergenwiese hat ein paar wirklich gute Sorten im Angebot, Obazda zum Beispiel. Ich hab auch schon versucht, die Alnatura-Aufstrich mit pürierten Kidneybohnen oder Kichererbsen zu mischen, das schmeckt immernoch lecker, addiert Eiweiß dazu und relativiert den doch recht hohen Fettanteil – und nicht zuletzt hälts länger vor🙂. Zum Mittag gibt es auf Arbeit auch immer einen Green Smoothie in seiner simpelsten Form, also einfach nur etwas Salat (alle Sorten außer Eisberg, den mag ich nicht), und eine Frucht, etwa eine Banane, ein Apfel o.ä., auch mit Tomatensaft für eine herzhaftere Variante hab ich schon experimentiert.

Leider sehen Green Smoothies für Unwissende sehr merkwürdig aus, meine Kollegen haben meine im Kühlschrank gelagerte Flasche mit dem grünen Gold schon oftmit so hübschen Namen wie „Entengrütze“ bedacht. Aber was solls, ich steh da drüber😀

Wenn ich Spätschicht habe, packe ich mir noch einen richtig großen Salat fürs Abendessen ein. Und ich meine richtig groß. Tomaten, Gurke, Paprika, Chicoree, Salat, Bohnen, Kichererbsen oder Tofu, Zitronensaft obendrüber wegen des Oxidierens, ein paar Nüsse wegen der fettlöslichen Vitamine und seit meiner Phase der makrobiotischen Experimente auch immer noch Algen (fürs Jod, am liebsten Wakame, auf dem Bild ist aber ein Zweiglein Arame zu sehen) und vielleicht etwas Miso, manchmal auch was Eingelegtes wie eine saure Gurke oder etwas Sauerkraut. Eine Vinaigrette drüber, fertig. Habe ich Frühschicht und bin abends zu Hause, wird mehr variiert, momentan stehen wegen der Temperaturen Gemüsesüppchen hoch im Kurs. Und natürlich Kürbis! Ich liiiebe Kürbis! Dazu kommen dann noch Snacks wie etwa ein Apfel (an apple a day…), der auf jeden Fall!

Wie ihr seht, unter der Woche halte ich es ganz einfach. Da ich mir aber gerade selbst vor Augen geführt habe, wie eintönig mein Wochenspeiseplan inzwischen geworden ist (genauso langweilig wie vor der Umstellung! :-O), werde ich ein neues Projekt in Angriff nehmen und mich durch meine neueste Anschaffung, nämlich Barnards „Get Healthy, Go Vegan Cookbook“,  kochen, die Rezepte scheinen supereinfach zu sein, also bestimmt auch wochentagstauglich🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

13 Kommentare zu „What I ate Wednesday“

      1. juhu🙂
        echt jetzt, freut mich sehr und sieht auch gar nicht schlecht aus (wie könnte es….)
        diesen Ernährungstrott unter der Woche kenn ich auch zu gut, allerdings wäre ich froh, wenn meiner so aussehen würde wie deiner:/

  1. Nimmst du mit dieser Ernährung ab oder schaffst du es, genügend kalorien zu dir zu nehmen? Ich frage nur, weil ich leider mit gesunder ernährung immer zu wenig kalorien zuführe.
    liebe grüße

  2. Für die kalten Tage vielleicht auch interessant für Dich ein Bananensmoothie, also ich nenne es so. Eine Banane im älteren oder jüngeren Zustand in Scheiben schneiden und mit etwas Honig und einem Milch (Sojamilch ?)bzw. fettähnlichen Klecks (Butter) ankochen bis ein Brei entsteht. Ich nehme Crème Légère. Den sämigen Brei in ein Glas oder eine Tasse geben – wenn gewünscht mit Himbeersirup oder Zimt was auch immer aufpeppen. Bon appétit.

  3. So ähnlich sieht das bei mir in der Woche auch aus, ich kann es nur nicht so gut begründen🙂 Reicht so ein bisschen geschroteter Leinsamen zu den Haferflocken wirklich aus für die Omega3 Versorgung?

    1. Das ist eine viel schwierigere Frage, als sich hier so einfach beantworten lässt😉 In Wirklichkeit kann nämlich keiner beantworten, wie viel wirklich von deinem Körper am Ende aufgenommen und ungewandelt wird. Aber die meisten Quellen sagen, (etwa „Becoming Vegan, Seite 75) bei einer 2000 Kalorien pro Tag-Ernährung decken 1 Teelöffel Leinöl oder 1 Esslöffel gemahlene Leinsamen oder 25 Tassen dunkles blattgrünes Gemüse, oder 4 Tassen Tofu oder 1 Esslöffel Hanfsamenöl oder 1/4 Tasse Walnüsse die Mindestmenge. Bei Schwangeren oder Stillenden wird die Zugabe von EPA/DHA (Mikroalgen) empfohlen, nur um ganz sicherzugehen.

      1. Vielen Dank! Leinsamen esse ich fast jeden Tag, Leinöl gelegentlich und Tofu sowieso. Da brauche ich mir also keine Sorgen machen🙂 Und stimmt, ganz 100%ig genau weiß es eh keiner …

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