Auswärts vegan essen

Das ist wirklich die hohe Schule. Respekt für alle, die das problemlos hinbekommen! Vor allem wenn man nicht gerade in einer Stadt wohnt, die Restaurants mit veganen Optionen bietet (Suche auch beim VEBU). Und selbst wenn, schleift man seine Freunde ja nicht jedes Mal in eine ganz bestimmte Location.

Normale Restaurants bieten natürlich auch Gerichte an, die ohnehin vegan sind, wie Nudeln mit Tomatensauce oder Öl (ohne Parmesan) oder Salat mit Vinaigrette-Dressing. Mausflaus hat sich die Mühe gemacht und eine Liste potenziell veganer Gerichte zusammengestellt. Auch hier bei Totally Veg! gibt es eine prima Übersicht über verschiedene Optionen im Restaurant. Ansonsten hilft nur das ausgiebige Studieren der Speisekarte und Nachfragen beim Personal. Im Moment hatte ich das Problem des Auswärts-Essens noch nicht so oft. Ich werde mich aber nicht selbst kasteien, sollte ich im Nachhinein herausfinden, dass irgendetwas doch in Butter gebrutzelt wurde statt in Pflanzenöl. In den Veganer-Foren wurde auch vorgeschlagen, dass man beim Restaurant vorher anrufen könnte und um die Zubereitung einer veganen Gerichts zu bitten. Angeblich wären die Köche durchaus aufgeschlossen. Ich werd das bei Gelegenheit mal ausprobieren, aber eigentlich bin ich nicht der Anrufer-Typ😉

Veganes Fast Food, das ist zwar fast ein Widersprich in sich, aber wenn es gar nicht anders geht, helfen sicher die gut recherchierten Infos zu diesem Thema von vegan.de

Wesentlich einfacher gestalten sich private Partys, Familienfeiern oder generell Besuche. Hier bringt man einfach selbst was mit und schon ist man auf der sicheren Seite und hat zudem noch die Möglichkeit, zu zeigen, dass Veganer nicht nur Körner und Blätter futtern. Rezepte gibt es ja zu Unmengen im Netz.

Essen im Büro oder in der Kantine ist keins meiner Lieblingsthemen. Kantine habe ich schon immer gemieden, da man dort nicht weiß was, drin ist und mit Sicherheit viel mit Glutamat hantiert wird, was man mit Sicherheit nicht täglich verkonsumieren sollte. Also bereite ich zu Hause etwas vor. Das sind im Moment hauptsächlich Salate verschiedenster Art mit selbstgemachtem Dressing, Schnittchen und Obst. Vorraussetzung dafür sind auslaufsichere Behältnisse. Ich habe mir daher über Amazon preiswerte Lock&Lock-Dosen besorgt, die sollen sogar besser als Tupperware sein und ich kann mich bisher auch nicht beklagen. Künftig will ich mich um etwas mehr Vielfalt bemühen und habe diese Seite gefunden: The Vegan Lunchbox! Hier findet man einige Ideen speziell für unterwegs. Auch Frühlingsrollen, Wraps oder vegetarisches Sushi kann man zum Beispiel gut mitnehmen. Da braucht man eigentlich kein Rezept, höchstens für die Tortillas, obwohl sogar die auch aus einem Salatblatt bestehen könnten. Unter den Pausenbrot-Tipps für Kinder bei PETA sind auch ein paar brauchbare Ideen. Und neulich hat auch beVegt ein paar schöne Tipps zusammengetragen: Vegan unterwegs: 5 Herausforderungen – und wie du sie meisterst!

Falls hier noch jemand Tipps zum auswärts essen oder Ideen fürs Bürofutter hat, immer her damit!🙂

Autor: Jea

// Leipzig, Germany // vegan // forming digital mindscapes //

6 Kommentare zu „Auswärts vegan essen“

  1. Für Büromahlzeiten gibt es wirklich jede Menge Möglichkeiten: neben Salaten in allen Variationen (Gurken, Tomaten, grün gemischt, Paprika, Karotten, Rettich, Kohlrabi, Kohl etc.) kann man sich leckere Wraps machen. Das wichtigste für mich ist dabei immer der entsprechende Dip bzw. die passende Sauce. Hummus, Guacomole, Bohnenmus, Bohnenpürees, Tahinsauce, Erdnusssauce etc. Daneben gönne ich mir manchmal Tofu Dippers (marinierten Tofu im Ofen ausgebacken oder Tempeh). Wraps gibt es bei mir auch in Form von roher Kost, z.B. Kohlblätter gefüllt mit klein gehacktem Blumenkohl und mit Hummus oder Tahinsauce bestrichen. Was auch immer funktioniert ist Mandelmayo auf Brot und Gemüse. Tomatenbrot mit Zwiebeln und dem Mexikanischen Bohnenaufstrich von Tartex – ein Traum!🙂. Ich kann ja gerne mal einen Posts zum Thema schrieben. Die Rezepte für Kohlrabi- und Paprikasalat findest du auf meinem Blog. Ebenso Guacomole und Hummus – falls du diese nicht selbst schon probiert hast. Und natürlich bietet es sich an, Bohnengerichte in größeren Mengen zu kochen und zur Arbeit mitzunehmen. Ich friere davon immer einen Teil ein (Chili, Bohneneintöpfe etc.) und nehme es am Abend vorher raus. LG!

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