Buffalo Cauliflower Snack

Dieses einfache und leckere Rezept müsst ihr einfach probieren! Es ist eine originelle Abwandlung der “Buffalo Wings” – ein toller Snack mit voller Pflanzenpower! Ich stolperte darüber, als “The Sexy Vegan” ein Foto davon postete und machte mich sofort an das Beschaffen der Zutaten. Die sind nicht schwer zu bekommen, das Meiste hat man im Haus, das Wichtigste ist die richtige Barbecue-Sauce. Außerdem nimmt man entweder aufgetauten, sehr gut abgetropften Blumenkohl aus der Tiefkühltruhe oder lieber gleich einen frischen Kopf, sonst verwässert die Panade, die doch eigentlich knusprig sein soll. Ich weiß es, mir ist es passiert :D

Buffalo CauliflowerIm Original stammt das Rezept von PETA, aber es wurde überall im Netz ausführlich getestet. Die ausführlichste Anleitung ist diese hier von 86 Lemons. Und wem Tofu lieber ist, kann die “Wings” auch mit selbigen zubereiten, etwa wie hier.

Buffalo Cauliflower:
1 Tasse Wasser oder Sojamilch
1 Tasse Mehl (jede Art funktioniert)
2 Teelöffel granulierter Knoblauch
1 Kopf Blumenkohl in hübschen Stückchen
1 Tasse Buffalo/Barbecue oder sonstige Grillsoße, die du magst
1 Esslöffel Olivenöl oder geschmolzene vegane Margarine

Ofen schonmal vorheißen. Wasser/Milch, Mehl und Knoblauch vermischen und über den Blumenkohl geben, der in einer Auflaufform liegt. 18 Minuten lang backen. Währenddessen Olivenöl/Margarine und BBQ-Soße vermengen. Über den Blumenkohl geben und nochmal 5-8 Minuten backen.

Dazu gibts die Blauschimmelcreme:

etwa 100 Gramm festen Tofu
gran. Knoblauch
1 Tasse vegane Mayo (ich hab allerdings gewürzten Seidentofu genommen)
1/4 Teelöffen Tahin
Zitronensaft
Apfelessig

Den Tofu zerkrümeln, alles vermischen, fertig :) Hat meiner Meinung nach nix mit Blauschimmelkäsegeschmack zu tun, ist aber trotzdem lecker. Für das gute Gewissen noch ein paar Selleriestangen als Beilage servieren. ;)

Hirse und Couscous

Als mir ein Kollege im Scherz vorwarf, nur Vogelfutter zu essen, hatte er gar nicht so unrecht. :D Hirse ist ja auch bei den Gefiederten sehr beliebt. Und gehört neben Couscous, Polenta, Quinoa und vielen anderen Lebensmitteln zu den Sachen, die ich nie ausprobiert hätte, wäre ich nicht auf pflanzlich umgestiegen. Ja, vegan leben bedeutet auch verzichten, aber andererseits entwickelt man ein gewisses Interesse für Neues.
Cauliflower CasseroleDie “Cauliflower Millet Casserole” aus “The Everything Guide to Macrobiotics” (245) besteht aus Blumenkohl, Hirse und Mais, angereichert mit Zwiebeln, Umeboshi Paste, Mochi und Miso, also allem was das Makro-Herz begehrt. Heraus kommt eine ziemlich cremige Angelegenheit mit Kruste, da das Ganze zum Schluss noch im Ofen gebacken wird.
RatatouilleDie “Hirse Ratatouille” (33)  habe ich nach dem Rezept aus “Vegan, lecker, lecker!” zusammengewürfelt, aber z.B. auch hier bei eat this! findet ihr eins, oder auch hier, schön geschichtet. So hübsch wie die Gourmet-Version aus dem gleichnamigen Film ist es nicht geworden, vielleicht sollte ich meine Rattendamen mal mit Kochlöffel ausstatten :D . Aber Hauptsache es schmeckt – und schön bunt ist immer gut.
Mixed Vegetarble Curry with Whole Wheat CouscousUnd nun noch etwas Couscous im “Mixed Vegetable Curry with Whole Wheat Couscous” (126) aus Barnards Buch. Na gut, Vollkorn-Couscous ist das nicht. Aber Süßkartoffeln, Karotten und Erbsen machen auch dieses Gericht superbunt. Und endlich ist das Soßenschüsselchen mal für was gut :)

Heute essen wir…bulgurisch

Bulgur, auch: Boulghour, Bulghur geschrieben, ist geschnittener Hartweizen, der sich gut für die schnelle Küche eignet, da er vorgekocht ist und daher weder stundenlang eingeweicht noch lange gekocht weden muss.

Ancho - ChiliSo ein bißchen “Use up along” brachte mich dazu, mich endlich näher mit dem Thema zu befassen und dabei alte Vorräte aufzubrauchen. Übrigens ein tolles Gefühl, wenn in der Küche wieder ein bißchen mehr Platz ist. :) Das erste Rezept ist das aus Barnards “Get healthy, go vegan Cookbook” – der Onkel Doktor präsentiert darin ein Chili Rezept mit Bulgur namens “Ancho Chili” (150). Chön charf!!

Bulgur SaladAuch für Salate kann man Bulgur gut verwenden – prima als leicht verwertbares Bürofutter. Hier habe ich den “Veggie Nut Bulgur Salad” (262) aus dem Buch “Macrobiotics for Dummies”. Seinem ehrenwerten Titel entsprechen, war er sehr leicht zuzubereiten. Andererseits ist das ja bei den meisten Salaten der Fall :) . Besonderheit waren hier die leckeren gerösteten Sesam- und Pinienkerne und die Zugabe von etwas Sauerkraut.

BulgurpfanneDas Rezept zu diesem Gericht habe ich aus einer ganz besonderen Quelle: der Rückseite der Packung :) Darauf stand “Boulgour mit Pilzen und Zucchini” und ist denkbar einfach. Man könnte auch sagen: gemütliche Bulgurpfanne mit Gemüse und Pilzen.

Süßer BulgurAuch zum Frühstück eignet sich Bulgur prima. So hat Jenny eine schöne Idee für “Süßen Bulgur” auf Lager. Nichts für Rosinen-Hasser aber was für Süßschnuten!

Und was macht man mit dem Rest der Packung? Bulgur ist wirklich sehr ergiebig! Hier noch ein paar Ideen:

Rührei Zauberei, Teil zwei

Nach meinem ersten, weniger geglücktem Versuch startete ich nun die Rührei-Offensive! Mal mit Kichererbsenmehl, mal mit Tofu und schließlich mit unglaublichen drei verschiedenen Tofu-Varianten. Lasst das Kochen beginnen!

KichererbsenrühreiMein erster Versuch des Kichererbsenrühreis war damals misslungen, aber diesmal half der Zufall und es klappte. Eigentlich wollte ich was ganz anderes machen, nämlich das Lauch-Pilz-Tomaten-Omelett von Vita Vegana. Das wurde zu flüssig fürs Omelett (ich bin einfach so ungeduldig), aber dafür enstand ein wunderbares Rührei! So wurde aus einem Missgeschick doch noch ein gelungenes Frühstück :D Auch durch die Kombination der beiden Rezepte von Vita Vegana und der Vegan Corner natürlich. Und schon war die Idee geboren, noch ein paar weitere Rezepte ausprobieren.

All-American ScrambleAuch Mr. Barnard hat ein “Scramble” – Rezept auf Lager: All-American Scramble on Pumpernickel Bagel” (60). Das ist supereinfach, alles in die Pfanne, umrühren, fertig. Kann man auf einem Teller anrichten oder wirklich auf Pumpernickel, das passt wirklich gut zusammen.Das perfekte Rührei

Der nächste Versuch galt dem Rezept von Björn Moschinski, das Homeveganer hier so schön zusammengefasst hat. Nicht weniger als drei verschiedene Tofu-Varianten werden hier verwendet, neben dem herzhaften Räuchertofu wird als Basis normaler Tofu genommen und Seidentofu zur Verfeinerung – für das typisch Ei-rige Geglibbere :D Für den Ei-Geschmack sorgt das Schwarzsalz Kala Namak. Die ganze Sache kommt recht überzeugend rüber, aber für den Normalgebrauch sind mir die einfacheren Varianten lieber. Und ich habe den Verdacht, dass eine Mixtur aus Kichererbsenrührei und Scramble die allerbeste Variante ist… :)