Ich bin dann mal veg!
Es begann als mein “Veggie-Experiment”. Da ich täglich Neues lerne und mir dabei so viel durch den Kopf geht, habe ich begleitend zum Selbstversuch diesen Blog eingerichtet. Hier kann ich meine Erkenntnisse formulieren, muss aber nicht meiner direkten Umwelt unentwegt damit auf den Keks gehen.
Mein Selbstversuch sah so aus:
1. Recherche über gesunde Ernährung – was braucht der menschliche Körper wirklich? Braucht man nun tierische Produkte oder nicht?
2. Recherche über die Lebensmittelindustrie – Wie werden Lebensmittel produziert, wie gut ist “Bio” wirklich und wie steht es um den Tierschutz bei der Nutztierhaltung?
3. Erweiterung des Speiseplans um mehr pflanzlichen Produkte, dafür werden die tierischen weggelassen. Ich will dem Veggie-Dasein eine echte Chance geben, mit Rezepten experimentieren, den Alltag meistern. Welche Probleme tauchen auf? Wie geht es mir damit?
Bisherige Ergebnisse
Mein Fazit nach den ersten zehn Wochen kannst du hier nachlesen: “10 Wochen Veggie-Experiment – Bisherige Ergebnisse“. Das nach einem Jahr hier: Ein Jahr vegan – inklusive Bluttest.
Das Experiment selber kann ich wohl als beendet ansehen, da ich den Pflanzismus weiter betreibe. Die Bezeichnung “Veggie-Experiment” klingt mir jetzt zu sehr nach unnötiger Verniedlichung. Inzwischen weiß ich, warum ich das mache und welche Vor- und Nachteile es hat. Ich will kein missionierender, wütender Klischee-Veganer sein, der Fleisch nur noch Leichenteile nennt (auch wenn er Recht hat), allen den Appetit verdirbt, bei gemütlichen Filmabenden “Earthlings” in die DVD-Auswahl schmuggelt und als Partner nie einen Fleischesser akzeptieren würde. Ich glaube ohnehin, dass man so eher das Gegenteil vom Gewünschten erreicht. Es ist auch nicht so, dass ich kein Fleisch mag, dass mir Wurst oder Käse über Nacht nicht mehr schmecken würde, wie das immer so gern angenommen wird. Nur weiß ich jetzt, was damit zusammenhängt, was drin ist und was das für Folgen hat und möchte es deswegen nicht mehr essen, zumal es nicht zwingend notwendig ist. Bis jetzt habe ich jedenfalls keinen triftigen Grund dafür gefunden, dass man heutzutage unbedingt Tiere essen müsste. Falls jemand einen weiß, immer her damit.
hey:)
finde ich toll, dass du den pflanzismus ausprobierst;)
vl willst du ja mal meinen kleinen blog besuchen? ist zwar auf englisch aber vl gefällt dir ja das ein oder andere rezeptchen;)
liebe grüße!
saskia
http://girlinasong.wordpress.com
Na klaro! Schau ich mir gleich mal an
Guten Morgen Jane,
kannst du dich mal per Email bei mir melden?
Das wäre zuckersüß
Vielen Dank und liebe Grüße,
die Claudi
Hey,
ich habe gerade deinen Blog entdeckt und finde ihn sehr interessant
Muss mich jetzt erst mal ein wenig durch lesen
vielleicht haste ja mal Lust bei meinem Blog vorbei zu schauen?!
Ich wünsche dir ein schönes WE!!!
Die Chu-Chu
*lach* bei dir schaue ich fast täglich vorbei
Echt toller Blog <3
Danke dir!
Hallo,
schön das Du Dein Experiment so lange fortführst und mit uns teilst! Besonders gut gefallen mir die appetitlichen Bilder!
Wir haben Deinen Blog auch in unseren Service “Vegane News” aufgenommen, ein redaktionell betreuter News-Katalog für deutschsprachige Veganer Blogs.
Normalerweise schreiben wir bei der Aufnahme eine eMail, aber hier war die zu gut versteckt;-)
Liebe Grüße,
docbears.de
Hallo zurück! Vielen Dank!
Hallo Jane,
ich lebe auch vegan und habe mich ausführlich mit der Thematik der Proteinversorung auseinander gesetzt. Gerade eben habe ich deinen Eintrag “Wie komme ich an mein Protein?” gelesen und wie es scheint, verdrehst du entweder gerne die Wahrheit oder hast dir einfach keine Gedanken darüber gemacht, was du da schreibst. Du vergleichst z.B. den Proteingehalt von Putenfleisch mit Linsen und Sojabohnen. Ja, Linsen haben, im Rohzustand, einen sehr hohen Proteingehalt von über 20 Gramm. Aber hast du schon mal versucht, rohe Linsen zu essen? Oder gar Sojabohnen? Du hast vergessen, deine proteinreichen Hülsenfrüchte, Nudeln, usw., eigentlich alles abgesehen von Seitan und Tempeh, zu kochen.
.
Und dass man ca. einen Kilo Brokkoli essen müsste, um die selbe Menge an Protein aufzunehmen, verschweigst du auch geflissentlich
Liebe Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
Ich habe nichts verschwiegen sondern genau meine Quellen angegeben. Gut, 100 Gramm Linsen in trockenem Zustand sind in gekochter Form ganz schön viel. Da hast du Recht. Aber dass man sehr viel Brokkoli essen muss um die selbe Menge des Steak-Proteingehaltes aufzunehmen habe ich eben nicht verschwiegen- sondern im Gegenteil genau erklärt, wie diese tabellarische Aufstellung eines Buchautors zustande kam. Weil mir nämlich auch diese Diskrepanz auffiel: der Autor geht nach Kalorienanzahl, üblich ist bei uns aber die Rechnung nach Gramm. Also ich freue mich über deinen Kommentar, er wäre aber passender unter dem betreffenden Artikel so dass du gleich nochmal nachlesen kannst.
Im übrigen würde ich mich sogar sehr freuen, wenn du mich an deinem Wissen teilhaben lässt, da du dich mit dem Thema ja beschäftigt zu haben scheinst. Nicht umsonst heißt der Blog “Vegan für Anfänger”. Ich lerne sehr gern dazu.
Hi Jane,
. Wer weiß, vielleicht ändert sich ja irgendwas eines Tages noch…
ich finde deinen Blog sehr interessant. Ich bin Fleischesser, weiß auch nicht, ob ich es schaffen würde, je davon loszukommen, aber ich bleib einfach mal bei dir dran. Ich finde hier einfch eine Menge toller Rezepte und viele Infos, die gut zu wissen sind
LG
Nathalie
Hallo Nathalie!
Ein bißchen Experimentierfreude gehört sicher auch dazu. Freut mich, dass dir mein Blog gefällt!
Es ist viel einfacher als man am Anfang denkt
Oh, Madame, ich verneige mich. Für mich der beste Blog über Veganismus. Danke, dass du soviel Zeit und Mühe hier rein gesteckt hast. Ich bin total begeistert. Bin über deinen Gastbeitrag bei der veganen Gesellschaft hier her gekommen. Sehr ausführlich und sehr informativ
Mach bitte genauso weiter!!
Die liebsten Grüße,
Juli
*http://foodsandeverything.wordpress.com/
Oh, danke für die Blumen
Hallo liebe Jane,
sehr inspirierend, ich schaue regelmässig vorbei. Unzählige wertvolle Informationen und ein liebevoller Umgangston. Hier kommt sich niemand wie ein Neanderthaler vor der gerade erst die Zivilisation entdeckt (wie es leider oft vermittelt wird in Veganerkreisen). Hier fühl ich mich wohl. Wirklich wunderbar. Ich überschlage mich gleich!
Schnurrrr!
Herzlich(st) Rebecca
Dankeschön!
Pingback: Was uns beVegt #1 - beVegt - vegetarisch / vegan leben und laufen
Oh ja. Ich schließe mich an. Ein echt guter Blog. Vielleicht auch ein echt guteS Blog
Ich ess zwar nach wie vor alles aber immer mehr roh und vegan und da helfen mir viele deiner Beiträge weiter.
Ich hoffe, du hast noch ganz lange Lust, uns an deiner Entwicklung teilhaben zu lassen
Viele liebe Grüße
Drea
Das freut mich
Und motiviert zum Weitermachen!
Hey, dein Blog ist echt toll, Kompliment!
Ich hoffe es ist ok, dass ich dich verlinkt hab auf meinem http://veganundvollwertiggeniessen.wordpress.com/
du hast die Fragen so gut zusammengestellt
Viele Grüße, Sandra
Liebe Jane,
ich bin gerade auf Deinen Blog gestoßen, da der Link in unserer Uni-Zeitung abgedruckt war.
Manchmal fehlen mir einfach tolle Rezeptideen, aber ich denke ab heute gehört das der Vergangenheit an. Vielen Dank, dass ich hier Tipps, Wissenswertes & Rezepte abschauen kann. Du hast Dir damit wirklich sehr viel Mühe gegeben!
Liebe Grüße, Leni
Oh, toll, das freut mich total!! Für Rezepte kann ich auch diese Datenbank empfehlen: http://fafner.dyndns.org/~mitsam/cgi-bin/rz1.pl
Du hast einen fantastischen Blog, wirklich. Das Design ist klasse und die Themen sind gut recherchiert.
Dein Blog war der erste den ich gelesen habe, seitdem folge ich wie ein besessener anderen Blogs. Ohne dich wäre ich nie darauf gekommen, danke dafür!
Inzwischen versuche ich mich selbst ein bisschen am bloggen, ich hoffe ja, eine etwas andere Sichtweise auf die Dinge zu bieten. Auch dein Verdienst, danke!
Ähm….bitte
Und danke!
Hallo, Jane,
auf wirklich kuriosen Wegen bin ich nun auch hier gelandet. Bei Wildgans gab es gestern einen Verweis auf Claudia Klinger, von ihr bin ich u.a. auch hier gelandet. Meine vegane Zeit hat vor einigen Wochen begonnen, es war zunächst ein schleichender Prozess, der sich eines morgens zum Entschluss festigte. Bisher habe ich es nicht bereut. Als ausgewiesenen Kochmuffel macht mir das Kochen plötzlich richtig Spaß, ich summe sogar vor mich hin. Experimentieren musste ich beim Milchersatz für meinen Kaffee. Es hat etwas gedauert, bis ich eine Soja”milch” fand, die nicht flockt. Hier in Berlin habe ich GsD eine große Auswahl an veganer Einkaufsmöglichkeit. Auch ein wirklich tolles Café habe ich nur wenige U-Bahnstationen entfernt gefunden (Café Vux). Und nun auch einige Blogs mit vielen Anregungen und Rezepten, nachdem ich schon vermute, dass ich selbst die Rezepte meiner veganen Kochbücher in diesem Leben nicht mehr alle ausprobieren kann (ich bin schon 59). Was mir fehlt sind Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich vielleicht zusammen kochen oder mir Ratschlage holen könnte.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit dieser Lebensweise!
Elvira
Hallo Elvira, das ist doch eine schöne Entwicklung! Und in Berlin bist du ja quasi an der Quelle
Hast du schonmal Reismilch probiert? Die flockt nicht und sieht auch schön weiß aus, zumindest die von Alnatura. lg Jane
Nein, habe ich noch nicht. Aber die Hafermilch. Obwohl ich Hafer wirklich sehr gerne esse, hat mein Kaffee doch sehr nach Getreidekaffee geschmeckt. Und meinen Kaffee genieße ich einfach. Vielleicht auch, weil ich sehr selten mehr als drei Tassen am Tag trinke.
Liebe Grüße von Elvira
So, heute habe ich Reismilch ausprobiert und bin sehr positiv überrascht. Zwar habe ich nicht die von Alnatura (ist das DM?), aber auch sie flockt nicht, sieht gut aus (das Auge trinkt ja mit) und schmeckt weder vor noch nach. Vielen Dank für den Tipp!
Liebe Grüße von Elvira
Oh super!
Ja, Alnatura gehört zu dm.
Danke! dm liegt quasi vor meiner Haustür.
gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz toller feiner blog dem ich jetz folge……lg beveggi.wordpress.com
Super, das freut mich sehr