Rohe Lasagne und noch mehr fürs Auge

So lange noch den Hauch des Sommers zu spüren ist, gehen die Rawxperiments weiter.🙂 Diesmal sind alle Rezepte aus „The Everything Raw Food Recipe Book“, das ich hier schonmal erwähnt habe.

Ich startete mit dem „Banana Berry Salad“ (54). Die Zubereitung ist denkbar einfach, außer Bananen und Heidelbeeren fügt man noch Kiwis und Kokosflocken hinzu und fertig. Perfekt für den Schnellstart in den Morgen🙂 Heideleeren oder Blaubeeren haben ihre blaue Färbung vom Flavonoid Anthocyan, ein sekundärer Pflanzenstoff, der als besonders gesundheitsfördernd gilt. Allerdings betrifft das wohl eher die wilde Variante, die auch innen blau ist und die Zunge färbt, während die aus dem Supermarkt unter der dunklen Schale helles Fruchtfleisch aufweisen und sehr mild schmecken.

Eine rohe Lasagne zu testen hat mich schon eine ganze Weile gereizt. Sie sieht einfach hübsch aus und ich wollte wissen, wie das wohl schmeckt. Es war am Ende dann doch schwieriger als gedacht, beim ersten Mal kam bei mir am Ende nur Schlammassel raus. Die „Raw Vegetable Lasagna“ (206) habe ich also zweimal gemacht. Erst bereitet man die Soßen vor, die „Tomato Marinara Sauce“ (226) und die helle Soße „Macadamia Alfredo Sauce“ (207), letztere war übrigens der Hammer! Ich hab (eigentlich zu viel) Salz rangemacht und durch die Zitrone  bekommt es eine säuerliche Note, fast wie Ziegenkäse irgendwie. Wirklich lecker. Über Kalorien will ich gar nicht nachdenken, Hauptbestandteil sind Macadamia-Nüsse und diese „Königin unter den Nüssen“ hat einen extra hohen Fettanteil. Bei der Zubereitung hab ich beim zweiten Mal darauf geachtet, dass es nicht zu flüssig wird, die Sache soll ja halten, oder? Für die Lasagne-Platten nahm ich halbierte Zucchini, und schnitt mit dem Kartoffelschäler hauchdünne längliche Scheiben heraus, mit dem Messer ging es einfach nicht, das wurde immer zu dick. Und dann schichtet man einfach drauf los, rot-weiß.grün, und dazwischen immer mehrere Lagen der dünnen Zucchini. Im Gegensatz zur Rezeptempfehlung habe ich es nicht in einer Auflaufform geschichtet, sondern gleich auf dem Teller. Den Fehler hatte ich nämlich beim ersten Mal gemacht und konnte es dann nicht schneiden soll ohne alles zu zerstören. Umso überraschter war ich, als ich bei Versuch Nummer zwei problemlos die Gabel oben reinstecken und wunderbar durchschneiden konnte. Alles eine Frage der Technik🙂 Die Tomatensoße war aber eher nicht mein Fall, so richtig geschmeckt hat mir die Zusammenstellung nicht. Ich würde eine normale vegane Lasagne aus dem Backofen jederzeit vorziehen!

Nach der eher gehaltvollen Lasagne passte Abends nicht mehr viel rein, also testete ich den „Pesto Tomato Stack“ (184). Da hält sich der Aufwand auch stark in Grenzen. Wie man sieht, schneidet man nur Zucchini, Radieschen (oder Beete) und Tomaten in Scheiben, kombiniert Walnüsse (oder andere), Knobi, Öl, Salz und Basilikum im Blender für das Pesto und arrangiert alles mit ganz viel Liebe.🙂 Also wenn ich bis jetzt bei den Rawxpermienten etwas gelernt habe, dann dass man relativ simpel Gerichte teuer aussehen lassen kann und das auch noch viel besser schmeckt!

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

4 Kommentare zu „Rohe Lasagne und noch mehr fürs Auge“

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