Weihnachten ist gerettet.

Nur noch vier Tage! Der Geschenkeeinkauf ist erledigt, die Planung perfekt und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Natürlich hat man trotzdem immer noch ein bißchen Stress, weil hier und da noch etwas nicht so klappt wie man möchte. Und wer meinen Eintrag „Hilfe, es weihnachtet!“ gelesen hat, weiß, dass sich gerade die Weihnachtszeit für einen Neu-Pflanzisten (der noch dazu absoluter Xmas-Junkie ist) nicht so einfach gestaltet wie sonst. Doch inzwischen genieße ich die Weihnachtszeit wieder sehr, mit leckerem Wintertee und zimtigen Sirupwaffeln aus dem Bio-Laden. Ein paar Printen haben auch ihr jähes Ende gefunden und ein bißchen mehr Weihnachtsmusik als sonst verzaubert mir ebenfalls den Alltag.

Besonders begeistert war ich von dem alternativen Weihnachtsmarkt, den ich am Samstag spontan besucht hatte. Dieser außergewöhnliche Indoor – Markt im Leipziger Stadtteil Connewitz bietet Platz für kreative Erzeugnisse verschiedenster Art, etwa Bilder, Klamotten, Taschen, Ton-und Keramikkunstwerke und -gebrauchsgegenstände und vieles mehr. Natürlich gab es auch die üblichen Fressbuden, aber eben „Bio“ und am Bratwurststand gabs auch Veggie-Wurst.

Überglücklich war ich, als ich an einem Stand vegane Cupcakes fand. Ich ließ mir einen einpacken, doch wie das immer so ist, wenn man erstmal hat, was man unbedingt will, ist es auf einmal gar nicht mehr so wichtig. Ich sah nicht mehr überall DInge auf die ich verzichten muss/will, sondern konnte mich an den verrückten Dingen freuen, die es überall gab.


Weihnachten selbst wird auch ganz easy, die Zutaten für den Kartoffelsalat, die tierfreien Bockwürstchen und das vegane Hacksteak „Bonanza“ warten bereits auf ihren Einsatz. Während es bei mir also traditionell (nur veganisiert) wird, frage ich mich doch glatt, was ihr euch für Weihnachten überlegt habt? Kocht ihr gleich für alle oder nur für euch oder lasst ihr nur die Tierprodukte weg? Welches Menü habt ihr geplant? Und für alle, die noch nicht dem Pflanzismus anheim gefallen sind: Habt ihr schonmal überlegt, Weihnachten mal ohne Braten zu feiern? Oder würde euch da was fehlen?

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

8 Kommentare zu „Weihnachten ist gerettet.“

  1. Hey,

    ich musste mir zum Glück keine großen Gedanken um ein Weihnachtsessen machen, meine Mama kocht für alle vegan, ich denke aber wir werden alle bisschen mitkochen. So macht es mehr Spaß!
    Wir feiern eigentlich nicht wirklich Weihnachten, sondern eher ein kleines Familienzusammentreffen am 22. und 23. (meine Eltern nehmen das nicht so eng mit dem Datum). Braten gab es ohnehin noch nie, außer vllt bei Oma oder in Zeiten, an die ich mich nicht erinnere, da mein Papa seit ca. 1000 Jahren vegetarisch isst.🙂
    Soweit ich weiß gibt es am 22. Kürbissuppe, danach Kartoffeln mit Bratlingen, Sauce und Gemüse – wahrscheinlich Erbsen und Karotten. Am 23. wollen wir dann zusammen Nudeln selbst machen mit verschiedenen Füllungen und Saucen, dazu ein bunter Salat. Nur den Nachtisch habe ich noch nicht erfahren. Außerdem backt meine Mutter noch Lebkuchen (vegan) für meinen Freund und mich.
    Am 24. sind wir bei den Eltern meines Freundes und es wird Pizza geben. Das finde ich gut, da kann jeder machen was er will und ich kann auch nicht erwarten, dass überall nur noch vegan gekocht wird, immerhin hat Mama das jetzt vor und das finde ich toll!
    So, genug geschwafelt🙂
    Nur noch eine Frage: Machst du den Salat eigentlich für alle oder sozusagen als Extrawurst für dich? Sorry falls du das schon irgendwo erwähnt hast🙂

    Liebe Grüße!

    1. Prima, das hört sich ja nach idealen Umständen bei dir an🙂
      Tatsächlich mache ich den Salat für alle (meine Ellis waren sehr einverstanden! :D) und ich nehm ein paar Veggie-Extrawürstchen mit, falls jemand auch die mal kosten will.

  2. Ohne Wurst und Fleisch kann ich nicht leben ! Der Braten wird wie jedes Jahr für die gesamte Family mit viel Knoblauch und allerhand Zutaten zubereitet. Nicht nur mir würde also etwas fehlen sondern auch allen anderen. Ich glaube in meiner konservativen Familie beruihgt nur „echtes“ Fleisch die Gemüter, ganz besonders an Weihnachten.🙂
    Maren

    1. Das verstehe ich durchaus, es ist Tradition. Ich gönne jedem seinen Weihnachtsbraten. Schön wärs aber, wenn dabei wenigstens auf Herkunft geachtet würde. Und noch schöner wärs, wenn nicht an den restlichen 364 Tagen auch noch Fleisch gegessen würde. Weniger wäre besser, nicht nur für die Tiere, auch für die eigene Gesundheit.
      Was mir dabei einfällt: Wenn ich da mal Herrn Moschinski (Koch) zitieren darf: Fleisch hat an sich gar keinen richtigen Geschmack, es muss gewürzt und zubereitet werden. Der Geschmack kommt von den Röstaromen und den Gewürzen. Genau das Gleiche kann man mit pflanzlichen Produkten tun, etwa mit Weizenprotein oder Tofu – da gibt es inzwischen auch schon fertige Ersatzis. Kann man sich hier schön ansehen: http://vegan-was-sonst.blogspot.com/2011/12/fleischgerichte-veganisiert.html

  3. Huhu,
    Weihnachten ist zwar nun schon lange vorbei, aber beim Durchscrollen hab ich gesehen, dass du auf dem Werk II-Weihnachtsmarkt unterwegs warst. In Leipzig. Abgefahrn. Deshalb: Liebste Grüße von Leipzig nach Leipzig. Hihi.

      1. Ich war leider dieses Jahr nicht. Und wenn ich jetzt auch noch bei dir sehe, dass es vegane Cupcakes gab – arrrgh. Sag mal, warst du schon in dem neuen vegetarish-veganen Restaurant auf der KarLie (Eden heißt das, glaub ich…)?

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