More Macro Experiments I

Wie versprochen koche ich mich weiter durch Alicia Silverstones „The Kind Diet“, ergänzt durch weitere mehr oder weniger kreative Rezepte aus Jessica Porters „The Hip Chick’s Guide to Macrobiotics“. Irgendwas reizt mich an der makrobiotischen Küche, vielleicht weil sie so anders ist, ein paar exotische Zutaten beinhaltet, aber im Grunde sehr ursprünglich ist. Natürlich ist das hier eher „Makrobiotik light“, denn ich werde hier nichts von nach oben und unten wachsenden Gemüsesorten erzählen oder von den sich ausweitenden oder zusammenziehenden Yin und Yang-Kräften im Essen. Ich muss gestehen, dass mich der philosophische Hintergrund nicht überzeugt. Nur ein bißchen Kochen, kein spirituelles Blabla. Und alles vegan natürlich. Die Makro-Küche ist ohnehin tierproduktefrei – mit Ausnahme von der gelegentlichen Portion Fisch, die ich natürlich weglasse.

Der Tag beginnt mit einem warmen Frühstück – die Basis bildet dabei immer Getreide oder Reis. Ich versuchte mich an Alicia’s Soft Rice Porridge (284) mit Reis, getrockneten Aprikosen, Sonnenblumenkernen und einer Umeboshi-Pflaume. Leicht süß und sehr sättigend, denn, wie die Autorin erklärt, am Morgen erwacht man aus der nächtlichen Fastenzeit – daher komme das Wort ‚break-fast‘. Jetzt freut sich der Körper über komplexe Kohlenhydrate.

Einfach, einfacher, gebratener Reis mit Gemüse. Für Porters Fried Basmati Rice (S. 91-92) muss man wirklich kein Kochgenie sein. Vielleicht ein bißchen aufpassen, dass man die Gemüsesorten in der richtigen Reihenfolge dazugibt, die Karotten brauchen zum Beispiel länger um weich zu werden und müssen eher rein. Aber eigentlich ist es schwer, hierbei was falsch zu machen. Die leichte Schärfe der Paprikaschote und das äußerst aromatische Sesamöl (ich liebe es!!) gibt dem Gericht die besondere Note.

Zum Abschluss noch ein Snack: Maple-Roasted Lotus Root , Sunchokes and Leeks (Silverstone 269). Sunchoke, also Topinambur, hatte ich gerade nicht im Haus, dafür aber Lotuswurzeln aus dem Asia-Supermarkt und Lauch. So schön durchgebräunt wie bei Alicia ist das Ganze nicht, aber ich war auch sehr zurückhaltend mit der Sojasauce und es war auch so ein Genuss und wird auf jeden Fall wiederholt! Es ist ein bißchen süß und irgendwie vollmundig, man kann sich dran echt satt essen. Das Problem ist eher das Aufhören.😀

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

3 Kommentare zu „More Macro Experiments I“

  1. Wenn ich in Deiner Nähe wohnen würde, würde ich mich bei Dir ständig zum Essen einladen🙂 Das sieht toll aus! Und ehrlich gesagt beneide ich Dich um die Musse, die Du hast, das alles auszuprobieren. Ich komm irgendwie zu nichts, ich faule Socke😦

    1. Ich muss mir das auch immer richtig vornehmen, sonst gehts nicht. Und du weißt ja nicht, wie lange ich gebraucht hab, bis ich die drei zusammen hatte (diesmal kein weekend..)😉
      Lustig, genau zu dem Thema – Zeit und so – schreib ich gerade einen neuen Blogeintrag😀

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