Raw goes Gourmet

Im Anhang des Buches „Becoming Raw“ sind sechs Menüpläne und ein paar Rezepte zu finden. Das „Menu 6 – Raw goes Gourmet“ hat mich sofort angesprochen, da es nicht nur Salat oder einfach nur eine Handvoll Früchte als Gericht enthielt sondern richtige Rezepte, die ohne Dörrgerät auskommen. Also stürzte ich mich ins Vergnügen🙂

Zum Frühstück ist ein „Pink Cadillac Smoothie“ (256) und zwei frische oder getrocknete Feigen angedacht. Orangensaft und gefrorene Mango und Erdbeeren versüßen den Sommermorgen – es ist tatsächlich mein erster nicht-grüner Smoothie.😀 Genau sowas will man am Rand eines Pools sitzend in der Hand halten, während man sich noch die Sonnenbrille zurechtrückt…

Zum Mittagessen wird „Celeriac Linguine with Bolognese Sauce and Hemp Parmesan“ (280) serviert. Ich muss sagen, ich war begeistert. Sieht nicht nur wie Bolognese aus, schmeckte auch wirklich gut, obwohl geriebene Möhren zur Konsistenz beitragen, was aber geschmacklich gar nicht auffällt. Anstelle von Sellerie habe ich für die Nudeln aber wieder Zucchini verwendet, was im Buch auch als Alternative empfohlen wird.

Dazu gibt es rohes Gemüse angerichtet auf Salatblättern mit etwas Dill und garniert mit Petersilie. Nichts besonderes, aber wenn man es mit viel Liebe anrichtet und mit mehr Sorgfalt als sonst alles kleinschneidet, schmeckte s doch anders als der alltägliche Büro-Salat.🙂

Und nun zum Abendessen: „Creamy Zucchini Soup“ (272). Einfach himmlisch leicht und cremig, garniert mit Fühlingszwiebeln und Sprossen. Kühl, oder wer den geeigneten Blender hat, auch leicht erwärmt zu genießen.

Dazu kreirte ich eine kleine Salatstadt.🙂 Das eigentliche Rezept heißt „Kale Salad with Orange-Ginger Dressing“ (287). Irgendwie ist Grünkohl aber hierzulande wohl nicht so beliebt, jedefalls ist es echt selten, dass ich welchen im Laden bekomme. In den Buch gibt es keinerlei Abbildungen. Normalerweise mag ich bebilderte Rezepte schon lieber, aber so neigt man weniger zum Nachbauen. Und erfindet statt dessen Salad City : D. Das Dressing fand ich besonders gut, so süß und doch ein klein wenig scharf, das mach ich bestimmt nochmal.

Zum Nachtisch ein kleines Törtchen: „Mango Pie with Coconut Crust“ (300). Der Teig besteht aus einer Nuss-Kokos-Dattelmischung, die Füllung aus getrockneter und frischer Mango. Süß sommerlich und unwiderstehlich. Außerdem macht es ziemlich satt.🙂 ZUm Essen zieht man das Papier herunter und beißt genüßlich in die kühl-nussige und supercremige Wolke. Kokos habe ich durch dieses Menü für mich wiederentdeckt, früher bin ich kein so großer Fan davon gewesen.

Mit einem Wort: Lecker! Und noch zwei: trotzdem einfach.🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

6 Kommentare zu „Raw goes Gourmet“

  1. Ich finde so seltsam, dass es seit ein paar jahren nirgendwo mehr grünkohl zu kaufen gibt. In den USA wird das so gefeiert, aber hier habe ich dieses jahr nur einmal im Bioladen gesehen und das für 10 Euro für einen Bund!

    1. Waaas? 10 Euro? Ich habs paarmal in meinem Bio-Laden umme Ecke gefunden, teuer wars aber gar nicht! Nur eben saisonal, das war im Herbst/Winter. Aber in den Staaten scheint es das andauernd zu geben. Es gibt so wahnsinnig viele Rezepte damit.

  2. Grünkohl gibt es doch erst in den Läden wenn der erste Frost da war, dann ist er immer am besten, bzw kurz vorher. Ich find zu der Zeit jedenfalls in jedem Geschäft Grünkohl😮

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