Rührei Zauberei

Heißhunger!! Seit dem Besuch bei meinen Eltern, die – im Glauben ich sei Vegetarier und es wär ok – extra frischen Eiersalat für mich besorgt hatten, habe ich richtig schlimm Appetit auf Ei! Da muss es doch was geben! Und es darf auch gern ohne Tofu sein (deswegen *augenroll*). In der „Vegan Corner“ stieß ich auf ein Kichererbsen-Rührei-Rezept und startete an einem schönen Sonntagmorgen den Selbstversuch.

Das ist die Zutatenliste:
1/3 Tasse Kichererbsenmehl
2/3 Tasse Wasser
1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
1/4 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, süßer Paprika
1 kleine Zwiebeln, gewürfelt, und/oder etwas Frühlingszwiebel
2 EL Sonnenblumenöl

Das Kichererbsenmehl fand ich im Reformhaus, das Kurkuma hatte ich schon zu Hause (aber kaum verwendet bisher), das einzig wirkliche Problem war die Zauberzutat, die dem Ganzen den Eiergeschmack verpassen sollte: das indische Schwarzsalz namens Kala Namak. Nachdem ich wochenlang gesucht und unter anderem aus Versehen einen Spontankauf von „Garam Masala“ hinlegte, weil es so ähnlich klingt und ich den richtigen Namen nicht mehr im Kopf hatte, entschloss ich mich zum letztmöglichen Schritt und kaufte es einfach online. Über Amazon hatte ich es innerhalb von 2 Tagen für 3,50 Euro plus Versand. Na gut, es ist ja das Zaubersalz, das muss ich einfach haben! (Das Garam Masala habe ich übrigens auch ausprobiert und zwar an Polenta – Mann, wie kreativ! :P)

Endlich alle Zutaten zusammen, das magische Stäubchen verkostete ich schonmal vorab – Tatsache, das schmeckt ein bißchen wie Ei. Und zwar nicht wie faule Eier, wie es im Netz immer mal steht, sondern wirkich osterhaseneierig, ganz fein.

Versuch macht kluch!

Die Zubereitung gestaltete sich nicht so einfach. Man soll die Zutaten bis auf die Zwiebeln und das Öl gut mischen, in der Pfanne stocken lassen, dann irgendwie rühren bis ein Klumpen entsteht, dann rausnehmen, abkühlen lassen, kleinschnippeln und mit lecker angerösteten Zwiebelchen in der Pfanne nochmal anbraten. In meiner Pfanne brannte es schnell an, wie echtes Rührei – nervig! Man muss also wirklich viel rühren. Für den ersten Versuch sieht es zwar nicht übel aus, aber ich hab zu viel Salz genommen (nicht beachtet dass durch da Schwarzsalz ja schon ordentlich was drin ist) und kann zum Geschmack nicht viel sagen. Das schreit nach einem zweiten Versuch! Bis dahin, guten Appetit!

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

9 Kommentare zu „Rührei Zauberei“

  1. Huhu! Es freut mich sehr, dass du das Rührei ausprobiert hast! Gib‘ nicht auf, es braucht wohl ein paar Versuche bis man das so hinbekommt, wie man es gerne hat. Mein erster Versuch war ein Glückstreffer bzw. Anfängerglück🙂. Danach hat’s einige Male nicht hingehauen und mittlerweile weiß ich, dass ich recht viel „Milch“ dazugeben muss, damit es schön fluffig wird. Und mittlerweile gebe ich einen weiteren Esslöffel Olivenöl und Milch in die Pfanne bevor ich die klein geschnippelten Teile wieder erwärme. Das bewahrt sie vor dem Austrocknen.
    Habe dich ebenfalls verlinkt! Vielen Dank dafür! LG!

  2. Diese Variante hier ist super einfach. Es gibt auch einen Film dazu:

    http://dieumsteiger.blogspot.com/2011/07/ruhrei-mit-speck-100-vegan.html

    Nur,.. wie im Film gezeigt, braucht man den „Speck“ nicht separat vorbraten. Ich packe mittlerweile alles zusammen (Zwiebeln, Tofu und Räuchertofu) in die Pfanne, Pfeffer und Salze es, brate es soweit ich die Konsistenz und Farbe haben möchte. Dann Pfanne aus und Kurkuma und Pfeffer dazu. Wahlweise natürlich mit Tomaten, Schnittlauch etc.

    Viele Grüße

  3. Da hier wahrscheinlich immer mal wieder googelnde Menschen herfinden, möchte ich noch den Hinweis da lassen, dass es Kicherbsenmehl günstig im Asialaden gibt!🙂

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