Auch als Veggie will man was auf dem Brot haben! Brote lassen sich schließlich super transportieren und machen wunderbar satt. Zu Hause lege ich gerne Gurke, Tomate oder Banane aufs Brot aber für unterwegs ist mir das zu wackelig. Und einen Aufstrich braucht man natürlich auch. Die bei Veggies so beliebte pflanzliche Margarine Alsan-S ist es übrigens zu Recht. Herrlich, dieses buttrige Aroma! Schmieren lässt sie sich aber nicht so leicht.
Ich schreibe diesen Beitrag gerade heute weil ich zum ersten Mal einen Auberginen-Aufstrich gemacht habe – und der einfach unglaublich lecker ist! So schnell war das Schnittchen noch nie weg! Und dabei war der auch wieder simpel, einfach die Aubergine im ganzen Zustand in den Ofen, vorher etwas anpicksen, 40 Minuten backen. Ich liebe ja Gerichte, die sich quasi von selbst machen! Nach dem backen etwas auskühlen lassen, Schale abziehen, in eine Schüssel geben. Zwiebel dazu, Salz, Pfeffer und Gewürze nach Belieben und alles kleinpürieren, fertig!
Ich habe noch etwas von dem Rest der Grünkern-Burger-Mischung hinzugefügt, da ich die wohl nie wieder machen werde (haben nicht so geschmeckt), aber als Gewürz und zum Binden von zu viel Flüssigkeit eine gute Idee!

Auberginen-Aufstrich - Das gibt ordentlich was auf die Semmel!
Richtigen Grünkernaufstrich mit Grünkernschrot und Möhren hab ich auch versucht, der hat mir nicht gefallen
Vielleicht hat da einer von euch einen Tipp?
Mein allererster Aufstrich war ein Tomate-Basilikum-Streich, der war richtig gut und auch ganz easy! Es ist eine abgewandelte Version des Kicher-Basilikum-Streichs aus der Rezeptedatenbank von Ullrykka:
2 El Balsamico-Essig
1 Bund Basilikum (oder reichlich getrockneten, ich mag den sogar lieber)
2 Frühlingszwiebel
1 kleine Dose(n) Kichererbsen
Pfeffer, Salz, Oregano
2-3 TL Tomatenmark
1-2 getrocknete Tomaten
Alles stückeln, zusammenpürieren, fertig!
Da ich Kürbis sehr gern mag, habe ich mich ziemlich schnell an einem Kürbis-Aufstrich versucht. Den habe ich im Prinzip genauso wie den Kicher-Streich gemacht, nur ohne Tomatenmark und ohne Basilikum und mit einem Stück gebackenem Hokkaido-Kürbis. Gewürze nach Geschmack!
Im Bio-Laden entdeckte ich den “Wie Frischkäse – Kräuter” und gönnte ihn mir für rund 2 Euro. Zuvor war ich gerade ziemlich desillusioniert worden durch das Ersterlebnis eines veganen Käses, also hatte ich keine hohen Erwartungen. Und wurde äußerst positiv überrascht! Ich hatte Mühe, davon wieder abzulassen, bevor die Packung leer war! Und da hatte ich wieder Hoffnung, dieses Veggie-Experiment durchhalten zu können.
Aber es wäre noch viel genialer wenn man sowas selbst machen könnte, stimmts? Ich bin bei Herbivoria auf ein richtig einfache Anleitung gestoßen, wie man Quark selber machen kann! Man nehme einen Sojajoghurt, der einem auch schmeckt (ich mag Sojade, aber den aus dem NETTO, wie hieß der nochmal, der war fürchterlich), stürze ihn komplett auf ein sauberes Küchentuch, das in einem Sieb über einem Topf liegt und lasse das Ganze gemütlich über Nacht liegen (hab ich nicht gesagt, ich liebe es wenn sich die Sachen von allein zubereiten?
) Am nächsten Tag hat man eine feste Masse, mit der man prima was anfangen kann. Salz und Pfeffer ran, Schnittlauch oder Dill, je nach Belieben und schon hat man einen tollen Aufstrich oder Dip oder eine Beilage zur Quarkkartoffel oder was auch immer! Schneller gehts nicht!
Statt in ein Küchentuch kann man es auch in einen Kaffeefilter stürzen, wie heldin in ihrem Kommentar bei Herbivoria schrieb! Tolle Idee!
Ein Kollege erzählte mir, dass seine vegetarische Freundin auch öfter mal fleischfreie Leberwurst auftischte und er diese sehr mochte, obwohl er Fleischesser ist. Ich hatte noch das Töpfchen Veggie-Leberwurst-Streich von DM vor Augen, das leider alles andere als eine Sensation war. Dennoch gab ich der Sache eine zweite Chance und landete mit der Sorte von Granovita einen Volltreffer! Wow! Da hat sich aber jemand wirklich Mühe gegeben! Für nicht mal 2 Euro! Schmeckt wirklich fast wie das Original, nur ohne den Tiergeschmack. Die teste ich mal an meinen Eltern.
Allerdings werd ich eine Mail an die Produzenten schicken, ob dieses Produkt auch palmfettfrei produziert werden kann. Die Sorte “Leberwurst grob” von derselben Marke hab ich inzwischen ebenfalls probiert – die war leider nicht so gut! Veggie-Leberwurst zum Selbermachen habe ich auch gefunden und zwar bei Chefkoch.de! Schon selbst getestet und für gut befunden.