Was kann man denn da noch essen?

Gute Frage! Nimmt man den Speiseplan eines Normalessers und streicht alle tierischen Produkte, sieht der Rest wahrscheinlich wirklich armselig aus.  PETA hat eine etwas ironische Grafik von dem erstellt, wie man vegetarische oder vegane  Ernährung sieht, wenn man sich noch nicht näher damit beschäftigt hat:

Wenn ich mich als Veganer oute, schauen einen die Leute an, als wäre man in einen Hungerstreik getreten. Da ist zwar was dran, da es eine Art des Protests gegen die Zustände der heutigen Nutztierhaltung ist/sein kann. Aber hungern muss man als Veganer wirklich nicht. :D Für fleischliche Gelüste gibts Ersatz auf pflanzlicher Basis und ansonsten nutzt man die gesamte florale Vielfalt dieser Welt.

Für mich war die Umstellung auf vegan sogar eine Erweiterung meines Speiseplans – und ist eher eine Entdeckungsreise als eine Verzichts-Tortur. Ehrlich gesagt, war das, was ich davor gegessen habe, oft immer das gleiche und nicht sonderlich aufregend. Im Moment probiere ich viel Neues aus, wie Süßkartoffeln oder Quinoa und habe meinen Spaß mit leckeren Früchten und neuen Gewürzen. Ich teste Rezepte und bin machmal erstaunt, welche merkwürdig erscheinden Kombinationen etwas richtig Gutes ergeben (können) Ich habe Kochen vorher gehasst (Zeitverschwendung! Frau am Herd – wie altmodisch!) und jetzt merke ich, dass es gar nicht so kompliziert und zeitaufwendig sein muss und freue mich richtig, weil die Zutaten in der Pfanne so bunt und ansprechend aussehen. Womöglich bin ich nur aus ästhetischen Gründen vegan geworden :D .

Wie viel und vielfältig man als Veganer dann doch noch essen kann, zeigt zum Beispiel diese wunderschöne Seite bei Foodgawker, die sich täglich erweitert. Praktischerweise sind hier auch die Rezepte mitverlinkt. Nicht ganz so perfekt inszeniert, doch nicht weniger nützlich ist die Seite www.was kannstdudenndannnochessen.de .