My 2nd Macro Weekend, Pt. I

Almost Superhero – so fühlte ich mich nach meinem ersten Macro Weekend, also einem Wochenende voller makrobiotischer Kochversuche. Das musste ich unbedingt wiederholen. Schon allein um den Effekt nochmal zu testen. Aus Silverstones „The Kind Diet“ und Jessica Porters Buch suchte ich mir neue Rezepte zusammen, die mich in neue kulinarische Höhen katapultieren sollten – naja, oder zumindest für mein Experiment ausreichten.

Der Sonnabend begann mit Silverstones Hot Polenta, Millet and Corn Cereal (S. 289). Ich habe richtig Lust, noch ein paar Strahlen ins Foto einzufügen, denn gibt es einen sonnigeren Start in den Tag als dieses Frühstück?🙂 Dabei ist es nur eine Mischung aus Maisgrieß, Hirse, Mais aus der Dose, Salz und nach Rezept eigentlich Kürbiskerne, aber Sonnenblumenkerne hatte ich gerade da und runden das Sonnenfrühstück ab, finde ich. Genau das richtige für einen grauen Wintertag.😀

Später am Tag folgte eines meiner Lieblings-Nicht-Getreide: Quinoa with Basil and Pine Nuts (Silverstone, 224) Die Pinienkerne habe ich durch Mandelblättchen ersetzt und frischer Basilikum wäre bestimmt besser als getrockneter, aber ich fands auch so gut. Ich steh total auf die nussigen Quinoa-Perlen, die noch dazu reich an Mineralien (besonders Eisen, Calcium und Magnesium) und hochwertigem Eiweiß (13,8g/100g) sind.

Das nächste Rezept ist ein Fall von: Erst unheimlich, dann unheimlich lecker! Baked Wakame with Onion and Squash heißt das Gericht aus Porters Buch (224), also Algen mit Zwiebeln und Kürbis. Ich wollte gern eines der Algen-Gerichte ausprobieren, da sie in der Makrobiotik wegen ihres extrem hohen Mineralstoffgehaltes als Geheimwaffe gelten. Sie sollen Entzündungen heilen, das Blut alkalisieren, die Lymphdrüsenflüssigkeiten regulieren und gar gegen Radioaktivitat wirken (Porter 221). Ob das nun alles so stimmt oder nicht – es war auf jeden Fall sehr schmackhaft. Der springende Punkt dabei war die Tahini-Soße, glaube ich. Als das Ganze aus dem Ofen kam war der Kürbis zart, die Algen gar nicht fischig und die Zwiebelsoße erinnerte verdächtig an die Sahnesoße, die ich früher so am Ofenhähnchen geliebt hatte. Das war wirklich eine Überraschung, denn vorherwars kein bißchen appetitlich…

Die Macro-Küche lässt Kartoffeln außen vor, da sie zu den Nachtschattengewächsen gehören, die giftige Substanzen wie Alkaloide und Solanin enthalten. Das hat Miss Porter dazu gebracht, eine Art Kartoffelbrei aus Blumenkohl und Hirse zu erfinden: Millet Mashed „Potatoes“ with Mushroom Gravy (90).Dazu gibts eine Pilzsoße, die mir zu sehr zu Gelee geworden ist. Wie zuvor habe ich statt Kuzu die Pfeilwurzelstärke genommen und hätte vorsichtiger dosieren sollen. Der Brei erinnerte wirklich etwas an Kartoffelbrei und machte sich sehr gut in der Kombination. So viel zu Tag Eins!

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

6 Kommentare zu „My 2nd Macro Weekend, Pt. I“

  1. Wie genau hast du den Blumenkohlpüree zubereitet? Das interessiert mich sehr, weil es eigentlich das einzige vegetarische Essen ist, dem ich richtig hinterher trauere. Ich hab den früher immer mit Frischkäse gemacht und bis jetzt keine adäquate vegane Variante gefunden.

    1. Das Rezept habe ich verlinkt! Hirse erst anrösten bis sie aromatisch duftet. Dann Blumenkohl und Hirse aufkochen, 30 Minuten köcheln lassen, würzen, mit dem Pürierstab bearbeiten, fertig!

  2. Mhmm, jetzt bin ich glatt selber inspiriert… Wakame, Kürbis habe ich da… Zwiebeln durch Lauch ersetzen…

    Pinienkerne sind zwar leider sehr teuer, aber ich finde, wenn man sie anröstet sind sie ungemein lecker! Auch mit Tomaten und Rucola zusammen…

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